
Wer bezahlt für Klimaschutz?
Klimawandel kostet. Der Umstieg auf eine klimaneutrale Lebensweise muss finanziert werden. Auch der Schutz vor Klimaschäden, etwa durch Extremwetter, ist teuer. Entschädigungen, beispielsweise für Überflutungen wie im Ahrtal, verschlingen große Summen.
Im Zivilrecht gilt der Grundsatz: Der Verursacher ist verantwortlich, haftet und muss zahlen. Unternehmen sind durch ihre CO2-Emissionen Mitverursacher des Klimawandels. Deshalb scheint es naheliegend, sie dafür auch zur Kasse zu bitten.
In meiner Forschung gehe ich der Frage nach, wie weit die finanzielle Verantwortung von Unternehmen für Klimaschutz reicht: Vom Schornstein bis zum Auspuff? Genügen Zertifikate oder braucht es vollständige CO2-Vermeidung? Und wie steht es mit Wiedergutmachung?
Vincent Hoppmann,
wissenschaftlicher Assistent am Institut,
forscht an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Unternehmen.
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