Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Private Law Gazette
Onlineausgabe Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts
  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 405LEONIE-PASCALE NEU
    Der Trust im italienischen Recht. Eine rechtsvergleichende Untersuchung vor dem Hintergrund des Haager Trust-Übereinkommens
    2018. XXVIII + 384 Seiten. StudIPR 405.

     

    Der Trust ist ein bereits durch Kreuzritter eingesetztes Rechtsinstitut zur Ordnung ihrer Vermögensverhältnisse und Sicherung der Vorsorge zugunsten ihrer Familien. Diese zentrale Stellung hat der Trust in Rechtsordnungen des common law bis ins heutige Wirtschaftsleben gehalten und ausgebaut. Dem Einsatz in Rechtsordnungen des civil law werden nach wie vor rechtliche Vorbehalte entgegengehalten. Am Beispiel Italiens zeigt Leonie Neu auf, dass die Vorbehalte unberechtigt sind und der Trust, funktionsgerecht adaptiert, auch in den Rechtsordnungen des civil law eine sinnvolle Rolle übernehmen kann. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 407SEBASTIAN SEEGER
    Erbverzichte im neuen europäischen Kollisionsrecht. Unter besonderer Berücksichtigung rechtsvergleichender Bezüge und der Problematik des Statutenwechsels
    2018. XXIV + 254 Seiten. StudIPR 407.

     

    Erbverzichte werfen in internationalen Sachverhalten zahlreiche Schwierigkeiten auf und bedürfen angesichts des Inkrafttretens der Europäischen Erbrechtsverordnung (EuErbVO) einer Neusystematisierung. Sebastian Seeger unternimmt diese und untersucht dabei insbesondere die Problematik des Statutenwechsels mithilfe klassischer und moderner Methoden des IPR. mehr

  • Materialien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    MatIPR 55KNUT BENJAMIN PIßLER (Hg.)
    Handbuch des chinesischen Zivilprozessrechts. Analyse und Materialien
     
    2018, XXXII + 869 Seiten. MatIPR 55.

     

    Das Zivilprozessrecht der Volksrepublik China wird nun erstmals in deutscher Sprache erörtert. Dieses Werk ermöglicht so einen Zugang zu Erkenntnis- und Vollstreckungsverfahren in China unter Berücksichtigung der Besonderheiten in Verfahren mit Auslandsbezug. Ausgewiesene Kenner aus Wissenschaft und Praxis berücksichtigen hierfür die zusätzlich abgedruckten einschlägigen Gesetze und justiziellen Interpretationen sowie die aktuelle Rechtsprechung. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 406PATRICK KEINERT
    Vertragsbeendigung in der Insolvenz. Insolvenzbezogene Lösungsklauseln im Rechtsvergleich
    2018. XXVIII + 434 Seiten. StudIPR 406.

     

    Patrick Keinert behandelt die Wirksamkeit vertraglicher Lösungsklauseln in der Insolvenz. Hierzu untersucht er die Rechtslage in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich, in Frankreich, in den Vereinigten Staaten und in England. Aus dem Rechtsvergleich erarbeitet er einen konkreten Gestaltungsvorschlag. mehr

  • Gutachten zum internationalen und ausländischen Privatrecht

    IPG 2012-2014JÜRGEN BASEDOW, STEPHAN LORENZ und HEINZ-PETER MANSEL (Hg.)

    2018. IX + 815 Seiten.

     

    Der Jahresband 2012-2014 versammelt eine repräsentative Auswahl von mehr als 45 Gutachten spezialisierter Universitätsinstitute und des Max-Planck-Instituts Hamburg zu fast 35 Rechtsordnungen. Die Gutachten geben Auskunft zu zahlreichen in der Praxis typischerweise aufkommenden Fragen des internationalen und ausländischen Privatrechts. Behandelt werden Themen des Familien- und Erbrechts ebenso wie des Schuld-, Sachen-, Gesellschafts-, Insolvenz- und Verfahrensrechts. mehr

  • Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    BtrIPR 123HOLGER FLEISCHER, SUSANNE KALSS und HANS-UELI VOGT (Hg.)
    Corporate Social Responsibility. Achtes deutsch-österreichisch-schweizerisches Symposium, Hamburg 1.-2. Juni 2017
    2018. XV + 344 Seiten. BtrIPR 123.

