Aktuelles


Coronavirus: Update zu den Präventionsmaßnahmen des Instituts

7. April 2021
Die Mitarbeiter*innen und Gäste des Instituts setzen ihre Arbeit im Rahmen des eingeschränkten Präsenzbetriebes fort. Es bestehen weiterhin Zutrittsbeschränkungen zum Institut.

Ralf Michaels folgt Reinhard Zimmermann in den Vorstand der AISJ-IALS

9. April 2021
Prof. Dr. Ralf Michaels, LL.M. (Cambridge), Direktor am Institut, ist am 16. März 2021 in den Vorstand der Internationalen Vereinigung für Rechtswissenschaft (AISJ-IALS) gewählt worden. Er folgt Institutsdirektor Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann, der diesem Gremium seit 2006, zuletzt als Vizepräsident, angehört hat.

Neue Workshop-Reihe „Private International Law in Africa”

7. April 2021
Institutsdirektor Ralf Michaels und Justin Monsenepwo, wissenschaftlicher Referent am Institut, haben eine virtuelle Workshop-Reihe ins Leben gerufen, in der aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zum internationalen Privatrecht Afrikas vorgestellt und diskutiert werden. Die erste Veranstaltung findet am 12. April 2021 statt.

Das Institut


Institutsportrait

Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.

Profil und Bestand der Bibliothek

Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

Neuerscheinungen


Mateusz Grochowski, European Consumer Law after the New Deal: A Tryptich, Yearbook of European law 39 (2020), 387–422.
Mateusz Grochowski, Agnieszka Jabłonowska, Francesca Lagioia, Giovanni Sartor, Algorithmic Transparency and Explainability for EU Consumer Protection: Unwrapping the Regulatory Premises, Critical Analysis of Law 8 (2021), 43–63.
Lena Salaymeh, Decolonial Translation: Destabilizing Coloniality in Secular Translations of Islamic Law, Journal of Islamic Ethics 5 (2021), 1–28.
Klaus J. Hopt, Corporate Governance of Banks and Financial Institutions: Economic Theory, Supervisory Practice, Evidence and Policy, European Business Organization Law Review 22 (2021), 13–37.

Holger Fleischer, Stefan Korch, Okpabi v Royal Dutch Shell und das deutsche Deliktsrecht in Konzernlagen, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht 2021, 709–718.
Stefan Korch, Schadensersatz für Datenschutzverstöße – Verfassungsrechtliche Notbremsung einer Fehlentwicklung, Neue Juristische Wochenschrift 2021, 978–981.
Denise Wiedemann, Kollisionsrechtliche Folgefragen der Stellvertreterehe, Das Standesamt 2021, 67–74.
Holger Fleischer, Konzernrecht und Unternehmensgeschichte: Vier Schlaglichter auf ein fächerübergreifendes Forschungsfeld, Juristenzeitung 2021, 217–227.

TopThemen


Frauen im Recht - Was bewegt unsere Wissenschaftlerinnen?

8. März 2021
Allgemeinwohlverpflichtungen von Unternehmen, Auswirkungen der Digitalisierung auf das Privatrecht oder Waldinvestitionen in Lateinamerika: Die Forschungsprojekte der Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht umfassen ein breites Themenspektrum. Anlässlich des Internationalen Frauentags erzählen acht Forscherinnen, welche Projekte ihnen besonders am Herzen liegen.

Aktuelle Forschung des Instituts zur Corona-Pandemie

Im Jahr 2020 hat COVID-19 alle Lebensbereiche erfasst. Die durch die Pandemie veranlasste Gesetzgebung greift in die persönliche Situation aller Menschen ein und stellt Behörden, Organisationen und Wirtschaftsunternehmen vor völlig neue Herausforderungen. Was bedeutet das für die Rechtsbeziehungen, die das Privatrecht regelt? Welche Antworten kann die internationale Rechtsvergleichung geben? Welche Rolle kommt der juristischen Grundlagenforschung bei der Entwicklung neuer Lösungen zu?

Neues Kompetenzzentrum für die Anwendung ausländischen Rechts

Globalisierung, europäischer Binnenmarkt und Migration prägen heute ganz selbstverständlich die Rechtsbeziehungen von Menschen und Unternehmen. Mit der zunehmenden internationalen Verflechtung privater und geschäftlicher Angelegenheiten ist auch die Anzahl grenzüberschreitender Rechtsfälle gewachsen, die vor deutschen Gerichten verhandelt werden. Dass deutsche Richter*innen dabei oft ausländisches Recht anzuwenden haben, ist außerhalb juristischer Fachkreise kaum bekannt. Woher nehmen sie die dafür notwendigen Kenntnisse aus weltweit rund 200 verschiedenen Rechtsordnungen?

Social Media & Videos


Wie kommt das Erbe in die richtigen Hände?

Video 6. Januar 2021
Die Abwicklung von Erbschaften ist ein komplexer juristischer Vorgang, besonders in international gelagerten Fällen. Jan Peter Schmidt, Leiter des Kompetenzzentrums für die Anwendung ausländischen Rechts am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, liefert im Interview bei Latest Thinking mit seiner historisch-vergleichenden Forschung auch Anregungen für den deutschen Gesetzgeber.
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