Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Private Law Gazette
Onlineausgabe Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts
Tätigkeitsberichte

Das Institut erstellt in jedem Jahr einen Bericht über seine wissenschaftliche Tätigkeit. Diese Tätigkeitsberichte geben einen Überblick über die wissenschaftlichen Aktivitäten auf den verschiedenen Gebieten des internationalen Privat- und Wirtschaftsrechts, über die Veröffentlichungen des Instituts und der Mitarbeiter, die Vielfalt der Forschungskooperationen.

Tätigkeitsbericht 2016

Rechtsvergleichende Grundlagenforschung lebt von dem fortwährenden wissenschaftlichen Austausch auf Tagungen und Konferenzen. Welche Rolle unser Institut dabei als internationaler Ideen- und Impulsgeber spielt, lässt sich an den zahlreichen Veranstaltungen des Jahres 2016 ablesen.

Hier in Hamburg wurde etwa über spezialisierte Gerichte im Privatrecht, die Folgen des Brexit für das Privatrecht und über Ausschreitungen im Profifußball debattiert. In der Rabel-Lecture ging es um die Zukunft des Familienrechts in Europa. Die Afternoon Talks on Islamic Law tauchten in die Welt des islamischen Familienrechts ein; die Hamburger Vorträge zum chinesischen Recht erläuterten chinese characteristics im Privat- und Wirtschaftsrecht. Deutsche und französische Wirtschaftsrechtler trafen sich zu ihrem alljährlichen Kolloquium. Das ukrainische Privatrecht wurde im Kontext seiner fortschreitenden Europäisierung unter die Lupe genommen. Die Verfassung der europäischen Wirtschaft vermaßen die Referenten eines Geburtstagssymposiums zu Ehren von Ernst-Joachim Mestmäcker.

Verstreut über den ganzen Globus fanden viele Veranstaltungen gemeinsam mit ausländischen Partnern statt: In Tokio wurde das zwanzigjährige Bestehen der Zeitschrift für japanisches Recht mit einem Symposium zum Thema „Information Duties, Disclosure Duties, and Transparency Obligations under Japanese and German Private Law” gefeiert, ein zweites Jubiläumssymposium zur Selbstregulierung fand in Hamburg am Institut statt. In Zürich tauschten sich Forscher über das Recht der Familiengesellschaften aus, in New York über das Verhältnis von Schiedsgerichtsbarkeit und EU-Recht. In Nijmwegen fand eine feierliche Festschriftenübergabe statt. Wiederum in Tokio berieten deutsche, chinesische, japanische und südkoreanische Kollegen über aktienrechtliche Fragen.

Der wissenschaftliche Ertrag dieser Veranstaltungen wird regelmäßig in Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen festgehalten. Hierzu gehören aus den Vorjahren etwa die Sammelbände „Legislators, Judges, and Professors“ und „Zukunftsperspektiven der Rechtsvergleichung“, ferner Buchveröffentlichungen zu „Special Economic Zones“, „Employee Participation and Collective Bargaining in Europe and China“, „German and Asian Perspectives on Company Law“, „Changing God’s Law – The dynamics of Middle Eastern family law“ und „50 Jahre Aktiengesetz“.

Über zahlreiche weitere Veröffentlichungen, unter ihnen drei aktuelle Habilitationsschriften zu Kollektivvereinbarungen im grenzüberschreitenden Unternehmen, Strukturen eines Dienstleistungsvertragsrechts und Langzeitverträgen in rechtsvergleichender Perspektive, unterrichtet dieser Tätigkeitsbericht.

Tätigkeitsbericht 2015

Nie war Rechtsvergleichung gefragter und facettenreicher als heute. Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man die vielfältigen Aktivitäten des Instituts im Jahre 2015 Revue passieren lässt.