     

    Dieser Band bietet eine wissenschaftlich fundierte Einführung in die Fragen der Corporate Social Responsibility (CSR) aus bilanz-, gesellschafts- und kapitalmarktrechtlicher Sicht. Er behandelt aktienrechtliche Grundfragen der CSR, die internationale Regel- und Standardsetzung in diesem Bereich und die CSR-Berichterstattung im Bilanzrecht. Erörtert werden außerdem die Haftung inländischer Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland, CSR und Arbeitnehmerbeteiligung sowie nachhaltige Managervergütung und politisches Engagement im Spiegel von CSR. mehr

  • Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    BtrIPR 122JENS-HINRICH BINDER UND GEORGIOS PSAROUDAKIS (Hg.)
    Europäisches Privat- und Wirtschaftsrecht in der Krise
    2018. XX + 370 Seiten. BtrIPR 122.

     

    Das Europäische Wirtschaftsrecht und die nationalen Wirtschaftsrechte haben in der Wirtschafts- und Währungskrise eine schwere Bewährungsprobe durchlaufen. Der vorliegende Tagungsband versammelt die Perspektive der deutschen und der griechischen Rechtswissenschaft auf diese Vorgänge und ihre Implikationen für die nationalen Rechtssysteme. mehr

  • Zeitschrift für Chinesisches Recht

    ZChinR 2/2018Aktuelle Ausgabe: Bd. 25, Nr. 2 (2018)

    Mit Aufsätzen von:

    Xiaodan ZHANG und Kay Höft.

     

    Weitere Beiträge von: 

    Peter Leibküchler, Benjamin Julius Groth/Knut Benjamin Pißler, Knut Benjamin Pißler/Benjamin Julius Groth und Lia Musitz.

  • Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht

    RabelsZ-Ausgabe

    Aktuelles Heft: Band 82, Heft 3, 2018

    Mit Aufsätzen von: Lord Reed, Peter Mankowski, Susanne Lilian Gössl, Alexander Hellgardt und Harald Baum/Andreas Fleckner/Mihoko Sumida.

     

    Weitere Beiträge von: Matthias Weller, Lorenz Droese, Susanne Kalss, Horst K. Lücke, Wolfgang Wurmnest, Dieter Martiny, Volker Lipp, Astrid Stadler, Jan Peter Schmidt, Moritz Bälz, Ulrich Daum, Barbara Graham-Siegenthaler, Mirjam de Mol, Peter Gröschler, Leonhard Hübner, Erik Jayme, Reinhard Hinger, Eva-Maria Kieninger, Wolf-Georg Ringe, Hans-Georg Ebert, Bernd Rüthers, Simón Maturana, Jürgen Basedow, Kurt Siehr, Gunther Kühne, Andreas Baumgartner, Arthur Hartkamp, Peter Bülow und Dagmar Coester-Waltjen.

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 401RENÉ REPASI
    Wirkungsweise des unionsrechtlichen Anwendungsvorrangs im autonomen IPR
    2018. XXVIII + 538 Seiten. StudIPR 401.

     

    Überschreiten Marktakteure Grenzen und bilden sich Lebensgemeinschaften über Grenzen hinweg, entscheidet das IPR über das hierauf anzuwendende Sachrecht. Widerspricht das Rechtsanwendungsergebnis den EU-Freizügigkeitsrechten, führt deren Anwendungsvorrang zur Lückenhaftigkeit der beteiligten Rechtsordnungen. René Repasi untersucht diese Wirkungsweise und ihre Konsequenzen für das autonome IPR der Mitgliedstaaten. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 403DIRK WIEGANDT
    Bindungswirkung kartellbehördlicher Entscheidungen im Zivilprozess. Zur Verzahnung von Kartellverwaltungs- und Kartellprivatrecht
    2018. XX + 332 Seiten. StudIPR 403.

     

    Die Bindungswirkung kartellbehördlicher Entscheidungen ist ein zentrales Instrument, um kartellrechtliche Schadensersatzklagen zu erleichtern. Dirk Wiegandt beleuchtet dieses Instrument und zeigt zugleich, dass die Bindungswirkung nicht nur die private mit der behördlichen Kartellrechtsdurchsetzung verzahnt, sondern ihrerseits auf die behördliche Durchsetzung zurückwirkt. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 402WENDELIN MAYER
    Sprache und Recht bei der Europäischen Aktiengesellschaft
    2018. XXV + 432 Seiten. StudIPR 402.

