Aktuelles

Ben Köhler erhält Otto-Hahn-Medaille
Ben Köhler, wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, hat für seine Dissertation die Otto-Hahn-Medaille erhalten. Die Max-Planck-Gesellschaft verleiht diese Auszeichnung jedes Jahr an junge Wissenschaftler*innen für herausragende Leistungen in ihrer Doktorarbeit. Ihr Namensgeber war Gründungspräsident der MPG und ein Pionier der Radiochemie.

Emojis im (Privat-)recht

Emojis im (Privat-)recht

24. Juni 2022
Matthias Pendl, wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, erforscht die rechtlichen Dimensionen von Emojis. In seinem soeben erschienen Buch „Emojis im (Privat-)Recht“ sowie in einem aktuellen Aufsatz mit dem Titel „Emojis auf dem Weg ins (Privat-)recht – Ein Schlaglicht“ stellt er die Ergebnisse seiner rechtsvergleichenden Untersuchung vor.

Johanna Pink (Universität Freiburg): The Global Qur’an. Transnational dimensions of Qur’an translation
Gastvortrag im Rahmen der Reihe „Afternoon Talks on Islamic Law“ am 9. Juni 2022.

Veranstaltungen

Krieg, Sport und Recht: Sanktionen zwischen Verantwortung und Wirkung

Symposium des Forums für Internationales Sportrecht
27.06.2022 17:00
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Univ.-Prof. Mag. Dr. Brigitta Lurger (Universität Graz): Internationale Rechtsdurchsetzung auf sozialen Netzwerken

Aktuelle Forschung im Internationalen Privatrecht
05.07.2022 11:00
Online-Veranstaltung

Das Institut

Institutsportrait
Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.

Profil und Bestand der Bibliothek
Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

Neuerscheinungen

Reinhard Zimmermann, Christian Church and Roman legal culture, Studia Prawnice KUL 2 (2022), 345–368.
Reinhard Zimmermann, Kościół chrześcijański a rzymska kultura prawna, Studia Prawnice KUL 2 (2022), 321–344.
Knut Benjamin Pißler, Thomas von Hippel, Länderbericht China, in: Alexander Bergmann, Murad Ferid, Dieter Henrich, Anatol Dutta, Hans-Georg Ebert (Hrsg.), Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht mit Staatsangehörigkeitsrecht, 246. Lf., Verlag für Standesamtswesen, Frankfurt am Main 2022, 1–173.
Justin Monsenepwo Mwakwaye, Decolonial Comparative Law and Legal Transplants in Africa, Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft 121 (2022), 167–172.

Reinhard Zimmermann, The Thirtieth, in: Helmut Grothe, Peter Mankowski, Frederick Rieländer (Hrsg.), Europäisches und internationales Privatrecht – Festschrift für Christian von Bar zum 70. Geburtstag, C.H. Beck, München 2022, 419–434.
Knut Benjamin Pißler, Die Revision des chinesischen Zivilprozessgesetzes 2021: Entlastung der Justiz und Beschleunigung des Verfahrens, Zeitschrift für chinesisches Recht 2022, 27–31.
Michael Cremer, Samuel Zeh, Conference Report: Private International Law Festival 2022 Edinburgh, Conflictoflaws.net 2022
Reinhard Zimmermann, Franz Albert Bauer, Martin Bialluch, Andreas Humm, Lisa-Kristin Klapdor, Ben Gerrit Köhler, Jan Peter Schmidt, Philipp Scholz, Denise Wiedemann, Zwingender Angehörigenschutz im Erbrecht, Mohr Siebeck, Tübingen 2022, XIX + 140 S.

TopThemen

Zur Rolle des Gesellschafts-, Bilanz- und Kapitalmarktrechts im Klimaschutz
Der Klimawandel ist nicht nur eine Herausforderung für die Politik. Deutsche und internationale Unternehmen sind zunehmend mit Fragen des Klimaschutzes befasst. So lassen etwa zivilrechtliche Schadensersatzklagen gegen Konzerne wie Shell, BMW, Mercedes und Volkswagen aufhorchen. Wie sieht es aber mit den Regelungsinstrumenten des Gesellschafts-, Bilanz- und Kapitalmarktrechts aus? Institutsdirektor Holger Fleischer hat untersucht, inwieweit diese Spezialdisziplinen zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können.

Frauen im Recht – Beruf Wissenschaftlerin: Welche Chancen bietet Forschung?
Der Internationale Frauentag gibt jedes Jahr Anlass zur Reflexion über die aktuelle gesellschaftliche Situation von Frauen mit besonderem Augenmerk auf berufliche Chancen. Wir haben einige unserer Wissenschaftlerinnen nach den Motiven für ihre Berufswahl und ihren prägenden Erfahrungen gefragt.

Türkisches Privatrecht – historische Verbindungen, aktuelle Rechtsfragen, wissenschaftliche Impulse
Die politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Verbindungen zwischen der Türkei sowie ihrem Vorgängerstaat, dem Osmanischen Reich, und den Ländern Europas reichen weit in die Geschichte zurück. Heute ist die Türkei einer der größten Handelspartner der Europäischen Union. Das türkische Recht gehört zu den relevantesten ausländischen Rechtsordnungen, mit denen sich die juristische Praxis in Deutschland und der EU befasst. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht widmet der Rechtsentwicklung in der Türkei jetzt eine eigene Forschungsplattform.

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The Reformation of Greek-Orthodox Family Law: The Example of Jordan
Dörthe Engelcke erklärt bei Latest Thinking die Hürden für Reformen des Familienrechts der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten.
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