Um Zukunftsperspektiven der Rechtsvergleichung ging es in einem Symposium zu Ehren von Hein Kötz aus Anlass seines 80. Geburtstages. Sieben herausragende jüngere Professorinnen und Professoren stellten auf Einladung des Instituts ihre komparativen Forschungsansätze so lebendig vor, dass der Jubilar von einem wahren „Lustgewinn“ an der Rechtsvergleichung sprach. Die amtierenden Direktoren packten dasselbe Thema in Vorträgen und Veröffentlichungen von unterschiedlichen Seiten an: Jürgen Basedow setzte sich etwa mit den „Kunden“ der Rechtsvergleichung auseinander, die länderübergreifende Studien in Auftrag geben und so über deren methodischen Ansatz mitbestimmen. Reinhard Zimmermann räumte auf der Grundlage umfangreicher Untersuchungen mit dem Vorurteil auf, dass die bestehenden Divergenzen im Erbrecht vor allem auf unterschiedlicher kultureller Prägung beruhten. Holger Fleischer schilderte in einer internationalen Ideengeschichte zur geschlossenen Kapitalgesellschaft, wie ein ausgewanderter Schuhmachermeister aus Velbert im Rheinland zur Hauptfigur in Englands bekanntestem Gesellschafts­rechts­fall wurde. Eine enorme Spannbreite von Themen bieten auch die im vergangenen Jahr fertig gestellten Qualifikationsarbeiten: Von der Leihmutterschaft im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht (Konrad Duden) über selbstbestimmtes Testieren in einer alternden Gesellschaft (Gregor Christandl) und die Informationsintermediäre des Kapitalmarkts (Patrick Leyens) bis hin zur Privatautonomie im Verbands- und Insolvenzrecht (Felix Steffek) reichen die wissenschaftlichen Fragestellungen. Nicht minder produktiv zeigten sich die Emeriti mit Buchveröffentlichungen zu „Proprietary Security in Movable Assets“ (Ulrich Drobnig), dem Handelsvertreterrecht (Klaus Hopt) und dem Europäischen Vertragsrecht (Hein Kötz). Aus dem Kreis der regionalen Kompetenzzentren und Länderreferate gewähren diesmal Eugenia Kurzynsky­Singer und Natăsa Hadžimanović Einblick in ihre Forschungs- und Kooperationsprojekte. So wurde etwa auf einer Konferenz des Instituts lebhaft über den Wandel des Eigentumsbegriffs in Russland und weiteren GUS-Staaten debattiert. Das Südosteuropa-Referat unterstützte unter anderem ein Pilot-Projekt für den wissenschaftlichen Nachwuchs der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Rijeka, Kroatien. Das institutsübergreifende Interesse an vergleichender Methodenlehre manifestierte sich 2015 in einem von Reinhard Zimmermann organisierten Symposium „Legislators, Judges and Professors“. Jürgen Basedow zeichnete für das Jahrestreffen der Freunde des Instituts verantwortlich, das dem verfahrensrechtlichen Rahmen der richterlichen Rechtsfortbildung gewidmet war. Einen weiteren akademischen Höhepunkt bildete schließlich die „Antrittsvorlesung“ von Gerhard Wagner, unserem neuen Auswärtigen Wissenschaftlichen Mitglied am Institut. Er zog die Zuhörer mit einem Vortrag über die deliktische Haftung deutscher Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland nach deutschem Recht in seinen Bann.
 
Tätigkeitsbericht 2014

Die Tätigkeit des Instituts im Jahre 2014 ist gekennzeichnet durch Fortschritte bei einigen längerfristig angelegten Forschungsvorhaben: Zum vergleichenden Erbrecht hat Reinhard Zimmermann nunmehr mit einer internationalen Forschergruppe umfangreiche Untersuchungen im Bereich des Intestaterbrechts unternommen, die kurz vor dem Abschluss stehen. Holger Fleischer hat sich unter verschiedenen Aspekten dem Recht der geschlossenen Kapitalgesellschaften zugewendet; von besonderem vergleichenden Interesse sind dabei die Berichte für den 19. Internationalen Kongress für Rechtsvergleichung in Wien, deren Veröffentlichung er als Generalberichterstatter organisiert. Abgeschlossen wurde das von Eugenia Kurzynsky-Singer geleitete Projekt „Rechtsvergleichende Studien zum eurasischen Recht“. Die von der VolkswagenStiftung 2010 bis 2013 geförderten Nachwuchswissenschaftler aus den Ländern des Kaukasus und Zentralasiens haben Untersuchungen vorgelegt, die die fortwirkende Ideenwelt des Sozialismus in den Transformationsländern thematisieren. Die Arbeiten sind nun in dem Band „Transformation durch Rezeption? – Möglichkeiten und Grenzen des Rechtstransfers am Beispiel der Zivilrechtsreformen im Kaukasus und Zentralasien“ publiziert worden. Vorläufig abgeschlossen sind auch die Arbeiten der Forschungsgruppe zur Rechtsvergleichung im Familien- und Erbrecht islamischer Länder, die 2009 unter dem verheißungsvollen Namen „Das Recht Gottes im Wandel“ unter der Leitung von Nadjma Yassari eingerichtet wurde. Veröffentlicht wurden die habilitationsgleiche Schrift von Yassari über „Die Brautgabe im Familienvermögensrecht – Innerislamischer Rechtsvergleich und Integration in das deutsche Recht“ sowie die Dissertation von Lena-Maria Möller über „Die Golfstaaten auf dem Weg zu einem modernen Recht für die Familie? Zur Kodifikation des Personalstatuts in Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten“. Kennzeichnend für die Arbeiten der Gruppe ist der differenzierende Blick auf das Zusammenwirken von religiösem und staatlichem Recht im Familienrecht des Nahen Ostens. Die Gruppe ist nun mit einem – neuen – Schwerpunkt im Kindschaftsrecht bis zum Jahr 2016 verlängert worden. Der Tätigkeitsbericht 2014 präsentiert eine Fülle weiterer Forschungen, die im Institut zu Sachthemen oder Länderschwerpunkten unternommen wurden; herausgehoben sind die Aktivitäten in den Kompetenzzentren zum chinesischen und japanischen Recht. Der Bericht zeigt damit die umfassende Vernetzung des Instituts mit der Rechtswissenschaft vieler Länder. Ihr hohes Niveau wird an der Zahl ausländischer Bibliotheksgäste deutlich, die sich 2014 bereits auf über 450 belief. Viele von ihnen beziehen prestigereiche Stipendien; im Ranking der geistes- und sozialwissenschaftlichen außeruniversitären Gastinstitute, das die Humboldt- Stiftung kürzlich veröffentlichte, belegte das Institut hinter dem Deutschen Institut für Archäologie, das in Wirklichkeit ein Verbund mehrerer Institute ist, Platz 2 von weit über 100 Einrichtungen. Die „Abstimmung“ unter den Gastwissenschaftlern weist auf die hohe Qualität der Betreuung hin, die sie von Seiten der Wissenschaftler, aber gerade auch der vielen Service-Einrichtungen des Instituts erfahren.