     

    Rechtstermini in europäischen Rechtsakten – wie der SE-Verordnung – werden häufig (ungewollt) unter Rückgriff auf nationale Rechtskonzepte ausgelegt. Wendelin Mayer ermittelt durch Rechtsvergleichung einen für die autonome Auslegung tauglichen Ausgangspunkt als ein gemeinsames 'Vorverständnis' und zeigt Einflüsse von Sprachverwirrung bei der Auslegung europäischen Rechts auf. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 404SIMON GERDEMANN
    Transatlantic Whistleblowing. Rechtliche Entwicklung, Funktionsweise und Status quo des Whistleblowings in den USA und seine Bedeutung für Deutschland
    2018. XVIII + 590 Seiten. StudIPR 404.

     

    Simon Gerdemann untersucht die Ursprünge und Hintergründe des modernen Whistleblowingrechts in den USA. Er zeigt auf, welche aktuellen Folgen seine Diskussion und Adaption für das deutsche Recht haben und wie man die Erfahrungen aus den USA nutzen kann, um die Zukunft des Whistleblowings in Deutschland sinnvoll zu gestalten. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 400MATTHIS PETER
    Zivilprozessuale Gruppenvergleichsverfahren. Einvernehmliche Streitbeilegung im kollektiven Rechtsschutz
    2018. XXV + 260 Seiten. StudIPR 400.

     

    In der Diskussion über den Ausbau des kollektiven Rechtsschutzes rücken anstelle der Sammelklagen zunehmend Instrumente der einvernehmlichen Streitbeilegung in den Mittelpunkt. Matthis Peter untersucht aus vergleichender Perspektive die Funktionsweise und die Wirksamkeit ausgewählter Gruppenvergleichsverfahren und diskutiert einige Kernprobleme dieses relativ neuartigen Verfahrensansatzes. mehr

  • Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    BtrIPR 121HOLGER FLEISCHER, HIDEKI KANDA, KON SIK KIM, and PETER MÜLBERT (Hg.)
    Issues and Challenges in Corporate and Capital Market Law: Germany and East Asia
    2018. X + 286 Seiten. BtrIPR 121.

     

    Der vorliegende Band bietet eine breitgefächerte vergleichende Analyse zu grundlegenden gesellschaftsrechtlichen Themen in Deutschland, China, Japan und Südkorea. Er untersucht verschiedene Unternehmensbereiche sowie die Bewertung der Aktien und deren Verfahren und analysiert die zivilrechtliche Haftung des Unternehmens und seiner Direktoren bzgl. falscher Jahresabschlüsse wie auch die gesellschaftsrechtlichen Regeln zum Ausschluss von Minderheitsaktionären. mehr

  • Zeitschrift für Japanisches Recht

    ZJapanRAktuelle Ausgabe: Bd. 23, Nr. 45 (2018)

    Mit Aufsätzen von:

    Narufumi Kadomatsu, Nobuko Matsumoto, Jun Nishimura, Yasuhiro Okuda/Trevor Ryan, Hiromichi Sasaki, Stacey Steele/Kaori Kano, Haruhito Takada/Masamichi Yamamoto, Dimitri Vanoverbeke/Narufumi Kadomatsu und Andrew R. J. Watson.

     

    Weitere Beiträge von: 

    Moritz Bälz, Mai Ishijima, Hiroyuki Kansaku, Atsuko Kimura, Gabriele Koziol, Maximilian Lentz, Fumihiro Nagano, Mizuho Nakamura, Anja Petersen-Padberg, Philipp Schmidt, Torsten Spiegel, Anna Katharina Suzuki-Klasen, Hiroshi Tanaka, Katsuyuki Wada und Keizo Yamamoto.

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 399ECKART BUEREN
    Der Rechnungsschock: Hinweispflichten im Bürgerlichen Recht und ihre Grenzen. Rechtsdogmatik, Rechtsvergleichung, Rechtsökonomik
    2018. XV + 182 Seiten. StudIPR 399.

