Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Private Law Gazette
Onlineausgabe Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts


Weitere Veröffentlichungen

Neben den institutionellen Publikationen im engeren Sinne, die maßgeblich vom Direktorium getragen werden, ist im Wege einer Auswahl auf folgende regelmäßig erscheinende Werke hinzuweisen, die unter Mitwirkung von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Instituts veröffentlicht werden.

European Business Organization Law Review

EBORDer internationale Wettbewerb um die „richtige“ Organisationsform für unternehmerische Aktivitäten fordert die rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung heraus. Vor diesem Hintergrund will die „European Business Organization Law Review“ (EBOR) einen europäischen Diskussionsbeitrag zur Corporate Governance und zum Kapitalmarktrecht leisten und die hierbei entwickelten Regulierungskonzepte kritisch begleiten. Die Zeitschrift verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und wendet sich an Wissenschaftler und Praktiker. Sie erscheint viermal jährlich mit einem Gesamtumfang von etwa 850 Druckseiten und wird von der T.M.C. Asser Press in Zusammenarbeit mit dem Asser-Institut in Den Haag herausgegeben. Rainer Kulms aus dem Max-Planck-Institut trägt als Editor-in-Chief die redaktionelle Verantwortung. Der Editorial Board ist mit Luca Enriques, Brigitte Haar, Vesna Lazić, Francisco Marcos, Joseph McCahery, Niamh Moloney und Katharina Pistor international besetzt. Das Redaktionssekretariat befindet sich im Asser-Institut, das die angenommenen Manuskripte editorisch betreut und die Druckvorlage vorbereitet. Der Vertrieb der EBOR liegt in den Händen von Springer/springer.com.

Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in D, A, CHAktuelle und grundlegende Themen des deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts behandelt eine im Jahr 2011 initiierte Buchreihe, die von Holger Fleischer, Direktor am Max-Planck-Institut, gemeinsam mit Susanne Kalss, Wirtschaftsuniversität Wien, und Hans-Ueli Vogt, Universität Zürich, herausgegeben wird. Die Einzelbände der Reihe gehen sämtlich auf die von den Herausgebern organisierten Jahrestreffen deutschsprachiger Gesellschaftsrechtler zurück, die im Rotationsverfahren unter anderem im Hamburger Institut stattfinden. Die Beiträge und Diskussionsergebnisse dieser Zusammenkünfte werden in jährlichen Sammelbänden veröffentlicht, die mit einem durchschnittlichen Umfang von ca. 300 Druckseiten von Mohr Siebeck in Tübingen verlegt und im Institut redaktionell bearbeitet werden.

Hamburg Studies on Maritime Affairs

Die durch das beschleunigte Bevölkerungswachstum und die Liberalisierung des internationalen Handels weiter zunehmende Nutzung der Meere erfordert eine gründliche Auseinandersetzung mit den Konsequenzen. Abgesehen von der Koordinierung der etablierten Nutzungsformen und der Erforschung ihrer Auswirkungen und Wechselwirkungen mit der Natur erhebt sich die Frage, wem die knappen Ressourcen zuzuordnen sind. Die im Jahr 2002 vom Institut in Kooperation mit einer Reihe weiterer Forschungseinrichtungen ins Leben gerufene „International Max Planck Research School for Maritime Affairs“ (IMPRS) verfolgte dabei einen interdisziplinären Ansatz, vor allem in Bezug auf die folgenden Themen: Bewirtschaftung der Küstenregionen, maritimer Handel und Transport, Instandhaltung maritimer Lebensräume, der Ozeane, des Klimas und des Meeresgrundes. Wissenschaftler der Research School befassten sich mit der rechtlichen, wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Dimension der Thematik, und ihre Forschungsergebnisse wurden in der seit dem Jahr 2004 bei Springer in Berlin/Heidelberg/New York erscheinenden Reihe „Hamburg Studies on Maritime Affairs“ veröffentlicht. Mit Ablauf des Jahres 2014 stellte die IMPRS ihre Forschungstätigkeit ein, die Schriftenreihe wird jedoch fortgeführt und qualifizierte Manuskriptangebote zu den skizzierten Themenbereichen sind willkommen. Herausgeber seitens des Instituts ist Jürgen Basedow.