Tätigkeitsbericht 2013

Im Berichtszeitraum 2013 tritt das wissenschaftliche Interesse am Erbrecht erneut besonders hervor. Anatol Dutta hat seine Habilitationsschrift mit dem provokanten Titel „Warum Erbrecht? Das Vermögensrecht des Generationswechsels in funktionaler Betrachtung“ abgeschlossen. Hinzu kommen ein weiterer von Reinhard Zimmermann herausgegebener Sammelband über die Testierfreiheit sowie Aufsatzpublikationen von Anatol Dutta, Jens Kleinschmidt und Jan Peter Schmidt zum internationalen Erbrecht. Den langjährigen Forschungsarbeiten des Instituts zum europäischen Privatrecht und insbesondere zum europäischen Vertragsrecht, die in den Tätigkeitsberichten 2010 bis 2012 jeweils als Schwerpunkt dargestellt wurden, folgt nun eine Phase der rechtspolitischen Umsetzung. Neben verschiedenen Aufsatzbeiträgen (Moritz Hennemann, Sebastian Martens, Christian Stempel) zu dem Entwurf für eine Verordnung über ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht ist hier die Beteiligung von Jürgen Basedow in der Expertengruppe der Europäischen Kommission für ein Europäisches Versicherungsvertragsrecht zu nennen. Für das private Wirtschaftsrecht weist der diesjährige Tätigkeitsbericht auf eine Reihe von rechtsvergleichenden Beiträgen von Holger Fleischer hin, die zum Teil an den thematischen Faden aus früheren Jahren fortspinnen, zum Teil aber auch Neuland betreten. Sie betreffen die Unternehmensbewertung sowie das Recht der Beschlussmängel in Kapitalgesellschaften. Holger Fleischer und Eckart Bueren haben zudem in einigen Aufsatzpublikationen Berührungspunkte zwischen Kapitalmarktrecht und Kartellrecht aufgezeigt. Wie auch früher schon sind zahlreiche Aktivitäten im Institut nicht durch Sachfragen, sondern geografisch determiniert. Verschiedene Länderreferate des Instituts sind für Deutschland und zum Teil für Europa Kristallisationspunkte rechtswissenschaftlichen Interesses, das auf die jeweiligen Länder und Ländergruppen ausgerichtet ist. In diesem Jahr werden besonders die wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Länderreferat Lateinamerika (Jan Peter Schmidt, Tilman Quarch) sowie aus dem Länderreferat China (Knut Benjamin Pißler) vorgestellt. Des Weiteren ist auch die Max-Planck-Forschungsgruppe über „Das Recht Gottes im Wandel“ mit ihren rechtsvergleichenden Arbeiten zum Familien- und Erbrecht islamischer Länder sowie einer großen Tagung über „The Dynamics of Legal Development in Islamic Countries – Family and Succession Law“ in diesem Zusammenhang zu nennen.

