Tom Hick zum Assistant Professor an der IE Law School ernannt

27. August 2026

Tom Hick, ehemaliger wissenschaftlicher Referent am Institut, ist von der IE Law School zum Assistant Professor ernannt worden. Dort wird er sowohl vergleichendes Sachenrecht als auch eine Einführung ins Privatrecht unterrichten. Die IE Law School in Madrid gehört zur IE University, die 2006 als Privatuniversität gegründet wurde. Sie zählt zu den weltweit führenden Law Schools.

Dr. Tom Hick studierte in Brüssel und Löwen, wo er sein Studium in französischer, englischer und niederländischer Sprache abschloss. Anschließend promovierte er an der KU Leuven zum Thema A European Structure for ‘No-Contract Law’ in the 21st Century. In seiner Dissertation behandelt er die Frage, wie belgisches, deutsches, französisches, niederländisches und italienisches Recht mit dem Misslingen von Vertragsverhandlungen umgehen. Darauf aufbauend stellt er die Frage, inwiefern unausgeglichenen Machtverhältnissen dabei Rechnung getragen wird. Da dies de lege lata nicht der Fall ist, schlägt er für den Fall von misslungenen Vertragsverhandlungen oder -abschlüssen durch ein Machtungleichgewicht eine Obliegenheit zum Vertragsschluss vor.

Während seiner Promotion war er wissenschaftlicher Gast am Centre for Private Governance (CePri) an der Universität Kopenhagen, am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht und am International Institute for the Unification of Private Law (UNIDROIT) in Rom. Er war Mitglied der Ius Commune Research School, der Grotius-Pothier research group in comparative law sowie einer der Initiatoren von Blog Privaatrecht (privaatrecht.com). Aktuell ist er Mitglied des European Law Institute und der Society of European Contract Law.

Von Mai 2024 bis September 2026 war er wissenschaftlicher Referent am Institut, wo er zu vergleichendem nationalen und europäischen Schuldrecht sowie zu privatrechtstheoretischen Fragen zu sozialer Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Machtstrukturen im und durch Privatrecht geforscht hat. Im Sommer 2025 war er Gastprofessor an der Universidad Central de Chile und im Frühjahr 2026 zu Gast an der Universität Kyoto.






Bildnachweis:
 © Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

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