Veranstaltungsreihen


Veranstaltungen zu Forschungsprojekten

In der Veranstaltungsreihe „Aktuelle Forschung im Internationalen Privatrecht“ stellen führende Wissenschaftler*innen aus In- und Ausland stellen ihre Arbeit zu aktuellen Forschungsfragen und Entwicklungen im Internationalen Privatrecht zur Diskussion. Die Workshops richten sich an Wissenschaftler*innen, die zum Internationalen Privatrecht forschen, und ist gleichzeitig offen für alle Interessierten aus dem akademischen Kontext.
Die Speaker Series der Minerva Fast Track Research Group "Artificial Justice" lädt Vortragende ein, die an der Schnittstelle zwischen Recht, Informatik und Geisteswissenschaften forschen und arbeiten. Weder technisches noch juristisches Wissen ist Voraussetzung für die Teilnahme – die Reihe richtet sich an alle, die Interesse an kritischen und interdisziplinären Perspektiven auf das Thema „Recht und KI“ haben.
„Family Law At Four“ bietet Mitarbeiter*innen des Instituts und Gastreferent*innen die Möglichkeit, ihre Forschung zu aktuellen Fragen des Familienrechts zu präsentieren, stets um „4 pm“. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an alle familienrechtlich interessierten Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen.
Mit der Veranstaltungsreihe „Gegenwartsdebatten“ öffnen wir die Türen des Instituts für außerrechtliche Perspektiven auf die Forschungsfelder des Instituts. Wir laden herausragende Forschende aus den Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften zum transdisziplinären Dialog über Rechtsthemen der Gegenwart ein. Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten.
Gäste aus dem In- und Ausland referieren zu Stand, Wandel und Zukunft der rechtlichen Ausgestaltung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Ziel der Reihe ist es, Brücken zu bauen – zwischen nationalen und internationalen Diskursen, zwischen Tierrechten und Tierschutzrecht, zwischen Tierrechten und Rechten der Natur, zwischen Rechtswissenschaft und Naturwissenschaft und Zivilgesellschaft.


Veranstaltungen zum ausländischen Recht

Im Rahmen der Vortragsreihe „Private Law in Context Across Asia and North Africa“ kommen regelmäßig herausragende Wissenschaftler*innen zu Wort, die zum Familien- und Erbrecht der arabischen und islamischen Länder oder anderen privatrechtlichen Themen arbeiten.
Im Rahmen der „Hamburger Vorträge zum chinesischen Recht“ geben Gastreferent*innen Einblicke in Rechtsgebiete, die derzeit in der Volksrepublik China im Aufbau sind und daher auch international eine große Beachtung finden.
Auf den rechtsvergleichenden Symposien geben Referent*innen aus Japan Überblicke über anstehende Gesetzesvorhaben, neue höchstrichterliche Entscheidungen und aktuelle Themen der rechtswissenschaftlichen Diskussion in Japan.
MPI-ASADIP Trialogues in Private International Law ist eine mehrsprachige akademische Veranstaltungsreihe, die aktuelle Entwicklungen im Internationalen Privatrecht auf dem amerikanischen Kontinent zum Thema hat. Organisiert vom Max-Planck-Institut (Hamburg) in Zusammenarbeit mit der Asociación Americana de Derecho Internacional Privado (ASADIP), fördert die Reihe Dialoge im Internationalen Privatrecht auf Spanisch, Portugiesisch und Englisch.
Das türkische Recht gehört zu den relevantesten ausländischen Rechtsordnungen, mit denen sich die juristische Praxis in Deutschland und der EU befasst. In dieser Seminarreihe laden wir herausragende Jurist*innen aus Wissenschaft und Praxis ein, ihre Ergebnisse vorzustellen. Wir möchten damit eine Plattform schaffen, auf der sich international Forschende, die sich für türkisches Recht interessieren, und türkische Wissenschaftler*innen, die zu Themen der Rechtsvergleichung arbeiten, wissenschaftlich austauschen können. Die Teilnahme ist für alle interessierten Studierenden und Forschenden offen.
Das Interesse an der Forschung zum internationalen Privatrecht in Afrika nimmt zu: Angesichts wachsender internationaler Verflechtungen im Zivil- und Wirtschaftsrecht kann das internationale Privatrecht in Afrika bei Fragen im Zusammenhang von Handlungsfeldern wie etwa Globalisierung, regionale wirtschaftliche Integration oder Einwanderung eine bedeutende Rolle einnehmen. Die Workshop-Reihe gibt dieser Entwicklung ein wissenschaftliches Forum, in dem einzelne Themen näher beleuchtet und neue Diskurse angestoßen werden. Die Teilnahme ist für alle interessierten Studierenden und Forschenden offen.


Named Lecture

Die Ernst-Rabel-Vorlesung zählt zu den Höhepunkten des akademischen Institutslebens. Sie ist dem Andenken des Institutsgründers Ernst Rabel (1874-1955) gewidmet, der als wissenschaftlicher Wegbereiter der modernen Rechtsvergleichung und des internationalen Privatrechts gilt. Die zweijährlich stattfindende Vorlesung wird jeweils von einer herausragenden Forscherpersönlichkeit aus diesen Fachrichtungen gehalten und setzt ihren Fokus dabei auf Grundfragen einer Teildisziplin der am Institut vertretenen Forschungsbereiche.



Interne Veranstaltungen

Das Konzil bildet einen Eckpfeiler der wissenschaftlichen Kommunikation des Instituts. Alle sechs Wochen präsentieren Doktorand*innen bzw. Referent*innen ihre Forschung und diskutieren die Ergebnisse mit den Direktoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Instituts sowie mit ausländischen Stipendiat*innen und Gastwissenschaftler*innen, den Gästen der Bibliothek und interessierten Mitgliedern der benachbarten rechtswissenschaftlichen Fakultäten.
Die Aktuelle Stunde ist ein wöchentlich stattfindender Workshop, in dem Fragen des Zivilrechts, der Rechtsgeschichte und des Privatrechtsvergleichs vorgestellt und diskutiert werden. Auch Gastforschende nutzen dieses Forum regelmäßig, um ihre Forschungen vorzustellen und mit den Wissenschaftler*innen des Instituts zu diskutieren.
Im wöchentlich stattfindenden Conflicts Club stellen Gastreferent*innen und Mitarbeiter*innen des Instituts ihre Arbeit zu aktuellen Forschungsfragen und Entwicklungen im Internationalen Privatrecht und angrenzenden Themengebieten zur Diskussion.
Die monatlichen Werkstattgespräche stellen Projekte der Forschungsgruppe von Anne Röthel zum Thema „Familie, Person und privates Leben“ vor und bieten Gelegenheit, gemeinsam in vertrauensvoller Offenheit hinter die Kulissen wissenschaftlichen Schaffens zu schauen, Einblicke in Entstehungsprozesse zu gewinnen und im gemeinsamen Gespräch Weiterentwicklungen auszuloten.
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