Medienecho

Medienecho

2022

26.06.2022, taz
Gerson Liebl wird die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert, weil seine Großeltern wegen rassistischer Gesetze der Kaiserzeit nicht heiraten durften. Institutsdirektor Ralf Michaels und Matthias Goldmann (Universität Wiesbaden) haben gemeinsam den Fall Liebl analysiert. Susanne Memarnia verdeutlicht in ihrem Artikel, auf welche Weise rassistische Paradigmen der Kolonialzeit in der Gegenwart noch immer Wirkung entfalten. mehr
10.04.2022, Anwaltsblatt
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht und das Max-Planck-Institut Luxemburg für Internationales, Europäisches und Regulatorisches Verfahrensrecht haben gemeinsam für das Bundesministerium der Justiz (BMJ) wissenschaftliche Stellungnahmen zur EU-Zustellungsverordnung (EuZVO) sowie zur EU-Beweisverordnung (EuBVO) erarbeitet. Peter Bert geht in seinem Artikel auf die Stellungnahmen der Institute ein. mehr
15.05.2022, Berliner Zeitung
Institutsdirektor Ralf Michaels kommentiert in diesem Meinungsartikel das Verbot propalästinensischer Demonstrationen in Berlin anlässlich des Jahrestages der palästinensischen Nakba und des gewaltsamen Todes der Al-Dschasira-Journalistin Schirin Abu Akle (Paywall-Artikel). Die Berliner Zeitung griff den Artikel in dieser Meldung vom 15.05.2022 erneut auf. Der Beitrag erschien zuerst am 14.05.2022 unter dem Titel „Versammlungsfreiheit gilt auch für Palästinenser“ auf Verfassungsblog. Er wurde u.a. in junge Welt (17.05.2022), +972 Magazine (21.05.2022), Telepolis (heise online, 25.05.2022) und Süddeutsche Zeitung (27.05.2022) zitiert. mehr
25.03.2022, Legal Tribune Online
Der deutsche Gesetzgeber möchte die Rechtshilfe für US-Gerichte reformieren. Wie er dabei vorgehen sollte und ob die Gefahr der Offenbarung deutscher Geschäftsgeheinisse besteht, erörtern Jakob Olbing und Philomena Hindermann, wissenschaftliche Assistent*innen am Institut, in ihrem gemeinsamen Gastbeitrag. mehr

2021

02.09.2021, BR Podcast
Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen gehen jedes Jahr rund 12 Millionen Mädchen unter 18 Jahren eine Ehe ein. Im Interview ordnen Institutsdirektor Ralf Michaels und Nadjma Yassari, Leiterin der Forschungsgruppe zum Recht islamischer Länder, das Phänomen der Frühehe im Kontext unterschiedlicher Rechtsordnungen und -kulturen ein. mehr
20.05.2021, Völkerrechtsblog
Die Gespräche in Wien zwischen den Teilnehmerstaaten des Iran-Atomabkommens (Joint Comprehensive Plan of Action) nährt Hoffnungen, dass die USA ihre Sanktionen gegen Iran aufheben. In seinem jüngsten Beitrag auf Völkerrechtsblog, analysiert Khashayar Biria, wissenschaftlicher Assistent und Mitarbeiter in der Forschungsgruppe zum Recht islamischer Länder am Institut, die Finanzsanktionen sowie ihren Einfluss auf den Handel mit Iran im humanitären Bereich, insbesondere während der Coronapandemie.
09.04.2021, Tagesspiegel Background (Digitalisierung & KI)
Marcel Grzanna beschäftigt sich in seinem Artikel mit der wachsenden Digitalisierung der Justiz in der Volksrepublik China, wo Blockchain, Big Data und KI zunehmend die Arbeit von Gerichten unterstützen. Zitiert wird auch Knut Benjamin Pißler, wissenschaftlicher Referent und Leiter des Kompetenzzentrums China und Korea am Institut, der auf die Gefahr des staatlichen Missbrauchs der digitalen Möglichkeiten in der chinesischen Rechtsordnung verweist. (Paywall-Artikel) mehr

2020

03.12.2020, Süddeutsche Zeitung
Wolfgang Janisch berichtet ausführlich in der Süddeutsche Zeitung über die rechtsvergleichende Stellungnahme zur Frühehe für das Bundesverfassungsgericht aus unserm Institut. Ein Team von Wissenschaftler*innen um Nadjma Yassari und Ralf Michaels beleuchtet die Minderjährigenehe im Kontext unterschiedlicher Rechtsordnungen und -kulturen. Siehe dazu auch: Die Frühehe vor dem Grundgesetz. mehr
02.09.2020, Redaktionsnetzwerk Deutschland/dpa
Die dpa-Meldung beschäftigt sich mit der Rechtmäßigkeit und den Fallstricken der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Unternehmen und zitiert hier Forschungsergebnisse aus einem SSRN-Artikel von Jürgen Basedow, em. Direktor des Instituts. mehr

Gut gemeint

01.09.2020, Handelsblatt, Votum
In diesem Kommentar beschäftigt sich Klaus J. Hopt, em. Direktor des Instituts, mit dem Vorschlag zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Wirtschaftsgesetzbuchs, das die heterogenen EU-Rechtsakte zusammenfassen soll. Erschienen in der Print-Ausgabe des Handelsblatt.

Deutschstunde für alle Welt

08.06.2020, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Institutsdirektor Ralf Michaels nimmt in diesem Artikel Stellung zur Antisemitismusdebatte um Achille Mbembe und beleuchtet sie aus der Perspektive der Dekolonialität. Der Artikel erschien zuerst in der Frankfurter Allgemeine Zeitung und kann hier auf der Institutsseite im Volltext abgerufen werden.
04.06.2020, Verfassungsblog
In dieser Podcast-Folge des Verfassungsblog unterhalten Institutsdirektor Ralf Michaels und Journalist Max Steinbeis sich über die Lage in den USA, Rassismus und Polizeigewalt, und welche Rolle Trump dabei spielt. mehr
20.05.2020, Symphoniker Hamburg
Intendant Daniel Kühnel spricht mit Institutsdirektor Reinhard Zimmermann über seine Arbeit, Rechtshistorie und Rechtsvergleich. mehr

Was Forscherinnen brauchen, um an die Spitze zu kommen

Hamburger Abendblatt, 24.02.2020
In ihrem Artikel schreibt Theresa Palm über Frauen in der Wissenschaft, insbesondere über die Schwierigkeiten, die Karriereleiter zu erklimmen. Dörthe Engelcke, wissenschaftliche Referentin am Institut, schildert ihren persönlichen Umgang mit der Problematik. Erschienen in der Printausgabe des Hamburger Abendblatts am 24.02.2020.
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