Meldungen aus dem Kompetenzzentrum China

Knut Benjamin Pißler zum Vizepräsidenten der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung gewählt

Knut Benjamin Pißler, Leiter des Kompetenzzentrums China und Korea am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, wurde am 30. November 2021 zum Vizepräsidenten der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung (DCJV) gewählt. mehr

Das neue ZGB Chinas in deutscher Übersetzung

Ein knappes halbes Jahr nachdem das neue Zivilgesetzbuch der Volksrepublik China verabschiedet wurde, legt Knut Benjamin Pißler, Leiter des Kompetenzzentrums China und Korea am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, die erste deutschsprachige Übersetzung vor. mehr

Trauer um Frank Münzel

Trauer um Frank Münzel

28. Juli 2020

Wir trauern um Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Münzel, der am 10. Juli 2020 im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Der Rechtswissenschaftler und Sinologe war von 1969 bis 2002 als Ostasienreferent an unserem Institut tätig. Mit dem Aufbau des China-Referats legte er einen wichtigen Grundstein für die Erforschung des chinesischen Rechts in Deutschland. mehr

Chinesische Stiftungen zwischen Parteistaat und Zivilgesellschaft

In einem Gemeinschaftsprojekt haben Knut Benjamin Pißler, Leiter des Kompetenzzentrums China und Korea am Max-Planck-Institut für Privatrecht, und Katja Levy (TU Berlin) erstmals die Situation gemeinnütziger Stiftungen in China untersucht, insbesondere deren Rolle in dem autoritären politischen System Chinas. Die Ergebnisse der Studie liegen unter dem Titel „Charity with Chinese Characteristics“ vor. mehr

China ermöglicht Prozessführung per Internet

In China besteht seit 2017 die Möglichkeit, bestimmte Gerichtsverfahren ausschließlich online durchzuführen. Die Einreichung der Klage erfolgt dabei ebenso auf digitalem Weg wie ihre Zustellung an die gegnerische Seite. Kläger*innen und Beklagte müssen nicht vor Gericht erscheinen, da mündliche Verhandlungen per Videokonferenz abgehalten werden. Mit Einverständnis der Parteien kann auch das Urteil elektronisch zugestellt werden. mehr

Auswirkungen des neuen Schöffengesetzes in China – Thema der aktuellen Ausgabe der ZChinR

China hat im April 2018 ein Gesetz über die Beteiligung von Laien an der Rechtsprechung der Volksgerichte verabschiedet. Welche Punkte das Gesetz neu regelt und welche Konsequenzen durch diese Neuregelungen zu erwarten sind, analysiert Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler, Leiter des Kompetenzzentrums China am Max-Planck-Institut für Privatrecht, in seinem Artikel „Laienrichter in China nach dem neuen Schöffengesetz: Mehr als nur Dekoration?“. Der Beitrag liegt in der Ausgabe 25, Nr. 3 (2018) der Zeitschrift für Chinesisches Recht (ZChinR) vor.


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Handbuch des chinesischen Zivilprozessrechts erschienen

Weite Teile des materiellen Zivilrechts der Volksrepublik China sind auch für Leser ohne Kenntnisse der chinesischen Sprache in zahlreichen Monographien und Aufsätzen bereits gut aufbereitet. Zum Zivilprozessrecht fehlte hingegen bislang ein ausführliches Nachschlagewerk in deutscher Sprache. Diese Lücke will das Handbuch des chinesischen Zivilprozessrechts schließen, das Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler herausgibt. Anlass für das Handbuch bot die Bekanntmachung einer justiziellen Interpretation des Obersten Volksgerichts zum Zivilprozessgesetz 2015. mehr

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