Sonderhefte der Zeitschrift für Japanisches Recht jetzt im Open Access verfügbar

10. April 2026

Die 2009 ins Leben gerufene Schriftenreihe Sonderhefte der Zeitschrift für Japanisches Recht / Special Editions of the Journal of Japanese Law bietet ein Forum für Monografien sowie Sammel- und Tagungsbände zu den unterschiedlichsten Aspekten des Rechts in Japan. Damit ergänzt sie die Zeitschrift für Japanisches Recht / Journal of Japanese Law, die seit 1996 alle Bereiche dieser Rechtsordnung für in- und ausländische Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen in westeuropäischen Sprachen zugänglich macht.

Bislang waren Sonderausgaben – mit Beiträgen in Deutsch, Englisch und Französisch – nur in gedruckter Form gegen Bezahlung im Buchhandel erhältlich. Mit dem Erscheinen von Ausgabe Nr. 17 konnten durch technische und finanzielle Unterstützung des Max-Planck-Instituts auch alle bis dahin erschienenen Sonderhefte in den Open Access überführt werden. Deren Beiträge stehen ab jetzt unter Nutzung der vom Public Knowledge Project entwickelten Open-Source-Publikationssoftware Open Monograph Press zum Download im Format PDF bereit. Die kommenden Hefte sollen in der elektronischen Ausgabe ebenfalls frei zugänglich gemacht und jeweils mit einer Creative-Commons-Lizenz versehen werden (entweder sofort oder mit einem zeitlichen Versatz von ein bis zwei Jahren). Damit werden die Sichtbarkeit und der Zugang zur Forschung zum japanischen Recht erhöht, um auf diese Weise den weltweiten Dialog zu fördern. Die Maßnahme ist Teil der Publikationsstrategie des Instituts und generell der Max-Planck-Gesellschaft, wonach die Ergebnisse wissenschaftlicher Grundlagenforschung nach Möglichkeit frei zugänglich und einfach nachnutzbar gemacht werden sollen.

Sowohl die Zeitschrift als auch die Schriftenreihe werden gemeinschaftlich vom Institut und der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung e.V. (DJJV) herausgegeben. Dem Redaktionsgremium gehören Dr. Ruth Effinowicz (MPI, Hamburg), Prof. Dr. Harald Baum (MPI, Hamburg), Prof. Dr. Moritz Bälz (Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Marc Dernauer (Chuo Universität, Tokyo) und Prof. Dr. Gabriele Koziol (Universität Kyoto) an.


Die Sonderhefte sind hier frei zugänglich. 







Bildnachweis: © Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht / Bastian Kurzynsky

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