IPR für eine bessere Welt: Vision – Realität – Irrweg?

IPR für eine bessere Welt: Vision – Realität – Irrweg?

IPR-Nachwuchstagung am 18./19. März 2021

Nach zwei erfolgreichen Tagungen in Bonn und Würzburg freuen wir uns, die dritte IPR-Nachwuchstagung am 18. und 19. März 2021 am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg anzukündigen.

Als Eröffnungsrednerin konnten wir die ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Angelika Nußberger gewinnen.

An der abschließenden Podiumsdiskussion werden sich außerdem Roxana Banu (Queen Mary University of London), Hans van Loon (ehemaliger Generalsekretär, Haager Konferenz für Internationales Privatrecht) und Ralf Michaels (Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts) beteiligen.

Thema der Tagung

Das bewusst provokant formulierte Thema „IPR für eine bessere Welt: Vision – Realität – Irrweg?“ nimmt die gesellschaftliche Bedeutung des IPR und dessen Potential zur Bewirkung gesellschaftlichen Wandels in den Blick. Wir suchen die Auseinandersetzung mit den häufig gegenläufigen Erwartungen an ein Rechtsgebiet, das einerseits neutral sein soll, von dem sich andererseits aber auch viele die Verwirklichung politischer und gesellschaftlicher Ziele wünschen.

Das im Thema angelegte Spannungsverhältnis wirft eine Reihe von Fragen auf: Beeinflusst das IPR gesellschaftlichen Wandel? Soll es das? Und wenn ja, auf welche Weise? Wie ist mit verschiedenen Auffassungen darüber, wie sich die Gesellschaft entwickeln sollte, umzugehen? Was sind (politische) Hindernisse für ein IPR, das Ideale in den Blick nimmt? Wir verstehen das IPR dabei weit und schließen insbesondere das Internationale Verfahrens- und Schiedsrecht sowie das Einheitsrecht ein.

Wir sind gespannt auf innovative und gerne auch streitbare Vorschläge für deutsch- oder englischsprachige Vorträge von ca. 20 Minuten Länge. Die schriftlichen Beiträge werden im Anschluss an die Tagung in einem Tagungsband bei Mohr Siebeck veröffentlicht. Bewerbungen sind bis zum 20. September 2020 unter einzureichen.

Weitere Details sowie die Formalia für die Bewerbungen finden sich in dem Call for Papers.

Konrad Duden
Christiane von Bary
Kristin Boosfeld
Florian Heindler
Nicola Kleinjohann
Tobias Lutzi
Alix Schulz
Christine Toman
Denise Wiedemann
Felix M. Wilke

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