The Private Side of Transforming our World – UN Sustainable Development Goals 2030 and the Role of Private International Law

Konferenz

  • Beginn: 09.09.2021
  • Ende: 11.09.2021

Allen Menschen weltweit ein Leben in Würde zu ermöglichen und zugleich die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, ist eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Sie kommt in den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) zum Ausdruck, welche das Kernstück der Agenda 2030 der Vereinten Nationen bilden. Diese Agenda, die auch als „Zukunftsvertrag für die Welt“ bezeichnet wird, soll die Grundlage dafür schaffen, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und den ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

UN Sustainable Development Goals

Die SDG haben sich bereits in verschiedenen rechtswissenschaftlichen Gebieten – wie dem Öffentlichen Recht einschließlich des Völkerrechts – als Themenschwerpunkt für einen umfassenden Forschungsdiskurs zur Zukunft der Welt etabliert. Gleiches galt bislang nicht für das Privatrecht und das IPR. Dabei berührt die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen und 169 angegliederten Unterzielen maßgebliche Bereiche des IPR. So soll Ziel 16.9 „bis 2030 insbesondere durch die Registrierung der Geburten dafür sorgen, dass alle Menschen eine rechtliche Identität haben“, während mit Ziel 5.3 „alle schädlichen Praktiken wie Kinderheirat, Frühverheiratung und Zwangsheirat“ beseitigt werden sollen. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen von unmittelbarer Relevanz für das IPR.

Das Projekt „The Private Side of Transforming our World – UN Sustainable Development Goals 2030 and the Role of Private International Law” möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass auch das Internationale Privatrecht (IPR) mit seinen Institutionen und Methoden einen maßgeblichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann. An ihm sind 19 Wissenschaftler*innen aus allen Kontinenten der Erde beteiligt, welche die Beziehungen zwischen den SDG und dem IPR gründlich untersuchen. Sie werden ihre Erkenntnisse als Referent*innen im Rahmen der Konferenz vom 9. bis 11. September 2021 präsentieren und zur Diskussion stellen. Darüber hinaus konnten die Organisator*innen Professorin Anita Ramasastry (University of Washington) als keynote speaker gewinnen. Das Programm der Konferenz finden Sie hier in Kürze.

Die Konferenz wird organisiert von Institutsdirektor Professor Ralf Michaels sowie Dr. Verónica Ruiz Abou-Nigm (University of Edinburgh) und Hans van Loon (ehemaliger Generalsekretär der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht).


Abhängig vom Verlauf der Pandemie wird die Konferenz entweder vor Ort in Hamburg am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, rein digital oder hybrid stattfinden. Sie wird aber in jedem Fall vom 9. bis 11. September 2021 abgehalten.


Anmeldung

Bitte melden Sie sich bereits jetzt mit diesem LINK zu der Konferenz an. Dort können Sie auch schon angeben, ob Sie nur digital teilnehmen können.

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