     

    Der rasante Fortschritt von Mobilfunk und mobilem Internet begünstigt Situationen, in denen Nutzer Technik oder Tarife nicht wie gedacht beherrschen und in der Folge einen unangenehmen ‚Rechnungsschock‘ erleiden. Eckart Bueren systematisiert das einschlägige Fallrecht, erörtert die Reaktion der Rechtsordnung insbesondere im Zivilrecht und untersucht den höchstrichterlichen Ansatz kritisch rechtsdogmatisch, rechtsvergleichend sowie rechtsökonomisch. Abschließend zeigt er alternative zivilrechtliche Lösungswege auf. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 398FRITZ KLEWETA
    Die Sicherungsfunktion der Floating Charge in Deutschland
    2018. XXIII + 257 Seiten. StudIPR 398.

     

    In der deutschsprachigen Literatur ist die Floating Charge über die britische Limited vor allem im Hinblick auf ihren allumfassenden Sicherungsumfang behandelt worden. Ihr eigentlicher Wert – die Möglichkeit zur Bestellung eines Unternehmensverwalters – wurde dabei häufig vernachlässigt. Fritz Kleweta zeigt, inwiefern ein Unternehmensverwalter auch in Deutschland eingesetzt werden könnte. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 397SOPHIE CHARLOTTE THÜRK
    Belegenheitsgerichtsstände
    2018. XX + 322 Seiten. StudIPR 397.

     

    Sophie Charlotte Thürk untersucht Belegenheitsgerichtsstände in den Rechtssystemen Deutschlands, der USA und der Schweiz. Mit Blick auf ein supranationales Zuständigkeitsübereinkommen geht sie den Fragen nach, ob und unter welchen Voraussetzungen die Belegenheitszuständigkeit einen (interessen-)gerechten Gerichtsstand bietet. mehr

  • Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Lüttringhaus_VertragsfreiheitJAN D. LÜTTRINGHAUS
    Vertragsfreiheit und ihre Materialisierung im Europäischen Binnenmarkt. Die Verbürgung und Materialisierung unionaler Vertragsfreiheit im Zusammenspiel von EU-Privatrecht, BGB und ZPO

    2018. XXXIV + 684 Seiten. BtrIPR 120.

     

    Welchen Platz und welche Gestalt hat die für das Privatrecht elementare Vertragsfreiheit im Gefüge des Unionsrechts? Jan D. Lüttringhaus untersucht die Verbürgung und die Materialisierung der unionalen Vertragsfreiheit im Zusammenspiel von EU-Privat- und Wirtschaftsrecht, BGB und ZPO. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Wolfgang Junge, Die Kognitionsbefugnis...WOLFGANG JUNGE
    Die Kognitionsbefugnis über Zurückbehaltungsrechte im internationalen Zivilverfahrensrecht
    2018. XXII + 217 Seiten. StudIPR 396.

     

    Kann ein Zurückbehaltungsrecht im Prozess geltend gemacht werden, wenn dem Gericht die internationale Zuständigkeit für die Gegenforderung fehlt? Wolfgang Junge wendet sich gegen die von der herrschenden Meinung gezogene Parallele zur Aufrechnung und entwickelt ein eigenes Modell zur Entscheidungsbefugnis über Zurückbehaltungsrechte im internationalen Zivilverfahrensrecht. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Gerichtsstands- und SchiedsvereinbarungenCHRISTIANE VON BARY
    Gerichtsstands- und Schiedsvereinbarungen im internationalen Erbrecht
    2018. XXII + 386 Seiten. StudIPR 395.

     

    Wie kann bei einem internationalen Erbfall das Streitbeilegungsorgan privatautonom bestimmt werden? Christiane von Bary analysiert die neue Regelung zu Gerichtsstandsvereinbarungen in der Europäischen Erbrechtsverordnung, behandelt umfassend die Besonderheiten von erbrechtlichen Schiedsvereinbarungen und ‑anordnungen und gibt Hinweise zur praktischen Anwendung. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Schiedsgericht und GeneralklauselCARSTEN KERN
    Schiedsgericht und Generalklausel. Zur Konkretisierung des Gebots des fair and equitable treatment in der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit
    2017. XXII + 443 Seiten. StudIPR 394.