Tätigkeitsbericht 2012

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf den Gebieten des vergleichenden und internationalen Privat- und Wirtschaftsrechts ist ein besonderes Anliegen des Instituts. Das dokumentieren etwa die im Institut entstehenden Habilitationsschriften. Das Jahr 2012 bildete insoweit einen besonderen Meilenstein, als gleich sechs Mitarbeiter erfolgreich ihre Habilitation abschlossen: Anatol Dutta und Hannes Rösler (aus dem Arbeitsbereich von Jürgen Basedow), Klaus Ulrich Schmolke und Frauke Wedemann (Arbeitsbereich Holger Fleischer) sowie Jens Kleinschmidt und Sebastian Martens (Arbeitsbereich Reinhard Zimmermann). Die in den Habilitationsschriften behandelten Themen spiegeln die Bandbreite der im Institut betriebenen Forschungsarbeiten: Kapitalgesellschaften, Verhaltensökonomik, Europäische Gerichtsbarkeit, Methodenlehre, Erbrecht, und Schnittstellen von materiellem Privatrecht und Verfahrensrecht. Drei der Habilitationsschriften werden in diesem Tätigkeitsbericht vorgestellt, über zwei findet sich bereits im Tätigkeitsbericht 2011 Näheres, der sechsten wird ein Abschnitt im Tätigkeitsbericht 2013 gewidmet werden. Der Vernetzung ausländischer Nachwuchswissenschaftler untereinander und mit ihren deutschen Kollegen dient die internationale Postdoc Conference, die im zweijährigen Turnus im Institut stattfindet. Anfang Mai 2012 kamen junge Kollegen aus 14 Staaten – von Dänemark und Finnland über Frankreich und Spanien bis Ungarn und Kroatien – an das Institut, berichteten über ihre Forschungen und diskutierten darüber untereinander und mit den Mitarbeitern des Instituts. Die Kooperationen mit Oxford und Cambridge führten 2012 sechs Nachwuchswissenschaftler aus Großbritannien an das Institut sowie Leopold Bauer für ein Jahr als Max Planck Fellow an das St. Catherine’s College und das Institute of European and Comparative Law in Oxford sowie Felix Steffek und Martin Flohr jeweils für einen term an das Wolfson College in Cambridge. Hinzu kommen eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen zur Nachwuchsförderung, vor allem das wissenschaftliche Konzil, die wöchentliche „Aktuelle Stunde“, die GuS-Runde und die Treffen des Team Hopt. Hinzu kommt aber natürlich auch die erfolgreiche Arbeit der International Max Planck Research School zum Themenbereich Maritime Affairs.

Tätigkeitsbericht 2011

Das Hamburger Max-Planck-Institut ist der Grundlagenforschung in den Bereichen des vergleichenden und internationalen Privat- und Wirtschaftsrechts gewidmet. Die Bandbreite seiner Tätigkeit spiegelt sich für das Jahr 2011 zum einen in den Berichten aus den Arbeitsbereichen der drei Direktoren. Sie reichen von Grundfragen des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts (Zukunftsfragen der Corporate Governance, Konvergenzen und Divergenzen in den drei Ländern des deutschen Rechtskreises) über die europäische Rechtsharmonisierung im Bereich des Prozessrechts und des IPR (Reform der Brüssel I - Verordnung und Principles on Conflict of Laws in Intellectual Property) bis hin zu rechtsvergleichenden Projekten in den Kernbereichen des Privatrechts (Testamentary Formalities in Historical and Comparative Perspective und Digest of European Tort Law). Weitere größer angelegte Publikationen betreffen den Beitrag der Verhaltensökonomie zum Handels- und Wirtschaftsrecht, die Revision des verbrauchervertragsrechtlichen acquis communautaire und die Rolle des Europäischen Gerichtshofs bei der Vereinheitlichung des Privatrechts. Zum zweiten reflektiert der Tätigkeitsbericht die gemeinsamen Interessen der drei Arbeitsgruppen. So sind seit einiger Zeit, und verstärkt im Jahr 2011, Grundfragen der europäischen und vergleichenden Methodenlehre behandelt worden: in Zeitschriftenaufsätzen, Habilitationsschriften und Symposien. Vor allem aber stand das Jahr 2011 im Zeichen der Arbeit an der Max Planck Encyclopedia of European Private Law (MaxEuP).

