Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Private Law Gazette
Onlineausgabe Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts


Institutspublikationen

Das Max-Planck-Institut gibt eine Reihe von grundlegenden Werken auf dem Gebiet des ausländischen und internationalen Privatrechts heraus. Sie werden als Institutspublikationen vom Direktorium und von Referenten in verschiedenen Herausgeberkreisen wissenschaftlich geleitet. Die Redaktionen im Institut stimmen diese Werke mit Autoren und Verlagen ab und führen sie zur Veröffentlichung.

Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht

RabelsZ-AusgabeSeit der Gründung im Jahr 1927 verfolgt Rabels Zeitschrift theoretische wie praktische Ziele. Sie versteht sich als Forum internationaler wissenschaftlicher Auseinandersetzung und geistigen Austausches mit der ausländischen Forschung. Dem Gesetzgeber soll sie durch die Vermittlung ausländischer Erfahrungen Hilfe bieten, und sie soll Stellung beziehen zu den Fragen, welche die zunehmende Vereinheitlichung des Rechts durch internationale Abkommen aufwirft.

Rabels Zeitschrift publiziert grundlegende Aufsätze aus allen Arbeitsgebieten des Instituts, seit einigen Jahren unter verstärkter Einbeziehung wirtschafts- und europarechtlicher Themen. Besondere Beachtung finden die Rechtsakte der Europäischen Union ebenso wie die Übereinkommen der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht. Schwerpunkthefte dienen dazu, ein Thema ausführlich und facettenreich zu beleuchten. Als Materialien werden neue Gesetzestexte, Abkommen und rechtsvergleichende Entwürfe abgedruckt und kritisch gewürdigt. Schließlich steht ein umfassender Rezensionsteil für die Besprechung der inländischen, vor allem aber der ausländischen Fachliteratur zur Verfügung.

Hinweise für Autoren

Beiträge, Materialien und Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

Lüttringhaus_VertragsfreiheitIn den seit 1928 erscheinenden „Beiträgen zum ausländischen und internationalen Privatrecht“ (BtrIPR) werden regelmäßig wichtige Schriften, namentlich Habilitationsschriften, aus den Arbeitsgebieten des Instituts publiziert. Etliche in dieser Reihe erschienene Monographien und Gesamtdarstellungen sind im Institut verfasst oder betreut worden. Die Vielfalt der Forschungsthemen reicht etwa über die Untersuchung der allgemeinen Rechtsgrundsätze im Europäischen Privatrecht oder vergleichende Studien zur Europäisierung des Handels- und Wirtschaftsrechts bis zur Aufarbeitung der Globalisierung des Wettbewerbsrechts.

Die seit 1951 erscheinenden „Materialien zum ausländischen und internationalen Privatrecht“ (MatIPR) enthalten vor allem wichtige Quellen und Texte zu Geschichte, Reform und Praxis des internationalen Privatrechts. Ihr Ziel ist es, weit verstreutes Material aus der ganzen Welt für Forschung und Lehre überhaupt erst zugänglich zu machen. Daneben werden in der Reihe auch umfangreichere Sammelbände von Symposien oder rechtsvergleichende Großgutachten publiziert.

Im Jahre 1980 wurden als neue Reihe die „Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht“ (StudIPR) begründet. Diese enthalten Sammelbände verschiedenster Art, insbesondere Ergebnisse aus Symposien, vergleichenden Erhebungen oder rechtsvergleichenden Gutachten des Instituts. Vor allem aber steht die Reihe für die Veröffentlichung herausragender Dissertationen in den Forschungsbereichen des Instituts zur Verfügung.

Hinweise für Autoren

Die deutsche Rechtsprechung auf dem Gebiete des Internationalen Privatrechts

IPRspr.„Die deutsche Rechtsprechung auf dem Gebiete des Internationalen Privatrechts“ (IPRspr.) ist eine Entscheidungssammlung, die das Institut seit seiner Gründung im Jahre 1926 herausgibt. Ziel des Werkes ist eine vollständige Dokumentation durch systematischen Abdruck und Nachweis der gesamten Rechtsprechung deutscher Gerichte zum internationalen Privat- und Verfahrensrecht einschließlich des ausländischen Rechts sowie des europäischen und internationalen Einheitsrechts.