     

    Das Gebot des fair and equitable treatment ist der zentrale Schutz­standard des internationalen Investitionsrechts. Ein Problem schieds­rich­ter­licher Streitbeilegung im Bereich des internationalen Investitions­schutzes besteht im Fehlen einer allgemein anerkannten Konkretisierung dieser Gene­ralklausel. Hier setzt Carsten Kern an und zielt auf die Beantwortung der methodischen wie auch der inhaltlichen Frage nach der angemessenen Konkretisierung des Gebots des fair and equitable treatment. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 393MARTIN FLOHR
    Rechtsdogmatik in England
    2017. XIII + 342 Seiten. StudIPR 393.

     

    Seit einigen Jahren ist ein tiefgreifender Wandel des Selbstverständnisses englischer Universitätsjuristen zu beobachten. Martin Flohr erhellt den geistesgeschichtlichen Hintergrund des englischen Rechtsdenkens, zeichnet ein Bild der englischen Rechtsmentalität und deckt die institutionellen Hindernisse auf, die der Verbreitung dogmatischer Methoden entgegenstanden. Er stellt verschiedene Forschungsansätze vor, die eine Rationalisierung des Privatrechts versprechen, und eröffnet damit auch eine neue Perspektive auf die Grundlagen der kontinentaleuropäischen Jurisprudenz. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 392DENISE WIEDEMANN
    Vollstreckbarkeit. Entwicklung, Wirkungserstreckung und Qualifikation im System Brüssel Ia
    2017. XXVII + 348 Seiten. StudIPR 392.

     

    Denise Wiedemann befasst sich mit einer wichtigen Neuerung bei der Zwangsvollstreckung zivilgerichtlicher Urteile innerhalb der Europäischen Union. Seit 2015 darf sich ein Gläubiger, der beispielsweise in Frankreich ein Urteil erstritten hat, mit seinem Vollstreckungsauftrag unmittelbar an das Vollstreckungsorgan in Deutschland wenden, ohne dass das Urteil noch einmal durch einen deutschen Richter überprüft wird. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 391TORSTEN SPIEGEL
    Independent Directors in Japan. Die japanische Corporate Governance und effektives Monitoring aus rechtsvergleichender Sicht
    2017. XXV + 305 Seiten. StudIPR 391.

     

    Japanische Aktiengesellschaften waren bislang von unternehmensexternem Einfluss weitgehend abgeschottet. Wie fügt sich das Instrument des unabhängigen Direktors in dieses geschlossene System der Corporate Governance ein? Torsten Spiegel bietet eine rechtsvergleichende Analyse sowohl der strukturellen Rahmenbedingungen als auch der bisherigen Ausgestaltung des unabhängigen Direktors in Japan. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 390TILL GÖCKLER
    Angstfaktor und unlautere Handelspraktiken. Eine Untersuchung anlässlich des Grünbuchs der Europäischen Kommission über unlautere Handelspraktiken in der b2b-Lieferkette
    2017. XXII + 371 Seiten. StudIPR 390.

     

    Dass sich ein Unternehmen nicht gegen vertragswidriges Verhalten eines Geschäftspartners zur Wehr setzt, hängt häufig nicht mit fehlenden Rechten, sondern mit Hemmnissen bei der Rechtsdurchsetzung zusammen. Till Göckler zeigt, welche Rechte kleinen und mittelständischen Unternehmen bei unlauteren Handelspraktiken von Vertragspartnern zustehen und wie diese Rechte durchgesetzt werden können. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 389FRANZISKA KÜHN
    PartGmbB und UK-LLP als hybride Gesellschaftsformen. Eine rechtsvergleichende Würdigung der Haftungsrisiken im Innen- und Außenverhältnis, des Gründungs- und Umstrukturierungs­aufwands sowie der steuerlichen Belastung im Inland
    2017. XXV + 327 Seiten. StudIPR 389.

     

    Der in der Europäischen Union vorherrschende Wettbewerb der Gesellschaftsformen stellt die nationalen Gesetzgeber vor die Herausforderung den praktischen Bedürfnissen entsprechende Rechtsformen zur Verfügung zu stellen. Ist es durch Einführung der PartGmbB gelungen ein aus der Perspektive der Freiberufler konkurrenzfähiges Modell zur UK-LLP anzubieten? mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 388PHILIPP WEBER
    Gleichgeschlechtliche Elternschaft im Internationalen Privatrecht
    2017. XX + 256 Seiten. StudIPR 388.

