Aktuelles

Eirik Hovden (Universität Bergen): Waqf in Zaydi Yemen
Gastvortrag im Rahmen der Reihe “Afternoon Talks on Islamic Law” am 28. April 2022.

A Comparative Study of the Formation of Contracts in Japanese, German and English Law
In ihrer Dissertation untersucht Anna Katharina Suzuki-Klasen, ehemalige wissenschaftliche Assistentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, die Vertragsschlussregelungen im englischen, deutschen und japanischen Recht.

Institutsdirektor Ralf Michaels
Jetzt reinhören: Unser Institutsdirektor Ralf Michaels in der Podcast-Reihe „Ach, Mensch!“ bei detektor.fm über koloniale Strukturen im Recht und die Möglichkeiten einer dekolonialen Rechtsvergleichung.

Symposium zum Jahrestreffen des Vereins der Freunde 2022

18.06.2022 10:00 - 14:30
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Krieg, Sport und Recht: Sanktionen zwischen Verantwortung und Wirkung

Symposium des Forums für Internationales Sportrecht
27.06.2022 17:00
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Das Institut

Institutsportrait
Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.

Profil und Bestand der Bibliothek
Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

Neuerscheinungen

Philipp Scholz, Nachlass- und Eigengläubigerschutz in der Erbeninsolvenz de lege lata und de lege lata ferenda, KTS 2022, 1–34.
Philipp Scholz, Die Haftung der Stiftungsorgane nach neuem Recht. Pflichtenkreis, Business Judgment Rule, Darlegungs- und Beweislast, Zeitschrift für das Recht der Non Profit Organisationen 2022, 50–54.
Jan Peter Schmidt, Anfechtung der Versäumung der Ausschlagungsfrist – Anmerkung zu OLG Brandenburg, 19. Oktober 2021 – 3 W 45/21, Zeitschrift für die gesamte erbrechtliche Praxis 2022, 399–400.
Holger Fleischer, Gesellschaftsrecht im Spiegel seiner Habilitationsschriften, Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht 2022, 191–218.

Fabrizio Esposito, Mateusz Grochowski, The Consumer Benchmark, Vulnerability, and the Contract Terms Transparency: A Plea for Reconsideration, European Review of Contract Law 18 (2022), 1–31.
Eckart Bueren, Short-termism im Aktien- und Kapitalmarktrecht. Ideengeschichte, Rechtsvergleichung, Rechtsökonomie (Zugl.: Hamburg, Bucerius Law School, Habil.-Schr., 2018.) (Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht, 136), Mohr Siebeck, Tübingen 2022, XLV + 1183 S.
Franz Albert Bauer, Historical Arguments, Dynamic Interpretation, and Objectivity: Reconciling Three Conflicting Concepts in Legal Reasoning, in: Philip M. Bender (Hrsg.), The Law between Objectivity and Power, Nomos, Baden-Baden 2022, 111–143.
Ben Gerrit Köhler, The Role for Remedial Discretion in Private Law Adjudication, in: Philip M. Bender (Hrsg.), The Law between Objectivity and Power, Nomos, Baden-Baden 2022, 195–221.

TopThemen

Frauen im Recht – Beruf Wissenschaftlerin: Welche Chancen bietet Forschung?
Der Internationale Frauentag gibt jedes Jahr Anlass zur Reflexion über die aktuelle gesellschaftliche Situation von Frauen mit besonderem Augenmerk auf berufliche Chancen. Wir haben einige unserer Wissenschaftlerinnen nach den Motiven für ihre Berufswahl und ihren prägenden Erfahrungen gefragt.

Türkisches Privatrecht – historische Verbindungen, aktuelle Rechtsfragen, wissenschaftliche Impulse
Die politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Verbindungen zwischen der Türkei sowie ihrem Vorgängerstaat, dem Osmanischen Reich, und den Ländern Europas reichen weit in die Geschichte zurück. Heute ist die Türkei einer der größten Handelspartner der Europäischen Union. Das türkische Recht gehört zu den relevantesten ausländischen Rechtsordnungen, mit denen sich die juristische Praxis in Deutschland und der EU befasst. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht widmet der Rechtsentwicklung in der Türkei jetzt eine eigene Forschungsplattform.

Von Generation zu Generation. Vermögenstransfer durch Erbrecht, Vertrag und religiöse Stiftungen im islamischen Recht
Traditionelle Vorstellungen von Familie, Ehe und Elternschaft haben in den letzten Jahrzehnten weltweit große Veränderungen erfahren. Gesetze, gelebtes Recht und soziale Realität stehen dabei oft in einem Spannungsverhältnis zueinander. Mit den zivilrechtlichen Entwicklungen in den islamischen Ländern beschäftigt sich am Max-Planck-Institut für Privatrecht seit 2009 die Forschungsgruppe „Das Recht Gottes im Wandel“ unter der Leitung von Nadjma Yassari. Ein aktueller Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Erbrecht.

Social Media & Videos

Latest Thinking: Islamic Law in Saudi Arabia: How Legal Norms Evolve Without State Interference
Kann sich islamisches Recht ohne staatlichen Eingriff entwickeln? Die Analyse von Veränderungen im islamischen Recht kann uns helfen, den sozialen und politischen Wandel in der muslimischen Welt zu verstehen. Dominik Krell berichtet von seiner Forschung über Scheidungsrecht in Saudi Arabien.
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