Tätigkeitsbericht 2010

Ein besonderer Schwerpunkt der Institutstätigkeit bestand im Jahre 2010 in der wissenschaftlichen Begleitung und Kritik europäischer Gesetzgebungsprojekte. Daneben umfasste die Spannbreite der behandelten Themen sämtliche Widmungsgebiete des Instituts vom Internationalen Privatrecht und Versicherungsrecht über die Managerhaftung nach der Finanzmarktkrise bis hin zur materiellen Erbrechtsvergleichung. Unter der Federführung von Jürgen Basedow und Anatol Dutta hat eine Arbeitsgruppe von 19 Wissenschaftlern aus allen Arbeitsbereichen des Instituts eine umfangreiche Stellungnahme zu einem Entwurf der Europäischen Kommission für eine Verordnung zum internationalen Erbrecht erarbeitet. Die Stellungnahme enthält zahlreiche Einzelvorschläge und spricht sich tendenziell für eine Stärkung der Privatautonomie im Erbkollisionsrecht aus. Eine weitere Arbeitsgruppe unter der Leitung von Jürgen Basedow und Reinhard Zimmermann hat sich in der zweiten Jahreshälfte mit dem Grünbuch der Kommission über Optionen für ein europäisches Vertragsrecht auseinandergesetzt. Sie weist in ihrer Stellungnahme auf den noch ausstehenden inhaltlichen Vorschlag für ein europäisches Vertragsrecht hin und hält unter den Kommissionsvorschlägen ein optionales Vertragsrechtsinstrument mit opt-in Lösung für vorzugswürdig. Die wirtschaftsrechtliche Arbeitsgruppe um Holger Fleischer hat sich intensiv an der rechtspolitischen Debatte um einen Ausbau der kapitalmarktrechtlichen Beteiligungstransparenz beteiligt. Sie hat Grundlinien und Details des deutschen Reformentwurfs gewürdigt und sich auf europäischer Ebene für eine bereichsspezifische Vollharmonisierung des Melderegimes der transparenzrichtlinie ausgesprochen. Einen weiteren akademischen Höhepunkt bildete die 12. Ernst-Rabel-Vorlesung, in der Arthur Hartkamp von der Radboud Universiteit Nijmwegen den allgemeinen Grundsätzen des Europarechts und des Privatrechts nachspürte. Außerdem bot das reichhaltige Veranstaltungsprogramm des Jahres unter anderem Symposien zum internationalen Sportrecht sowie zum deutsch-österreichisch-schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht und Einzelvorträge im Rahmen der Hamburg Lectures on Maritime Affairs. Runde Geburtstage von Klaus J. Hopt und Peter Behrens gaben Anlass zu einer feierlichen Festschriftenüberreichung und einem unternehmensrechtlichen Symposium.

Tätigkeitsbericht 2009

Das Jahr 2009 hat sich für das Institut und seine Mitarbeiter als besonders fruchtbar und ereignisreich erwiesen: Mehrjährige Forschungsprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden, verschiedene Feierstunden boten Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den Freunden und Gästen des Instituts, und gleich fünf Habilitationsschriften sind angenommen oder veröffentlicht worden. Unter den abgeschlossenen Großvorhaben ragt das zweibändige Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts heraus, das als gemeinsames Institutsprojekt von Jürgen Basedow, Klaus Hopt und Reinhard Zimmermann unter Mitwirkung von Martin Illmer herausgegeben wird. Die Summe zehnjähriger Forschungsarbeiten präsentieren die Principles of European Insurance Contract Law, die unter maßgeblicher Mitwirkung von Jürgen Basedow den Entwurf eines „Allgemeinen Teils“ für ein gemeinsames europäisches Versicherungsvertragsrecht enthalten. Der Münchener (Groß)Kommentar zum GmbH-Gesetz, für den Holger Fleischer als Mitherausgeber und Mitautor verantwortlich zeichnet, dokumentiert den Diskussionsstand nach der größten GmbH-Reform seit 1892 und entfaltet außerdem das rechtsgeschichtliche, rechtsvergleichende und rechtsökonomische Panorama der GmbH.  Unter dem Stichwort „Stabwechsel“ feierte das Institut die Amtsübergabe von Klaus Hopt auf Holger Fleischer, die der scheidende Direktor zu einem wissenschaftlichen Rückblick und der neue Direktor zu einem Ausblick auf die Gegenwarts- und Zukunftsfragen des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts nutzte. Anlass für eine weitere Feierstunde bot der 60. Geburtstag von Jürgen Basedow, zu dem ihm das Institut in guter Tradition ein Festheft von RabelsZ mit Beiträgen seiner Schüler widmete.

