Aktuelles

Partnerships under German, Austrian, and Swiss Law
A new edited volume from Institute Director Holger Fleischer, prepared together with Hans-Ueli Vogt (Zurich) and Susanne Kalss (Vienna), explores the panorama of partnerships in Germany, Austria, and Switzerland.
Call for Papers: Family Law Early Career Colloquium in Kopenhagen, 3. und 4. Juni 2026
Das Kolloquium richtet sich an junge Wissenschaftler*innen im Familienrecht (Promovierende oder PostDocs bis zu fünf Jahre nach der Promotion), die Interesse haben, andere junge Familienrechtler*innen kennenzulernen und die Hauptthesen ihrer aktuellen Forschung zu präsentieren.
Call for Abstracts: „Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?“
6. jurOA-Tagung am 27. und 28. August 2026 am Max-Planck-Institut für Privatrecht

Neuerscheinungen

Beitrag in Sammelwerk
Felix Aiwanger, Contracting with Nature: Empowering Nonhuman Interests in Negotiations, in: Lucinda Miller, Pietro Sirena (Hrsg.), Contract and Power: Ideologies, Inequalities, and Marginalisation in European Contract Law, Intersentia, Cambridge 2026, 153–168.
Beitrag in Sammelwerk
Anne Röthel, Sittenwidrigkeitsurteile, in: Simone Derix, Jürgen Dinkel (Hrsg.), Das Wissen vom Erben und Vererben. Perspektiven und Quellen seit 1800, Campus, Weinheim 2026, 137–149.
Sammelwerk
Daniel Bonilla Maldonado, Ralf Michaels (Hrsg.), Global Legal Pluralism and Rights of Nature (Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht, 151), Mohr Siebeck, Tübingen 2026, XXIV + 643 S.
Beitrag in Sammelwerk
Daniel Bonilla Maldonado, Ralf Michaels, Introduction, in: Daniel Bonilla Maldonado, Ralf Michaels (Hrsg.), Global Legal Pluralism and Rights of Nature (Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht, 151), Mohr Siebeck, Tübingen 2026, V-X.
Beitrag in Sammelwerk
Ralf Michaels, A Hybrid of Hybrids. Global Legal Pluralism and Rights of Nature, in: Daniel Bonilla Maldonado, Ralf Michaels (Hrsg.), Global Legal Pluralism and Rights of Nature (Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht, 151), Mohr Siebeck, Tübingen 2026, 47–94.
Zeitschriftenartikel
Jennifer Trinks, Durchsetzungslösung statt sog. Haftungslösung beim Gesellschafterausschluss in der GmbH, GmbH Rundschau 2026, 1–13.

Veranstaltungen

Matthias Grabmair (Technical University of Munich): Large Language Models for Legal Reasoning and Legislation Support

Speaker Series der Minerva Fast Track Research Group "Artificial Justice"
04.02.2026 14:00
Online-Veranstaltung

Ruyi Ding (Stockholm University): The Current Regulation of Students’ Personal Information Processing via Facial Recognition Technology under Chinese Law

Hamburger Vorträge zum chinesischen Recht
13.02.2026 15:00
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

6. jurOA-Tagung: "Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?"

27.08.2026 - 28.08.2026
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Das Institut

Institutsportrait
Die Welt wächst immer weiter zusammen: ob europäischer Binnenmarkt, die weltweite Verflechtung multinationaler Wirtschafts- und Finanzunternehmen oder die zunehmende Internationalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stößt unser Recht an Grenzen. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen der Globalisierung wissenschaftlich zu untersuchen und kritisch zu begleiten.
Profil und Bestand der Bibliothek
Die Institutsbibliothek ist mit einem Bestand von 550.000 Medieneinheiten die größte Spezialbibliothek Europas zum ausländischen und internationalen Privatrecht und hinsichtlich ihrer Größe und ihres Serviceangebotes weltweit bekannt und gefragt. Ihr Bestand enthält Fachliteratur aus mehr als 200 Ländern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beschaffung von Literatur aus schwer zugänglichen Ländern gerichtet, um diese wenigstens an einem Ort der Welt gebündelt zugänglich zu machen.

TopThemen

Vergleichende Forschung zum türkischen Recht: Juristische Grenzen, Übergänge und Verbindungslinien
Die Beziehungen der Türkei und ihrem Vorgängerstaat, dem Osmanischen Reich, mit Europa reichen weit in die Geschichte zurück. Inzwischen ist das Land einer der größten Handelspartner und gleichzeitig Beitrittskandidat der Europäischen Union. Das türkische Recht zählt zu den wichtigsten ausländischen Rechtsordnungen, mit denen sich die juristische Praxis in Deutschland und der EU auseinandersetzt. „Ebenso groß ist die Relevanz des deutschen und europäischen Rechts für die Türkei“, sagt Biset Sena Güneş, Leiterin des Kompetenzzentrums Türkei am Institut. Sie forscht zum internationalen Privat- und Verfahrensrecht, zum Familien- und Erbrecht sowie zum Wirtschaftsrecht der Türkei, Deutschlands und der EU in vergleichender Perspektive.
Key Visual Unternehmensskandale
Betrügereien, Pleiten, Börsenkrach – der Stoff, aus dem Unternehmensskandale gemacht sind, lässt zunächst nicht an Fortschritt denken. Dennoch haben Bilanz-, Finanz- und Wirtschaftsskandale über Epochen hinweg die Entwicklung des Aktien- und Kapitalmarktrechts maßgeblich mitgeprägt. Dieses Rechtsgebiet, so heißt es häufig, sei eine Geschichte seiner Reformen. Tatsächlich sind viele von ihnen aus dem Handlungsdruck von Skandalen hervorgegangen. Eine von Institutsdirektor Holger Fleischer ins Leben gerufene Forschungsreihe widmet sich der rechtlichen Aufarbeitung von Unternehmensskandalen rund um den Globus.
Sprungbrett für die Circular Economy: Internationales Privatrecht für einen Nachhaltigkeitswandel in der Modeindustrie
Antonia Sommerfeld, wissenschaftliche Referentin am Institut, und Verónica Ruiz Abou-Nigm von der Universität Edinburgh untersuchen rechtliche Rahmenbedingungen für nachhaltige Lösungen in der Modeindustrie. Dazu richten sie ihren Blick auf zirkuläre Geschäftsmodelle, die durch einen Umstieg zur Kreislaufwirtschaft Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Effizienz verbinden. Was ist die Rolle des internationalen Privatrechts (IPR) in diesem Transformationsprozess? Wie kann es dazu beitragen, dass sich nachhaltiges Wirtschaften in globalen Lieferketten durchsetzt?
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