Dr. Philipp Scholz, LL.M. (Harvard)

Wissenschaftlicher Referent bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Zimmermann


Foschungsschwerpunkte

Deutsches und europäisches Privatrecht (insb. Erb- und Schuldrecht), Gesellschaftsrecht (insb. Aktien- und GmbH-Recht), Rechtsvergleichung

Vita

Philipp Scholz, geboren 1989 in Leipzig, studierte von 2007 bis 2013 Rechtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit einem einjährigen Erasmus-Aufenthalt am Trinity College Dublin. Anschließend war er bis 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Walter Bayer in Jena tätig, wo er 2014 mit einer Arbeit zur aktienrechtlichen Vorstandshaftung promoviert wurde. Für seine von der Studienstiftung des deutschen Volks geförderte Dissertation erhielt er die Promotionspreise der Universität Jena sowie des Thüringer Arbeitskreises für Unternehmensrecht. Während seines Referendariats in Hamburg war Philipp bereits von 2016 bis 2017 wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann am Institut.

Nach Abschluss des zweiten Staatsexamens ging er mit Stipendien des ERP-Programms sowie des DAAD zum LL.M.-Studium an die Harvard Law School, um anschließend als wissenschaftlicher Referent ans Institut zurückzukehren und sich bei Prof. Zimmermann zu einem erbrechtlichen Thema zu habilitieren. Im Michaelmas Term 2019 war Philipp der Max Planck Gildesgame Fellow am Institute of European and Comparative Law und St Catherine's College in Oxford. Seit 2019 ist er stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft Junge Zivilrechtswissenschaft e.V. und organisiert in dieser Funktion – u.a. gemeinsam mit Stefan Korch – die 31. Jahrestagung der GJZ in Hamburg 2021.

Philipps Forschungsschwerpunkte liegen im Gesellschaftsrecht sowie dem deutschen und europäischen Privat- und Prozessrecht, wobei er in den letzten Jahren hauptsächlich zu aktien-, schuld- und erbrechtlichen Fragen publiziert hat. Seit seiner Zeit am Institut lehrt er an der Bucerius Law School im Examensvorbereitungsprogramm in den Bereichen Allgemeines Schuldrecht, Kaufrecht, Sachenrecht, Handelsrecht sowie Erb- und Familienrecht; seit 2021 übernimmt er zudem einzelne Veranstaltungen aus der Rechtsvergleichungsvorlesung. 
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