Tätigkeitsbericht 2008

Das Jahr 2008 brachte für die wissenschaftliche Tätigkeit des Instituts eine tiefe Zäsur: Im September ist mit Klaus Hopt einer der Direktoren emeritiert worden. Ungefähr zur selben Zeit wurde dem designierten Nachfolger Holger Fleischer, Universität Bonn, der Leibniz-Preis verliehen, die bedeutendste wissenschaftliche Auszeichnung, die das deutsche Wissenschaftssystem zu vergeben hat. Im Januar 2009 hat Holger Fleischer schließlich den Ruf an das Institut als Nachfolger von Klaus Hopt angenommen. Die Forschungsarbeit des Instituts war durch zwei Großprojekte geprägt: Zu Anfang des Jahres stand eine rechtsvergleichende Untersuchung zur Mediation im Mittelpunkt, die im Auftrag des Bundesjustizministeriums unter der Leitung von Klaus Hopt durchgeführt wurde. Neben dem unmittelbaren Anlass, der Umsetzung der Richtlinie 2008/52/EG über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen stand dabei der Wunsch Pate, neben dem streitigen Zivilprozess ein weiteres Streitlösungsverfahren zur Verfügung zu stellen, so wie dies in verschiedenen Industriestaaten in Europa und auch in Übersee schon geschehen ist. Das Mediationsgutachten ist noch im Berichtsjahr im Verlag Mohr Siebeck als Buch erschienen; geplant wird nunmehr eine Ausgabe in englischer Sprache. Die große Mehrheit der wissenschaftlichen Mitarbeiter hat sich im Jahr 2008 auch mit dem geplanten Handwörterbuch zum europäischen Privatrecht befasst, einem alle Arbeitsbereiche übergreifenden Institutsprojekt, das in über 450 Stichwortartikeln den Stand der Entwicklung des europäischen Privatrechts dokumentieren soll.
 

Tätigkeitsbericht 2007

Das Jahr 2007 bot dem Institut vielfältige Gelegenheiten, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. So wurde der Abschluss der Arbeiten am Neubau des Instituts und der Renovierungsarbeiten in den Lesesälen zum Anlass genommen, die Fachöffentlichkeit sowie Freunde und Förderer des Instituts zu einer akademischen Einweihungsfeier einzuladen. In der „Nacht der Wissens“ öffnete das Institut dann seine Türen auch der breiten Öffentlichkeit. Der Internetauftritt des Instituts wurde vollkommen neu gestaltet und ist nunmehr auch auf Englisch zugänglich. Die besondere Qualität seiner wissenschaftlichen Forschung stellte das Institut auch im letzten Jahr wieder durch hervorragende Konferenzen, wissenschaftliche Werke und Projekte unter Beweis. Exemplarisch genannt seien die Konferenz Private Law Beyond the State, die sich grundlegend mit dem Verhältnis des Privatrechts zum Staat beschäftigte, eine Konferenz über den Entwurf eines israelischen Gesetzbuches sowie das Symposium Japanese and European International Law in Comparative Perspective, bei dem der Vergleich internationalprivatrechtlicher Regelungen in Europa und Japan im Fokus stand. Die anstehende Reform des World Anti-Doping Codes nahm das Institut zum Anlass, um Vertreter von Athleten, Verbänden und der Rechtspraxis und Rechtswissenschaft zusammenzubringen und mit ihnen unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit über die Reform und deren Folgen zu diskutieren. Im Rahmen seiner beratenden Tätigkeit gab das Institut Stellungnahmen zur Konsultation Market Intermediary Management of Conflicts that Arise in Securities Offerings für die International Organization of Securities Commissions sowie zur Konsultation betreffend die Abschlussprüferhaftung für die EU Kommission ab.  Im Schwerpunktbereich Recht islamischer Länder wurde eine Selbständige Nachwuchsgruppe Changes in God’s Law: An inner Islamic Comparison of Family and Succession Laws eingerichtet, die ab 2008 ihre Arbeit am Institut aufnehmen wird.

Tätigkeitsbericht 2006

Für das Institut, seine Mitarbeiter und Gäste bedeutete die Vollendung des modern gestalteten Erweiterungsbaus einen Höhepunkt des Jahres 2006. Mit dem Bezug der neuen Arbeitsplätze durch Reinhard Zimmermann und seine Mitarbeiter sind endlich alle Arbeitsbereiche unter einem gemeinsamen Dach vereint. Zu feiern hatte das Institut im vergangenen Jahr den 80. Geburtstag seines ehemaligen Direktors Ernst-Joachim Mestmäcker. Begangen wurde dieser Festanlass mit der Überreichung der von Schülern des Jubilars herausgegebenen Festschrift „Recht und spontane Ordnung“. Auch der diesjährige Tätigkeitsbericht hebt einige weitere Themen hervor: Auf der ersten Max Planck Postdoc-Conference diskutierten ausgewählte Nachwuchswissenschaftler aus allen Teilen Europas ihre Forschungsvorhaben aus dem gesamten Privatrecht. Aus den vielfältigen Publikationen des Instituts wird das von Reinhard Zimmermann mitherausgegebene Oxford Handbook of Comparative Law vorgestellt. Die über 40 Beiträge, allesamt von führenden Wissenschaftlern aus verschiedenen Rechtsordnungen verfasst, geben einen umfassenden und facettenreichen Überblick über die zu den Kernaufgaben des Instituts gehörende Disziplin der Rechtsvergleichung. Neue Wege geht insoweit das von Jürgen Basedow und Hein Kötz herausgegebene Sammelwerk Economic Analysis of Private International Law, das die in Europa überwiegend in traditionellen Linien geführte Diskussion für die moderne ökonomische Analyse des Rechts öffnet. Einen der wirtschaftsrechtlichen Arbeitsschwerpunkte des vergangenen Jahres bildet das Aktienrecht mit zwei Kommentierungen in dem von Klaus J. Hopt mitherausgegebenen Großkommentar Aktiengesetz.

