Eckart Bueren erhält Auszeichnung für seine Habilitationsschrift

28. Januar 2019

Priv.-Doz. Dr. Eckart Bueren, Dipl.-Volksw., wissenschaftlicher Referent am Institut, wurde für seine Habilitationsschrift mit dem Förderpreis 2018 der Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde ihm im Rahmen der Fachtagung des Stiftungsprojekts Kapitalmarktunion am 23. November 2018 in Wolfsburg überreicht.

Die Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland fördert herausragende, praxisnahe Forschungsarbeiten zu Fragen des Kapitalmarktes. In seiner Habilitationsschrift zum Thema „Short termism im Aktien- und Kapitalmarktrecht“ untersucht Eckart Bueren die ebenso kontroverse wie wirkmächtige Sorge, dass die kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft unter ein Diktat kurzfristiger Einflüsse geraten könnte, die ihre Funktion als Kapitalsammelbecken für langfristige Investitionen zum Schaden von Wirtschaft und Gesellschaft untergraben. Die darüber geführte juristische und ökonomische Auseinandersetzung wurde bislang weder auf nationaler noch internationaler Ebene systematisch analysiert. Die Arbeit von Eckart Bueren schließt diese Lücke in der Grundlagenforschung, indem sie die Kontroverse um kurzfristige Orientierung und damit um den Schutz der Funktionsfähigkeit der Aktiengesellschaft erstmals rechts- und ideengeschichtlich, rechtsvergleichend und rechtsökonomisch ausleuchtet.

Eckart Bueren studierte Rechtswissenschaften in Münster und Bonn sowie Volkswirtschaftslehre in Hagen. Seit 2011 ist er am Institut tätig, wo er das Länderreferat Schweiz betreut. 2018 wurde er von der Bucerius Law School habilitiert und hat anschließend einen Ruf als full professor an die Universität Göttingen angenommen.

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