     

    Eine wachsende Zahl ausländischer Rechtsordnungen ermöglicht gleichgeschlechtliche Elternschaft durch Anerkennung einer zweiten Frau neben der Geburtsmutter oder in Leihmutterschaftskonstellationen. Philipp Weber untersucht, inwieweit eine derartige im Ausland begründete Abstammungszuordnung auch im Rahmen der deutschen Rechtsordnung Wirkung entfaltet. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 387MARTIN SCHRÖDER
    Der Unternehmerregress beim Verbrauchsgüterkauf im Falle von grenzüberschreitenden Handelskäufen. Eine rechtsvergleichende und kollisionsrechtliche Betrachtung unter Berücksichtigung des deutschen und österreichischen Rechts sowie des UN-Kaufrechts, des DCFR und des Vorschlags für ein GEK
    2017. XXII + 347 Seiten. StudIPR 387.

     

    Martin Schröder beschäftigt sich mit den Rückgriffsansprüchen des Letztverkäufers gegenüber seinen Lieferanten. Er behandelt neben der EU-Verbrauchsgüterkaufrichtlinie das deutsche und das österreichische Recht sowie das UN-Kaufrecht, den DCFR und das GEKR. Dabei berücksichtigt er auch kollisionsrechtliche Aspekte (Rom I-VO und Rom II-VO). mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 385SÖREN SEGGER
    Der Amicus Curiae im Internationalen Wirtschaftsrecht. Eine rechtsvergleichende Untersuchung des U.S.-amerikanischen, deutschen, europäischen, Welthandels- und Investitions­schutzrechts sowie der Principles of Transnational Civil Procedure
    2017. XXX + 584 Seiten. StudIPR 385.

     

    Mit dem Rechtsinstitut des amicus curiae wird es nicht am Prozess beteiligten Dritten ermöglicht, Stellungnahmen abzugeben. Die sich dabei ergebenden, insbesondere prozessualen Fragestellungen untersucht Sören Segger auf rechtsvergleichender Grundlage und stellt auch Überlegungen zu einer Übernahme in das deutsche und europäische Recht an. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 382BETTINA RENTSCH
    Der gewöhnliche Aufenthalt im System des Europäischen Kollisionsrechts
    2017. XXXII + 465 Seiten. StudIPR 382.

     

    Der gewöhnliche Aufenthalt ist inhaltlich kaum erschlossen. Bettina Rentsch analysiert den Begriff sowohl historisch als auch konzeptionell und rechtspolitisch. Sie entwickelt aus Gegenstand und Reichweite der unionskollisionsrechtlichen Rechtswahlbestimmungen eine allgemeine Aufenthaltssystematik. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Die Preisbindung der zweiten HandMAREIKE WALTER
    Die Preisbindung der zweiten Hand. Eine Neubewertung im Licht der ökonomischen Analyse und des US-amerikanischen, europäischen, deutschen und schweizerischen Kartellrechts
    2017. XXV + 399 Seiten. StudIPR 386.

     

    Der U.S. Supreme Court vollzog 2007 einen markanten Rechtssprechungswechsel gegenüber dem Verbot der Preisbindung. Mareike Walter beleuchtet kartellrechtliche Entwicklungen in den USA und Europa seither. Unter besonderer Berücksichtigung des Online-Geschäfts bietet sie eine umfassende ökonomische und rechtliche Analyse vertikaler Preisvereinbarungen und verwandter Strategien. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Geltungserhaltende ReduktionALESSIA DEDUAL
    Geltungserhaltende Reduktion. Richterliche Ersatzregelbildung im schweizerischen Vertragsrecht
    2017. XX + 313 Seiten. StudIPR 381.

