Global Legal Pluralism and Rights of Nature
Können Wälder und Flüsse Rechte haben? Als rechtliche Innovation aus dem Globalen Süden, die ihren Weg in den Norden findet, sind die Rechte der Natur für eine dekoloniale Rechtsvergleichung, die Eurozentrismus vermeidet und überwindet, ebenso von besonderer Bedeutung wie für Analysen des globalen Rechtspluralismus jenseits des Staates.
Herausgegeben von Institutsdirektor Ralf Michaels und Daniel Bonilla Maldonado, Professor für Rechtswissenschaft an der Universidad de los Andes, Bogotá, vereint der Sammelband zwei Generalberichte, fünf Spezialberichte und 20 Länderberichte, die ursprünglich für den Weltkongress 2022 der International Academy of Comparative Law erstellt und seither umfassend aktualisiert wurden. Durch die Verknüpfung der Rechte der Natur mit Diskussionen über globalen Rechtspluralismus trägt er zu einem tieferen Verständnis beider Phänomene bei. Der auch als Online-Publikation im Open Access erschienene Band verbindet formelles Recht mit der Analyse sozioökonomischer und kultureller Rahmenbedingungen und untersucht insbesondere die lokalen und transnationalen Bewegungen, die hinter der Einführung der Rechte der Natur stehen.
Bildnachweis: © Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht