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Gutachten zum internationalen und ausländischen Privatrecht

IPG 2012-2014Im Auftrag des Deutschen Rates für Internationales Privatrecht beteiligt sich das Institut seit 1965 an der Edition einer Auswahl von „Gutachten zum internationalen und ausländischen Privatrecht“ (IPG), die vom Institut selbst sowie von Universitätsinstituten in ganz Deutschland überwiegend für Gerichte erstattet werden. Die Gutachten vermitteln einen Eindruck von dem außerordentlich breiten Spektrum der Fallkonstellationen; sie befruchten damit die kollisionsrechtliche Wissenschaft und bieten zugleich der Rechtspraxis eine Hilfestellung.

Informationen über das Redaktionsbüro

Zeitschrift für Japanisches Recht

ZJapanR

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung (DJJV) gibt das Institut seit 2004 die „Zeitschrift für Japanisches Recht/Journal of Japanese Law“ (ZJapanR/J.Japan.L.) mit heraus. Die Zeitschrift versteht sich als internationales Periodikum für am japanischen Recht interessierte Juristen und hat sich zum Ziel gesetzt, in einem methodisch wie formal breit gefächerten Ansatz alle Bereiche dieser Rechtsordnung publizistisch zugänglich zu machen. Die Beiträge sind in etwa hälftig auf Deutsch und auf Englisch verfasst. Es handelt sich derzeit um die weltweit einzige Publikation, die regelmäßig, zeitnah und nach einem konsistenten Konzept die vielfältigen Entwicklungslinien des japanischen Rechts in westlichen Sprachen dokumentiert und analysiert. Zu den Autoren zählen sowohl namhafte in- und ausländische Wissenschaftler als auch Praktiker mit Japanerfahrung, was ein besonders breites Spektrum in der Analyse ermöglicht.
 
Hinweise für Autoren

Zeitschrift für Chinesisches Recht

ZChinRDie Anfänge der vierteljährlich erscheinenden "Zeitschrift für Chinesisches Recht" (ZChinR) reichen bis in das Jahr 1994 zurück. Sie ist die einzige fortlaufende deutschsprachige Publikation zum chinesischen Recht. In der ZChinR werden ausführliche Berichte und Analysen unter der Rubrik „Aufsätze“ veröffentlicht. Aktuelle Rechtsentwicklungen erscheinen unter „Kurze Beiträge“. In der Rubrik „Dokumentationen“ finden sich Übersetzungen der wichtigsten neuen chinesischen Gesetze. Außerdem veröffentlicht die ZChinR regelmäßig Tagungsberichte und Rezensionen von Büchern zum chinesischen Recht. Die Zeitschrift wird von der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung in Verbindung mit dem Deutsch-Chinesischen Institut für Rechtswissenschaft und seit 2015 in Verbindung mit dem Max-Planck-Institut herausgegeben.

Hinweise für die Autoren

Max Planck Private Law Research Paper Series

Research Paper SeriesSeit dem Jahr 2010 führt das Institut auf der Online-Plattform des Social Science Research Network (SSRN) im Rahmen des Legal Scholarship Network die „Max Planck Institute for Comparative & International Private Law Research Paper Series“. In der Reihe werden von Mitarbeitern des Instituts verfasste Aufsätze zeitnah zweitveröffentlicht, die ein Verlag zum Abdruck in einer Zeitschrift oder einem Sammelwerk angenommen und zur Zweitveröffentlichung durch das Institut freigegeben hat („Accepted Paper Series“). Die Research Papers werden seit 2011 zusätzlich in einem von den Institutsdirektoren herausgegebenen eJournal gesammelt, das regelmäßig als elektronischer Newsletter an die rund 3.500 Abonnenten der Reihe verschickt wird.

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Publikationen außerhalb der Institutsreihen

Die kontinuierliche Forschungsleistung des Max-Planck-Instituts und seiner Mitarbeiter mündet nicht nur in die vom Institut herausgegebenen, regelmäßig erscheinenden Zeitschriften und Schriftenreihen. In einzelnen größer angelegten Publikationsprojekten von internationalem Format wie – um nur einige Beispiele zu nennen – der Max Planck Encyclopedia of European Private Law, den Principles on Conflict of Laws in Intellectual Property oder der auf ein Großgutachten für das deutsche Justizministerium zurückzuführenden Abhandlung über Mediation: Principles and Regulation in Comparative Perspective werden die Ressourcen des Instituts gebündelt und nicht selten unter Beteiligung weiterer Institutionen nachhaltige Veröffentlichungen mit weltweitem Einfluss auf Theorie und Praxis des Privatrechts hervorgebracht.