Tätigkeitsbericht 2005

Das Jahr 2005 stand für das Institut ganz im Zeichen des Erweiterungsbaus. Abrissbirne, Pressluftbohrer, Bagger und Kräne haben seit Beginn des Jahres an den Nerven der Mitarbeiter gezerrt. Sie haben im Laufe des Jahres aber auch die Räume entstehen lassen, in denen künftig neuer Platz für den Arbeitsbereich von Reinhard Zimmermann, für die unaufhaltsame Vergrößerung der Bibliothek, für unsere Verwaltung und für viele Gäste des Instituts aus dem In- und Ausland sein wird. Nachdem das Richtfest zu Anfang des Jahres 2006 schon stattgefunden hat, schauen wir alle voller Zuversicht der Fertigstellung des Baus entgegen, der gegen Ende dieses Jahres bezogen werden soll. Ein wissenschaftlicher Höhepunkt des Jahres 2005 war das Symposium, das im Institut anlässlich des 70. Geburtstags von Hein Kötz ausgerichtet wurde, bei dem einige Spitzenvertreter der deutschen Zivilrechtswissenschaft referierten und an dem zudem eine Fülle von Gästen aus dem In- und Ausland teilnahmen. Es wird in diesem Tätigkeitsbericht als einer der Schwerpunkte des Jahres gleich zu Beginn gewürdigt. Ähnlich wie schon im Jahre 2004 bemüht sich auch der Tätigkeitsbericht des Jahres 2005 um eine Fokussierung auf einige Themen von besonderer Bedeutung. Dabei steht dieses Mal in geografischer Hinsicht Ostasien im Mittelpunkt, das im Institut mit zwei gewichtigen und produktiven Referaten zum japanischen sowie zum koreanischen und chinesischen Recht besonders stark vertreten ist. Freilich lässt sich die Arbeit dieses Schwerpunkts mit dem Blick auf ein isoliertes Jahr nicht hinreichend erfassen. Der Tätigkeitsbericht 2005 blickt deshalb über den Gegenstand dieses Jahresberichts auf die Vergangenheit und auch auf die Zukunft dieser Referate.

Tätigkeitsbericht 2004

Der Tätigkeitsbericht des Instituts ist, solange es ihn gibt, immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Experimenten gewesen. Über viele Jahre diente er vor allem dem Zweck einer nüchternen und möglichst flächendeckenden Berichterstattung über die Aktivitäten des Instituts und seiner Mitarbeiter. Einer Gewichtung der einzelnen Forschungsleistungen enthielt man sich weitestgehend, jede Veröffentlichung, jedes Projekt sollte aus sich heraus wirken. Die Zeiten ändern sich. Der Glaube an die Steuerbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse nimmt zu, damit auch der Wunsch nach umfassenden Forschungsplanungen und -programmen.  Zwischen dem traditionellen Ziel einer objektiven, flächendeckenden und gegenüber dem einzelnen Wissenschaftler fairen Berichterstattung und den neueren Tendenzen, die sich eher am Horizont und Lesegenuss des Adressaten orientieren, bestehen erhebliche Spannungen.  Der Tätigkeitsbericht 2004 versucht, beiden Anliegen gerecht zu werden. Im Interesse der Anschaulichkeit zeigt er Schwerpunkte der Forschungstätigkeit auf und berichtet über ausgewählte Veranstaltungen, Kooperationen und Gutachten des Instituts. In anderen Abschnitten geht es dagegen um eine möglichst vollständige Erfassung aller wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts, seiner Mitarbeiter und der Bibliothek.

