Aktuelles

Internationales Privat- und Prozessrecht in Lateinamerika
Jürgen Samtleben, ehemaliger Leiter des Lateinamerika-Referats am Institut, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Beiträge zum Internationalen Privat- und Prozessrecht in Lateinamerika verfasst. Der vorliegende Sammelband fasst diese in aktualisierter und systematisch geordneter Form zusammen und bietet so eine bislang einmalige Gesamtschau des Kollisionsrechts der lateinamerikanischen ...
Im Gedenken an Gerald Spindler

Im Gedenken an Gerald Spindler

19. September 2023
Wir sind bestürzt über den plötzlichen und unerwarteten Tod von Gerald Spindler, Professor an der Georg-August-Universität Göttingen, am 11. September 2023 im Alter von nur 62 Jahren.
Statement

Statement

19. September 2023
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht drückt den Menschen in Marokko und Libyen nach den jüngsten katastrophalen Ereignissen sein tiefes Mitgefühl und seine aufrichtige Anteilnahme aus.

Neuerscheinungen

Zeitschriftenartikel
Jan Peter Schmidt, Itinera hereditatis – Strukturen der Nachlassabwicklung in historisch-vergleichender Perspektive, Archiv für die civilistische Praxis 223 (2023), 684–686.
Zeitschriftenartikel
Reinhard Zimmermann, Wie es die anderen machen ... – Charakteristika der Zivilrechtslehrervereinigung und ihrer "Kultur", Archiv für die civilistische Praxis 223 (2023), 605–643.
Beitrag in Sammelwerk
Mateusz Grochowski, Christine Riefa, Enforcement of Consumer Law, in: Miroslava Scholten (Hrsg.), Research Handbook on the Enforcement of EU Law, Edward Elgar, Cheltenham 2023, 349–363.
Zeitschriftenartikel
Jürgen Samtleben, Procedimento arbitral no Brasil – o caso “Loyd Brasileiro contra Ivarans Rederi” do Superior Tribunal de Justiça, Revista de Arbitragem e Mediaҫão 20, Nr. 77 (2023), 343–351.
Hochschulschrift - Doktorarbeit
Biset Sena Güneş, Succession Upon Death: A Comparison of European and Turkish Private International Law (Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht, 511), Universität Regensburg 2021, Tübingen 2023, Doktorarbeit, XXIII + 388 S.
Zeitschriftenartikel
Rainer Kulms, The Private (Law) Side of CBDC's, Banking & Finance Law Review 39 (2023), 547–577.

Veranstaltungen

Vorstellung der "Hamburger Leitlinien zur Ermittlung und Anwendung ausländischen Rechts in deutschen Verfahren"

09.10.2023 16:00
Hanseatisches Oberlandesgericht, Sievekingplatz 2, 20355 Hamburg (Plenarsaal)

Diego Fernández Arroyo

Aktuelle Forschung im Internationalen Privatrecht
10.10.2023 11:00
Online-Veranstaltung

#FUTUREOFLAW Barcamp

02.11.2023 13:00 - 18:00
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Christine Budzikiewicz

Aktuelle Forschung im Internationalen Privatrecht
07.11.2023 11:00
Online-Veranstaltung

Mary Keyes

Aktuelle Forschung im Internationalen Privatrecht
05.12.2023 11:00
Online-Veranstaltung

Das Institut

Institutsportrait
Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.
Profil und Bestand der Bibliothek
Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

TopThemen

Forschen in Sicherheit und Freiheit
Private Law Gazette 1/2023 – Wenn Verfolgung, Krieg oder Katastrophen das Leben unsicher machen, ist an die Fortsetzung wissenschaftlicher Arbeit oft kaum oder gar nicht mehr zu denken. Das Institut bietet mehreren Wissenschaftler*innen, in deren Herkunftsländern besondere Gefahrenlagen herrschen, mit verschiedenen Programmen die Möglichkeit, ihrer Forschung weiter nachzugehen. Drei von ihnen schildern ihre aktuellen Perspektiven.
Rechte der Natur im Aufwind
Private Law Gazette 2/2022 – In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind die Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Recht weltweit zu einem wichtigen Forschungsgegenstand geworden. Inzwischen wurde die Natur in so unterschiedlichen Ländern wie Ecuador, Bolivien, Neuseeland, Indien und Uganda als Rechtssubjekt anerkannt. Diese weltweite Bewegung hat auch Europa erreicht, wo die Implementierung von Rechten der Natur bereits in mehreren Ländern diskutiert und angestrebt wird.
Wege des Rechts in dynamischem Umfeld. Die Erschließung des chinesischen Zivilgesetzbuches in vergleichender Analyse
Private Law Gazette 2/2022 - Chinas wirtschaftliche und politische Stellung erfordert wissenschaftliche Antworten, die sprachliche und kulturelle Grenzen überwinden. Während aktuell viel vom wachsenden Bedarf an China-Kompetenz die Rede ist, blickt das Institut auf eine lange Tradition der Erforschung des chinesischen Zivilrechts zurück.
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