     

    Alessia Dedual untersucht die Jurisprudenz der geltungserhaltenden Reduktion. Damit macht sie die richterliche Ersatzregelbildung im Fall unzulässiger Vertragsinhalte zum Gegenstand ihrer Studie. Mit der Verbindung ökonomischer Theoriebildung und dogmatischer Analyse entwickelt sie Lösungsansätze, die nicht nur für die schweizerische, sondern auch andere kontinentaleuropäische Rechtsordnungen wegweisend sein können. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Arthur T. von Mehren und das intern. ZivilverfahreINA VEDIE
    Arthur T. von Mehren und das internationale Zivilverfahrensrecht im transatlantischen Dialog
    2017. XXVI + 417 Seiten. StudIPR 383.

     

    Ina Vedie rückt die Lehren des US-Amerikaners Arthur Taylor von Mehren (1922–2006) in den Mittelpunkt der transatlantischen Rechtsvergleichung. Sie untersucht Fragen der internationalen Zuständigkeit, Verfahrenskoordinierung und Urteilsanerkennung. Der Einfluss von Mehrens auf die Arbeiten der Haager Konferenz für IPR wird vor dem Hintergrund des aktuellen Judgments Project analysiert. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    StudIPR 384SARAH WOYCIECHOWSKI
    Haftungsgrenzen im französischen Deliktsrecht. Zur Reichweite der deliktischen Generalklausel in Art. 1382f. Code civil
    2017. XXII + 382 Seiten. StudIPR 384.

     

    Die deliktische Haftung nach Art. 1382 Code civil erfordert keine Rechts- oder Rechtsgutsverletzung. War die unbeschränkte Formulierung des Schutzbereichs der Haftung von Anfang an ein prägendes Merkmal des französischen Rechts oder bildet sie vielmehr ein Ergebnis des Umgangs mit der deliktischen Generalklausel? mehr

  • Die deutsche Rechtsprechung auf dem Gebiete des Internationalen Privatrechts

    2015im Jahre 2015
    Bearbeitet von
    RAINER KULMS

    2017. XXII + 848 Seiten (+ CD-ROM).

     

    Der Band und die beiliegende CD enthalten alle im Jahre 2015 ergangenen deutschen Entscheidungen auf dem Gebiete des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts, ergänzt durch sämtliche Fundstellen und Register. mehr

  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Die Haftung für culpa in contrahendo in Polen...MALGORZATA WOJTAS
    Die Haftung für culpa in contrahendo in Polen und in Deutschland. Eine Analyse im Kontext des europäischen und internationalen Privatrechts
    2017. XXIV + 320 Seiten. StudIPR 380.

     

    Abweichende nationale Regelungen der Haftung für Fehlverhalten bei Vertragsverhandlungen können ein Hemmnis im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr darstellen. Małgorzata Wojtas untersucht die rechtlichen Differenzen zwischen der deutschen und polnischen Regelung der vorvertraglichen Haftung und analysiert mögliche Lösungen zur Vermeidung der negativen Folgen der festgestellten Rechtsunterschiede im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr. mehr

  • Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht

    Schadensersatz im UnionsprivatrechtCHRISTIAN HEINZE
    Schadensersatz im Unionsprivatrecht. Eine Studie zu Effektivität und Durchsetzung des Europäischen Privatrechts am Beispiel des Haftungsrechts

    2017. XXV + 700 Seiten. BtrIPR 119.

     

    Welche Folgen ergeben sich für die Existenz, die Voraussetzungen und den Umfang eines Schadensersatzanspruchs, wenn das verletzte Recht europäischen und nicht nationalen Ursprungs ist? Christian Heinze untersucht diese Frage am Beispiel des Kartellrechts, des Verbraucherrechts, der Produkthaftung und des Reise- und Luftbeförderungsrechts. mehr

 
 
 
 
 
 
 
 

Das Institut ist Herausgeber mehrerer Zeitschriften und Schriftenreihen, und seine Mitarbeiter wirken in vielfältiger Weise an weiteren Veröffentlichungen mit, die eine wissenschaftliche Durchdringung der Interessengebiete des Instituts zum Gegenstand haben. Neben Forschungsergebnissen aus dem Haus werden auch geeignete auswärtige Arbeiten publiziert. Gerade im Bereich des ausländischen und internationalen Privatrechts macht der Bedarf an qualifizierter wissenschaftlicher Analyse und angemessener Präsentation der Resultate nicht vor Landes- oder Sprachgrenzen halt. Das Institut ist daher international vernetzt und arbeitet mit renommierten deutschen und ausländischen Verlagen zusammen.