Wissenschaftlicher Austausch und Kooperationen

Wissenschaftlicher Austausch und Kooperationen

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Austausch von Wissenschaftlern. Das Institut hat mehr oder weniger durchgängig und meist für längere Zeiträume japanische Wissenschaftler zu Gast in der Bibliothek, die durch das Kompetenzzentrum Japan intensiv betreut werden. Umgekehrt fahren Mitarbeiter des Instituts zu Vortragsveranstaltungen, Konferenzen und Forschungsaufenthalten nach Japan. Zudem bestehen Forschungskooperationen.

Kooperation mit der Universität Kyōto

Im Jahr 2008 haben das Institut und die Juristische Fakultät der renommierten Universität Kyōto mit einem Kooperationsvertrag den akademischen Austausch zwischen beiden Institutionen besiegelt. Damit erhielt die bereits seit Jahrzehnten bestehende enge wissenschaftliche Verbindung zwischen dem Institut und der japanischen Spitzenuniversität einen offiziellen Rahmen.
Ziele der Kooperation sind der regelmäßige Austausch, insbesondere von Nachwuchswissenschaftlern und eine Intensivierung der projektbezogenen Zusammenarbeit.

Die Gastwissenschaftler genießen jeweils völlige Forschungsfreiheit an dem gastgebenden Partnerinstitut, sind aber eingeladen, an dessen akademischen Leben teilzunehmen.


Gemeinsames Forschungsprojekt des Instituts und der Universität Kyōto im Rahmen des DAAD-JSPS Joint Research Programm 2016/2017:

Privatautonomie und Eigenverantwortung als Rechtsgrundsätze im deutsch-japanischen Vergleich

Im Rahmen der Kooperation mit der Universität Kyōto wurde 2016/2017 ein gemeinsames Forschungsprojekt durchgeführt, das auf der deutschen Seite vom DAAD und auf der japanischen von der JSPS gefördert wurde. Der abschließende Workshop fand im Januar 2018 in Kyōto statt. Die Beiträge wurden Anfang 2019 in einem Sonderheft der ZJapanR von den Koordinatoren und Projektverantwortlichen Prof. Dr. Harald Baum, Prof. Keizo Yamamoto und Prof. Dr. Yuko Nishitani herausgegeben.

Das Sonderheft der „Zeitschrift für Japanisches Recht“ stellt das Spannungsfeld zwischen Vertragsfreiheit und individueller Verantwortlichkeit rechtsvergleichend in den Mittelpunkt. mehr
Keizo Yamamoto, Yuko Nishitani, Harald Baum (Hrsg.), Gegenwärtiger Stand und Aufgabe der Privatautonomie in Japan und Deutschland (Zeitschrift für Japanisches Recht, Sonderheft 14), Carl Heymanns Verlag, Köln 2019, VI + 168 S.


Zusammenarbeit mit weiteren Partnern

Das Institut arbeitet intensiv mit der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung (DJJV) zusammen. Die 1988 in Hamburg gegründete Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit deutscher und japanischer Juristen zu fördern und die gegenseitigen Kenntnisse der beiden Rechtsordnungen zu vertiefen.
Homepage DJJV

Eine enge Verbindung besteht ferner zu dem Interdisziplinären Zentrum für Ostasienstudien (IZO) in Frankfurt/Main, dessen wissenschaftliche Aufgabe die Stärkung der Auseinandersetzung mit dem modernen Ostasien ist.
Homepage IZO

Eine kontinentübergreifende Zusammenarbeit ist mit dem Australian Network of Japanese Law (ANJeL) aufgebaut worden, in dem sich australische Rechtswissenschaftler und Praktiker mit Interesse am und Expertise im japanischen Recht zusammengeschlossen haben.
Homepage ANJeL

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