Aktuelle Meldungen

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In China besteht seit 2017 die Möglichkeit, bestimmte Gerichtsverfahren ausschließlich online durchzuführen. Die Einreichung der Klage erfolgt dabei ebenso auf digitalem Weg wie ihre Zustellung an die gegnerische Seite. Kläger*innen und Beklagte müssen nicht vor Gericht erscheinen, da mündliche Verhandlungen per Videokonferenz abgehalten werden. Mit Einverständnis der Parteien kann auch das Urteil elektronisch zugestellt werden. mehr

Die Ausbildung und Rekrutierung des rechtswissenschaftlichen Nachwuchses ist ein von der rechtsvergleichenden Forschung bisher kaum beleuchtetes Thema. Der Verein der „Freunde des Hamburger Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht“ hat ihm im Rahmen seines Jahrestreffens am 29. Juni 2019 eine eigene Veranstaltung gewidmet. mehr

Die Institutsleitung hat verschiedene Maßnahmen zur Verhinderung einer Covid-19-Infektion unter seinen Mitarbeiter*innen und Gästen sowie zur Eindämmung des Coronavirus insgesamt ergriffen: Die Arbeit im Homeoffice stellt bis auf Weiteres den Regelbetrieb des Instituts dar, die Bibliothek nimmt bis zum 30. Juni 2020 keine neuen Gäste auf und auch alle internen und externen Veranstaltungen sind bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt. mehr

Auf seiner zweiten Jahrestagung im Frühjahr 2019 beschäftigte sich der wissenschaftliche Nachwuchs im Internationalen Privatrecht mit dem Thema „IPR zwischen Tradition und Innovation“. Zu den Beiträgen, die in einem kürzlich erschienenen gleichnamigen Tagungsband vorliegen, gehören der Festvortrag von Jürgen Basedow sowie ein Artikel zum Influencer-Marketing von Denise Wiedemann. mehr

Matteo Fornasier, ehemaliger wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, ist zum 1. März 2020 von der Universität Greifswald an die Ruhr-Universität Bochum gewechselt. An der dortigen Juristischen Fakultät hat er den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung übernommen. mehr

Mit einer Reform des Kreditrechts reagierte Japan zwischen 2000 und 2010 auf kriminelle Entwicklungen im Geschäft mit Konsumentenkrediten – einem Milliardengeschäft, das durch Zinswucher und unseriöse Inkassopraktiken immense soziale Probleme wie Überschuldung und Schuldnersuizide in hoher Zahl verursacht hatte. mehr

Die Figur des Rechtsmissbrauchs gibt Beobachtern der europäischen Privatrechtsordnungen immer noch Rätsel auf. Scheint es einigen, als nähere sich Europa einer gemeinsamen Idee des Rechtsmissbrauchs an, so konstatieren andere das Gegenteil: Je gründlicher das Konzept in den einzelnen Rechtsordnungen entfaltet wurde, desto deutlicher zeigten sich fundamentale Unterschiede. mehr

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