TopThemen

Hier finden Sie Hintergründe: In unseren TopThemen bereiten wir aktuelle Forschungsthemen auf und setzen sie in Relation zu aktuellen Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Rechtspolitik.

Angriffe auf die Rechtsstaatlichkeit lassen sich in vielen demokratisch verfassten Staaten beobachten. Zu ihnen gehören auch Mitglieder der Europäischen Union. Ihr Ziel sind häufig die Gerichte. Die nationalkonservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Polen liegt wegen ihrer Justizreformen seit Jahren im Streit mit Brüssel. mehr

Wie sich Profitabilität und gesellschaftliche Verantwortung in Einklang bringen lassen, ist eine Schlüsselfrage, die schon lange über Fachgrenzen hinweg diskutiert wird. Vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Aufmerksamkeit hinsichtlich Sozial- und Umweltstandards sowie der Bekämpfung von Korruption in Drittstaaten wirft das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) auch wichtige Rechtsfragen auf. mehr

Facebooks Politik der Datensammlung bleibt ein Streitthema, das Wissenschaft, Kartellbehörden und Justiz gleichermaßen beschäftigt. Prof. Dr. Reinhard Ellger, Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, hat mit mehreren Beiträgen das im März 2016 eröffnete Verfahren des Bundeskartellamts gegen Facebook wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung begleitet. mehr

Das in Deutschland wie in Europa verfügbare Wissen über das Recht Japans steht in einem Missverhältnis zur Bedeutung des Landes: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich Japan in einem atemberaubenden Tempo von einem zerstörten und verarmten Land zu einer der bedeutendsten Wirtschaftsmächte der Welt und einer der asiatischen Führungsnationen entwickelt. mehr

Im Interview erklären Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler, Leiter des Kompetenzzentrums China, und sein Mitarbeiter Nils Klages, welchen Beitrag die Grundlagenforschung bei der Vermeidung von Rechtsunsicherheit leistet und aufgrund welcher aktuellen Entwicklungen sie ihre Forschungsthemen auswählen. mehr

Ein Fernschreiben des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen besiegelte am 26. Juni 1974 das Schicksal des Kölner Bankhauses Herstatt. Die Lizenz sei entzogen, alle Schalter müssten sofort schließen. Binnen Stunden kam es zu Tumulten enttäuschter Sparer und Anleger. Dem vorausgegangen waren Rettungsversuche auf höchster Ebene, um den größten Bankenkollaps der deutschen Nachkriegszeit abzuwenden. mehr

Das internationale Privatrecht hat durch die fortschreitende Globalisierung stark an Bedeutung gewonnen. Grenzüberschreitende private Beziehungen, Streitigkeiten und Gerichtsverfahren, bei denen Fragen des internationalen Privatrechts aufgeworfen werden, gehören für Rechtspraktiker zum Tagesgeschäft. Mit der neu erschienenen Encyclopedia of Private International Law liegt nun ein in der weltweiten Literatur des Faches einmaliges Nachschlagewerk vor, das diese Entwicklungen sowohl thematisch als auch länderspezifisch aufarbeitet. mehr

Auf politischer Ebene ist der Versuch, aus dem Gewirr von EU-Richtlinien, nationalem Recht und wissenschaftlichen Regelwerken ein einheitliches Europäisches Vertragsrecht zu schaffen, vorerst gescheitert. Dass man dennoch nicht in Schockstarre verfallen muss, zeigen die „Commentaries on European Contract Laws“. mehr

Entgegen der verbreiteten Meinung, das Erbrecht sei wenig wandelbar, zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in zahlreichen rechtsvergleichenden Forschungsprojekten seine Entwicklungsmöglichkeiten auf. mehr

Grundlage der Europäischen Union ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Nationen. Da das Privatrecht innerhalb der EU nicht einheitlich geregelt ist, treffen bei grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen, bei der Verflechtung multinationaler Finanzunternehmen oder auch durch internationale familiäre Beziehungen verschiedene nationale Rechtsordnungen aufeinander. mehr

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