Aktuelles

Coronavirus: Update zu den Präventionsmaßnahmen des Instituts

31. Mai 2021
Die Mitarbeiter*innen und Gäste des Instituts setzen ihre Arbeit im Rahmen des eingeschränkten Präsenzbetriebes fort. Es bestehen weiterhin Zutrittsbeschränkungen zum Institut.

Institutsstipendiatin Lígia Espolaor Veronese im Gespräch

15. Juni 2021
Lígia Espolaor Veronese war von März bis Juni 2021 Gastwissenschaftlerin am Institut, wo sie für ihre Promotion an der Universität von São Paulo über vertragsrechtliche Fragen der BRICS-Staaten geforscht hat. Sie ist Expertin für internationale Schiedsgerichtsbarkeit und seit mehreren Jahren als Anwältin tätig.

EU Private Law

10. Juni 2021
Der privatrechtliche Normenbestand im EU-Recht ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen und gewinnt weiterhin an Umfang. Wegen seiner fragmentarischen Struktur sind meist nur einzelne Spezialgebiete, wie etwa das EU-Arbeitsrecht, das EU-Unternehmensrecht oder das EU-Verbraucherrecht Gegenstand juristischer Abhandlungen.

Veranstaltungen

Symposium zum Jahrestreffen des Vereins der Freunde 2021

Thema: Dekolonialität – Herausforderung für die Rechtsvergleichung?
26.06.2021 10:30 - 12:00
Online-Veranstaltung

Das Institut

Institutsportrait

Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.

Profil und Bestand der Bibliothek

Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

Neuerscheinungen

Martin Bialluch, Privatrecht oder öffentliches Recht: Zur Rechtsnatur der kapitalmarktrechtlichen Wohlverhaltenspflichten, Juristenzeitung 2021, 547–553.
Reinhard Zimmermann, Interview mit Reinhard Zimmermann / Interv'ju Rajnharda Zimmermanna, Vestnik graždanskogo prava/Bulletin des Zivilrechts 21, 1 (2021), 254–269.
Denise Wiedemann, Länderbericht Mexiko, in: Dieter Henrich, Alexander Bergmann, Murad Ferid, Anatol Dutta, Hans-Georg Ebert (Hrsg.), Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht, 241. Lf., Verlag für Standesamtswesen, Frankfurt am Main 2021, 1–89.
Matthias Pendl, Désirée Prantl, Moderation of Contractual Penalties in Arbitration, in: Christian Klausegger, Peter Klein, Florian Kremslehner, Alexander Petsche, Nikolaus Pitkowitz, Irene Welser, Gerold Zeiler (Hrsg.), Austrian Yearbook on International Arbitration 2021, Manz, Wien 2021, 103–125.

Denise Wiedemann, Legal Progress and Socio-Economic Reflections on Child Marriage in Latin America, International Journal of Law, Policy and the Family 35 (2021)
Philipp Scholz, Thomas Hoffmann, Die Rechtstatsachenforschung im toten Winkel des DiRUG-Regierungsentwurfs, Die Aktiengesellschaft 2021, 227–229.
Jürgen Basedow, EU Private Law: Anatomy of a Growing Legal Order, Intersentia, Cambridge 2021, cxxvii + 785 S.
Jürgen Basedow, European Integration: Quo vadis? A Critical Commentary on the PSPP Judgment of the German Federal Constitutional Court of May 5, 2020, International Journal of Constitutional Law 2021, 1–20.

TopThemen

Dekoloniale Rechtsvergleichung

Unsere Moderne hat sich, bewusst oder unbewusst, vor dem Hintergrund der Kolonialität gebildet, der sie als dunkle Kehrseite begleitet. Diese Hintergründe aufzuspüren und nach Möglichkeit ihre negativen Folgen zu überwinden, ist ein Postulat in vielen wissenschaftlichen Disziplinen. Institutsdirektor Ralf Michaels will in einem langfristig angelegten Projekt einen solchen Schritt für die Rechtsvergleichung gehen.

Frauen im Recht - Was bewegt unsere Wissenschaftlerinnen?

8. März 2021
Allgemeinwohlverpflichtungen von Unternehmen, Auswirkungen der Digitalisierung auf das Privatrecht oder Waldinvestitionen in Lateinamerika: Die Forschungsprojekte der Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht umfassen ein breites Themenspektrum. Anlässlich des Internationalen Frauentags erzählen acht Forscherinnen, welche Projekte ihnen besonders am Herzen liegen.

Aktuelle Forschung des Instituts zur Corona-Pandemie

Im Jahr 2020 hat COVID-19 alle Lebensbereiche erfasst. Die durch die Pandemie veranlasste Gesetzgebung greift in die persönliche Situation aller Menschen ein und stellt Behörden, Organisationen und Wirtschaftsunternehmen vor völlig neue Herausforderungen. Was bedeutet das für die Rechtsbeziehungen, die das Privatrecht regelt? Welche Antworten kann die internationale Rechtsvergleichung geben? Welche Rolle kommt der juristischen Grundlagenforschung bei der Entwicklung neuer Lösungen zu?

Social Media & Videos

Podiumsdiskussion "Der Code des Kapitals"

Video 11. Mai 2021
Podiumsdiskussion zum Buch „Der Code des Kapitals: Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft“ (Suhrkamp, 2020) vom 11.05.2021. Es diskutierten die Autorin Prof. Dr. Katharina Pistor (Edwin B. Parker Professor of Comparative Law und Direktorin des Center on Global Legal Transformation an der Law School der Columbia University in New York), Prof. Dr. Hans-Bernd Schäfer (Affiliate Professor an der Bucerius Law School in Hamburg) und Institutsdirektor Prof. Dr. Ralf Michaels. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung statt.
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