Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Private Law Gazette
Onlineausgabe Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts
Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz

 

 

 

I.    Konvergenzen und Divergenzen im deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 

II.   Aktuelle Entwicklungen im deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 2012

III.  Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2013

IV.  Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2014

V.  Enforcement im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 2015

VI. Sechstes deutsch-österreichisch-schweizerisches Symposium zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

 

I.    Konvergenzen und Divergenzen im deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Auf Einladung von Holger Fleischer, Susanne Kalss (Wirtschaftsuniversität Wien) und Hans-Ueli Vogt (Universität Zürich) hat sich im Mai 2010 erstmals eine etwa 30-köpfige Gruppe von Gesellschafts- und Kapitalmarktrechtlern in Hamburg zu einem zweitägigen Symposium getroffen. Ziel dieser Veranstaltung war es, den grenzüberschreitenden Gedankenaustausch von Wissenschaftlern der mittleren und jüngeren Generation zu beleben. Zu diesem Zweck wurden aktuelle und grundlegende Fragen aus dem GmbH-, Aktien- und Kapitalmarktrecht aus deutscher, österreichischer und schweizerischer Sicht erörtert und im wissenschaftlichen Gespräch vertieft.

Im Einzelnen wurden folgende Themen behandelt:
Hans-Ueli Vogt (Zürich): Aktionärsdemokratie – Über die Möglichkeiten und Grenzen der Verwirklichung eines politischen Leitbildes im Aktienrecht, mit besonderer Berücksichtigung der Vorschläge für eine Revision des schweizerischen Aktienrechts.
Holger Fleischer (Hamburg): Aktionärsdemokratie versus Ver­waltungsmacht: Empowering Shareholders oder Director Primacy?
Susanne Kalss (Wien): Informationsrechte und -pflichten der Organträger im Konzern.
Gerald Spindler/Jördis Janssen-Ischebeck (Göttingen): Informationsfluss in verbundenen Unternehmen: Verschwiegenheits- versus Informationspflichten im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht.
Peter V. Kunz (Bern): Kapitalmarktrechtliche Beteiligungstransparenz im Lichte moderner Finanzinstrumente – Perspektive der Schweiz.
Gregor Bachmann (Berlin): Kapitalmarktrechtliche Beteiligungstransparenz im Lichte moderner Finanzinstrumente.
Johannes Zollner (Klagenfurt): Sanktionen bei Verletzung kapitalmarktrechtlicher Informations- und Mitteilungspflichten – Ad-hoc- und Beteiligungspublizität nach österreichischem Recht.
Rüdiger Veil (Hamburg): Sanktionen bei Verletzung kapitalmarktrechtlicher Mitteilungspflichten über Veränderungen des Stimmrechtsanteils (§§ 21 ff. WpHG).
Ulrich Torggler (Innsbruck): Gestaltungsfreiheit im österreichischen GmbH-Innenrecht.
Lukas Handschin (Basel): Reichweite und Grenzen der Gestaltungsfreiheit im schweizerischen GmbH-Binnenrecht.

Der Mitte 2011 bei Mohr Siebeck erschienene Sammelband vereint auf 358 Seiten die Referate und Diskussionsberichte dieser ergiebigen Tagung und macht sie damit einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich. Er durchmisst mit seinen insgesamt 10 Einzelbeiträgen zentrale Themen des deutschen, österreichischen und schweizerischen Kapitalgesellschafts- und Kapitalmarktrechts. Die rechtsvergleichende Aufbereitung der jeweiligen Themen lässt die Konvergenzen und Divergenzen in den drei deutschsprachigen Jurisdiktionen deutlich hervortreten. Sie vermittelt auf diese Weise zahlreiche Anregungen für Rechtsprechung und Gesetzgebung.

Literatur: Holger Fleischer, Susanne Kalss, Hans-Ueli Vogt (Hg.), Konvergenzen und Divergenzen im deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Mohr Siebeck, Tübingen 2011, 358 S.

 

II. Aktuelle Entwicklungen im deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 2012

Der große Anklang, den das erste Symposium fand, hat die Organisatoren ermutigt, im Mai 2011 zu einer Folgeveranstaltung nach Hamburg einzuladen. Wiederum ging es um aktuelle und grundlegende Fragestellungen aus dem Kapitalgesellschafts- und Kapitalmarktrecht. 

Folgende Themen wurden behandelt:
Christoph Bühler (Zürich): „Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance“: Anpassungsbedarf im Spiegel der internationalen Entwicklung – Vier Vorschläge „de praxi melioranda“ und ein „caveat“.
Alexander Schopper (Wien): Rechtsfragen rund um den Österreichischen Corporate Governance Kodex.
Peter Mülbert (Mainz): Rechtsfragen rund um den Deutschen Corporate Governance Kodex.
Holger Fleischer: Das Beschlussmängelrecht der Kapitalgesellschaften: Rechtsvergleichung – Rechtsdogmatik – Rechtspolitik.
Martin Winner (Wien): