Aktuelles

Coronavirus: Update zu den Präventionsmaßnahmen des Instituts

29. April 2021
Die Mitarbeiter*innen und Gäste des Instituts setzen ihre Arbeit im Rahmen des eingeschränkten Präsenzbetriebes fort. Es bestehen weiterhin Zutrittsbeschränkungen zum Institut.

Private Law Gazette im neuen Format erschienen

6. Mai 2021
Der bisherige Newsletter des Instituts ist jetzt ein Magazin. Die neu konzipierte Private Law Gazette ist ab sofort gedruckt und online erhältlich. Sie erscheint zweimal pro Jahr im kostenfreien Abonnement.

Katharina Pistor für virtuelles Fellowship am Institut

27. April 2021
Die renommierte Rechtsprofessorin an der Columbia Law School, Katharina Pistor, tritt am 28. April für vier Wochen ein gemeinsames Fellowship des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht sowie des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) an. Im Rahmen ihres Fellowships, das sie pandemiebedingt leider nur auf digitalem Wege wahrnehmen kann, wird sie anlässlich verschiedener virtueller Veranstaltungsformate sprechen.

Das Institut

Institutsportrait

Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.

Profil und Bestand der Bibliothek

Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

Neuerscheinungen

Neele Behrens, Benedict Kroll, Knut Benjamin Pißler, Georg Schmidt, Antonia Wagner (Übers.), Exportkontrollgesetz der Volksrepublik China, Zeitschrift für chinesisches Recht 28 (2021), 37–48.
Matthias Pendl, Anmerkung zu OGH, 28. August 2020 – 8 Ob 39/20y (Einwendungsdurchgriff unter Unternehmern bei fehlgeschlagenem Immobilieninvestment), Zeitschrift für Finanzmarktrecht 2021, 136–137.
Jürgen Samtleben, Länderbericht Bolivien, in: Reinhold Geimer, Rolf A. Schütze , Wolfgang Hau (Hrsg.), Internationaler Rechtsverkehr in Zivil- und Handelssachen, 61. Lf., Bd. 6, C.H. Beck, München 2021, Nr. 1021, S. 1–9.
Holger Fleischer, Gesellschaftsrecht trifft Unternehmensgeschichte: Forschungszugänge und Fallbeispiele, Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht 2021, 231–258.

Philipp Schlüter, Der Bereicherungsanspruch bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen – Zugleich Besprechung von BGH, Urteil vom 21.1.2021 – I ZR 120/19 – Clickbaiting (ZUM 2021, 448), Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht 2021, 416–420.
Matthias Pendl, Das Lexitor-Urteil des EuGH und der Wille des österreichischen Gesetzgebers, Österreichisches Bank Archiv 2021, 331–333.
Jürgen Basedow, Liability Insurance in the European Union – Dressing Up “Naked” Insurance Duties –, in: Abel B. Veiga Copo (Hrsg.), Dimensiones y desafíos del seguro de responsabilidad civil, Cizur Menor, Navarra 2021, 71–89.
Reinhard Zimmermann, Understanding the law in a historical and comparative perspective, in: Institutet för Rättshistorisk Forskning (Hrsg.), Legal History – Reflecting the Past and the Present: Current Perspectives for the Future, Jure Förlag, Stockholm 2021, 232–253.

TopThemen

Frauen im Recht - Was bewegt unsere Wissenschaftlerinnen?

8. März 2021
Allgemeinwohlverpflichtungen von Unternehmen, Auswirkungen der Digitalisierung auf das Privatrecht oder Waldinvestitionen in Lateinamerika: Die Forschungsprojekte der Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht umfassen ein breites Themenspektrum. Anlässlich des Internationalen Frauentags erzählen acht Forscherinnen, welche Projekte ihnen besonders am Herzen liegen.

Aktuelle Forschung des Instituts zur Corona-Pandemie

Im Jahr 2020 hat COVID-19 alle Lebensbereiche erfasst. Die durch die Pandemie veranlasste Gesetzgebung greift in die persönliche Situation aller Menschen ein und stellt Behörden, Organisationen und Wirtschaftsunternehmen vor völlig neue Herausforderungen. Was bedeutet das für die Rechtsbeziehungen, die das Privatrecht regelt? Welche Antworten kann die internationale Rechtsvergleichung geben? Welche Rolle kommt der juristischen Grundlagenforschung bei der Entwicklung neuer Lösungen zu?

Neues Kompetenzzentrum für die Anwendung ausländischen Rechts

Globalisierung, europäischer Binnenmarkt und Migration prägen heute ganz selbstverständlich die Rechtsbeziehungen von Menschen und Unternehmen. Mit der zunehmenden internationalen Verflechtung privater und geschäftlicher Angelegenheiten ist auch die Anzahl grenzüberschreitender Rechtsfälle gewachsen, die vor deutschen Gerichten verhandelt werden. Dass deutsche Richter*innen dabei oft ausländisches Recht anzuwenden haben, ist außerhalb juristischer Fachkreise kaum bekannt. Woher nehmen sie die dafür notwendigen Kenntnisse aus weltweit rund 200 verschiedenen Rechtsordnungen?

Social Media & Videos

Wie kommt das Erbe in die richtigen Hände?

Video 6. Januar 2021
Die Abwicklung von Erbschaften ist ein komplexer juristischer Vorgang, besonders in international gelagerten Fällen. Jan Peter Schmidt, Leiter des Kompetenzzentrums für die Anwendung ausländischen Rechts am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, liefert im Interview bei Latest Thinking mit seiner historisch-vergleichenden Forschung auch Anregungen für den deutschen Gesetzgeber.
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