Tätigkeitsbericht 2003

Auch im Jahre 2003 bildete das europäische Privatrecht in all seinen Facetten einen Forschungsschwerpunkt des Instituts. Es erschienen eine Reihe von Publikationen, die von den drei Institutsdirektoren initiiert und herausgegeben oder mitherausgegeben worden sind, darunter Teil III der Principles of European Contract Law sowie ein Band über Grundstrukturen des Europäischen Deliktsrechts. Ferner sind größer angelegte Publikationen zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, zur Societas Europea und zum Bereich der Corporate Governance zum Abschluss gebracht worden. Von einem der emeritierten Direktoren, Ernst-Joachim Mestmäcker, ist ein Band mit gesammelten Abhandlungen zu Recht, Theorie und Politik der europäischen Integration erschienen. Zu nennen  sind zudem die von Klaus J. Hopt herausgegebenen Kommentare zum Handelsgesetzbuch und zum Handelsvertreterrecht, die Kommentierung des AGB-Rechts durch Jürgen Basedow im Münchener Kommentar sowie das Erscheinen von Band I des Historisch-kritischen Kommentars zum BGB.

Tätigkeitsbericht 2002

 

 

Im Frühjahr 2002 ist Professor Dr. Reinhard Zimmermann als wissenschaftliches Mitglied und Direktor in das Institut eingetreten und hat zudem von Professor Dr. Klaus J. Hopt die Geschäftsführung des Instituts übernommen. Reinhard Zimmermann wird in Nachfolge von Hein Kötz die allgemeine Rechtsvergleichung im Bereich des Privatrechts vertreten. Weiterhin wird er die Verbindungen der Rechtsvergleichung zur Rechtsgeschichte und zur modernen Rechtsdogmatik betonen und sich schließlich auch in besonderem Maße der Europäisierung von Privatrecht und Privatrechtswissenschaft widmen. Aus den vielfältigen Arbeitsbereichen des Instituts sind in diesem Jahr zwei Projekte ausgewählt worden: ein systematischer Vergleich unkodifizierter Mischrechtsordnungen und die International Max-Planck-Research School for Maritime Affairs (IMPRS), die im April 2002 eröffnet wurde. Erschienen sind im Laufe des Jahres 2002 die Ergebnisse einer Reihe längerfristiger Forschungsprojekte, die sich mit dem Versicherungsvertragsrecht (Jürgen Basedow, Till Fock (Hrsg.), Europäisches Versicherungsvertragsrecht, Bd. I und II), dem Recht der ungerechtfertigten Bereicherung (David Johnston, Reinhard Zimmermann (eds.), Unjustified Enrichment – Key Issues in Comparative Perspective), sowie dem allgemeinen Schuldrecht befassen (Reinhard Zimmermann, Comparative Foundations of a European Law of Set-Off and Prescription). Schließlich wird auch die Arbeit an den Principles of European Contract Law (PECL) weitergeführt werden. Zudem hat das Bundesministerium der Finanzen das Institut unter Federführung seines Direktors Klaus J. Hopt und des wissenschaftlichen Referenten Hans-Christoph Voigt mit der Erstellung einer funktional-rechtsvergleichenden Studie über die Vorschriften der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft zur zivilrechtlichen Haftung für fehlerhafte Informationen in kapitalmarktrechtlichen Prospekten beauftragt.

Tätigkeitsbericht 2001

 

 

Im Jahr 2001 feierte das Institut, 1926 in Berlin unter Beteiligung der damaligen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften gegründet und danach benannt, sein 75jähriges Bestehen. Der geschäftsführende Direktor Prof. Hopt übergab Frau Dr. Bludau als Vertreterin der Max-Planck-Gesellschaft die Festschrift zum 75-jährigen Bestehen des Instituts mit dem Titel „Aufbruch nach Europa“, eine wissenschaftliche Freundesgabe von 73 Autoren aus dem Institut selbst und aus 25 Ländern in aller Welt.
Der aktuelle Forschungsschwerpunkt für 2001 stammt aus einem nobile officium: der Beratung des deutschen Gesetzgebers. Zur Novellierung steht das über hundert Jahre alte deutsche Versicherungsvertragsgesetz an. Dafür hat das Institut – Basedow mit Arbeitsgruppe – im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz die moderne Entwicklung des Versicherungsvertragsrechts im Licht der Rechtsvergleichung, insbesondere in Europa, untersucht. Die weiteren laufenden Vorhaben am Institut wurden im Jahr 2001 erfolgreich in verschiedenen Formen – Feldforschung, weitere rechtliche Analyse, Publikationen – weitergeführt: Wirtschaftsrecht des Mercosur, Corporate Governance, Einheitliche Regeln für persönliche Kreditsicherheiten. Den Bericht beschließen zudem Angaben über die Veranstaltungen des Instituts (Habilitanden-Kolloquium; Europäisch-Japanisches Symposion „Regulation in Germany, the European Union and Japan“ auf Schloss Ringberg), seine Rechtsauskünfte, die ausländischen Stipendiaten und schließlich die Statistik der Bibliothek.