Aktuelles

Coronavirus: Update zu den Präventionsmaßnahmen des Instituts

2. August 2021
Die Mitarbeiter*innen und Gäste des Instituts setzen ihre Arbeit im Rahmen des eingeschränkten Präsenzbetriebes fort. Es bestehen weiterhin Zutrittsbeschränkungen zum Institut.

Verträge unter Aktionären

27. Juli 2021
In seiner Dissertation analysiert Johannes Liefke, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Abstimmungsvereinbarungen in börsennotierten Gesellschaften. Ausgehend von konkreten Gestaltungsvarianten und ihren Wirkungen entwickelt er einen Typisierungsansatz, der die in der Praxis vorhandene Gestaltungsvielfalt handhabbar strukturiert.

Konrad Duden von der Universität Hamburg habilitiert

26. Juli 2021
Konrad Duden, wissenschaftlicher Referent am Institut, ist im Juli 2021 von der Universität Hamburg habilitiert worden. Er erhielt die venia legendi für die Fächer Bürgerliches Recht, Internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung.

Das Institut

Institutsportrait

Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.

Profil und Bestand der Bibliothek

Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

Neuerscheinungen

Ruth Effinowicz, Reaktionen auf Corona im japanischen und deutschen Recht. Rechtsvergleich in Zeiten der Pandemie, Zeitschrift für Japanisches Recht 51 (2021), 1–20.
Knut Benjamin Pißler, Arthur Helwich, Bibliography of Academic Writings in the Field of Chinese Law in Western Languages in 2020, Zeitschrift für chinesisches Recht 28 (2021), 136–161.
Holger Fleischer, Entstehen und Vergehen von Gesellschaftsformen am Beispiel der bergrechtlichen Gewerkschaft, Festschrift für Barbara Grunewald zum 70. Geburtstag, Otto Schmidt, Köln 2021, 209–226.
Andreas M. Fleckner, Aufhebung eines Börsengeschäftes mittels privatrechtsgestaltenden Verwaltungsaktes, Juristenzeitung 2021, 554–559.

Knut Benjamin Pißler, Das Zivilgesetzbuch der Volksrepublik China im Spiegel einer Kommentierung des Obersten Volksgerichts: Ein Überblick über die Neuregelungen des Besonderen Teils, Zeitschrift für chinesisches Recht 28 (2021), 85–112.
Holger Fleischer, Sebastian Mock (Hrsg.), Große Gesellschaftsverträge aus Geschichte und Gegenwart (Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, Sonderheft 24), de Gruyter, Berlin 2021, VII + 1379 S.
Holger Fleischer, Editorial: Große Gesellschaftsrechtler und Gesellschaftsrechtlerinnen in Selbstdarstellungen, Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht 2021, 325–326.
Philipp Scholz, Europäische vs. nationale Aufsicht im neuen Rechtsrahmen für Datenbereitstellungsdienste, BKR - Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht 2021, 331–336.

TopThemen

Corporate Purpose aus gesellschaftsrechtlicher Sicht

Eine Unternehmensphilosophie sucht nach neuen juristischen Lösungen: Brauchen moderne Unternehmen einen Existenzgrund, der über die reine Gewinnorientierung hinausgeht? Viele Vorstände im In- und Ausland folgen heute dem sogenannten Corporate-Purpose-Konzept. Es wird von führenden Stimmen aus der Managementlehre empfohlen und dient dazu, den erkennbaren Sinn und inneren Antrieb eines Unternehmens zu ermitteln. Eine grundlegende Neuausrichtung unternehmerischer Tätigkeit scheint sich abzuzeichnen.

Dekoloniale Rechtsvergleichung

Unsere Moderne hat sich, bewusst oder unbewusst, vor dem Hintergrund der Kolonialität gebildet, der sie als dunkle Kehrseite begleitet. Diese Hintergründe aufzuspüren und nach Möglichkeit ihre negativen Folgen zu überwinden, ist ein Postulat in vielen wissenschaftlichen Disziplinen. Institutsdirektor Ralf Michaels will in einem langfristig angelegten Projekt einen solchen Schritt für die Rechtsvergleichung gehen.

Frauen im Recht - Was bewegt unsere Wissenschaftlerinnen?

8. März 2021
Allgemeinwohlverpflichtungen von Unternehmen, Auswirkungen der Digitalisierung auf das Privatrecht oder Waldinvestitionen in Lateinamerika: Die Forschungsprojekte der Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht umfassen ein breites Themenspektrum. Anlässlich des Internationalen Frauentags erzählen acht Forscherinnen, welche Projekte ihnen besonders am Herzen liegen.

Social Media & Videos

Podiumsdiskussion "Der Code des Kapitals"

Video 11. Mai 2021
Podiumsdiskussion zum Buch „Der Code des Kapitals: Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft“ (Suhrkamp, 2020) vom 11.05.2021. Es diskutierten die Autorin Prof. Dr. Katharina Pistor (Edwin B. Parker Professor of Comparative Law und Direktorin des Center on Global Legal Transformation an der Law School der Columbia University in New York), Prof. Dr. Hans-Bernd Schäfer (Affiliate Professor an der Bucerius Law School in Hamburg) und Institutsdirektor Prof. Dr. Ralf Michaels. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung statt.
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