International Encyclopedia of Comparative Law

Die Arbeiten an der unter Schirmherrschaft der „International Association of Legal Science“ in englischer Sprache veröffentlichten "International Encyclopedia of Comparative Law" (IECL) reichen bis in die 1960er Jahre zurück und werden bei Mohr Siebeck verlegt. Inzwischen wurden mehr als 18.000 doppelspaltige Druckseiten veröffentlicht. Zahlreiche Gelehrte aus allen Erdteilen wirken als Autoren mit, darunter eine Reihe von aktuellen und früheren Mitarbeitern des Instituts. Das Werk wendet sich in erster Linie an die wissenschaftlichen Rechtsvergleicher, denen eine nach Umfang, Blickwinkel und Geschlossenheit einmalige vergleichende Analyse der Rechtsordnungen der Welt angeboten wird. Es richtet sich ferner an Gesetzgeber und Richter aller Länder, die zur Fortbildung des Rechts berufen sind; denn bei der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Regeln sollen stärker als bisher die Erfahrungen und Lösungen anderer Länder berücksichtigt werden, um zeitgemäße, optimale und – soweit möglich – einheitliche Ergebnisse zu erzielen. Nach einführenden Länderberichten zu den Rechtsordnungen der Welt erstreckt sich die Spanne der behandelten Sachthemen über die gesamte Bandbreite des Zivilrechts. Alle Beiträge unterliegen der kritischen Kontrolle durch den Herausgeber des jeweiligen Bandes sowie dessen internationale Beratergruppe. Im Institut stehen die Beiträge unter der Federführung von Ulrich Drobnig.

Zeitschrift für Europäisches Privatrecht

ZEuPDie „Zeitschrift für Europäisches Privatrecht“ (ZEuP) wurde im Jahr 1993 gegründet und ist seitdem über den deutschen Sprachraum hinaus ein führendes Forum für die Europäisierung des Privatrechts und der Privatrechtswissenschaft. In vierteljährlicher Erscheinungsweise befasst sich die ZEuP mit Grundlagen und aktuellen Entwicklungen des EU-Rechts mit Privatrechtsbezug, der Rechtsvergleichung und Rechtsgeschichte, der Rechtsvereinheitlichung, des Internationalen Privatrechts sowie einzelner europäischer Privatrechtsordnungen. Die Zeitschrift wird herausgegeben von Jürgen Basedow, Eva-Maria Kieninger, Reiner Schulze, Gerhard Wagner, Marc-Philippe Weller und Reinhard Zimmermann. Die ZEuP erscheint im Verlag C.H. Beck in München; der jährliche Umfang beträgt im Durchschnitt ca. 1.000 Druckseiten. Die Schriftleitung wird von den Herausgebern im Rotationsverfahren übernommen und befindet sich regelmäßig auch im Max-Planck-Institut Hamburg.

Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht

ZGRDie „Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (ZGR)“ wurde 1972 begründet und versteht sich als die Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis des Unternehmensrechts. Traditionelle Schwerpunkte sind das Unternehmens-, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht. Ständig zunehmende Bedeutung haben internationale, vor allem europäische, und interdisziplinäre Aspekte. Für Grundfragen auf diesen Gebieten ebenso wie für ausgewählte Einzelfragen bietet die ZGR ein Forum für Rat und neue Lösungswege; zu Wort kommen Universitätslehrer, Rechtsanwälte, Richter, Unternehmens- und Verbandssyndici und alle anderen, die in der Unternehmenspraxis Rechtsrat erteilen. Im zweijährigen Abstand greift die ZGR Schwerpunkt-Themen auf, um die Diskussion namhafter Fachvertreter in Universitäten, Gerichten und in der Beratung zu bündeln; in unregelmäßigem Abstand erscheinen Sonderhefte zu Themen, die für ihre Bezieher von besonderem Interesse sind. Die Zeitschrift wird herausgegeben von Alfred Bergmann, Holger Fleischer, Wulf Goette, Heribert Hirte, Peter Hommelhoff, Gerd Krieger, Hanno Merkt, Christoph Teichmann, Jochen Vetter, Marc-Philippe Weller und Hartmuth Wicke; sie erscheint zweimonatlich im Verlag De Gruyter in Berlin/New York mit einem durchschnittlichen Umfang von ca. 1.000 Druckseiten im Jahr.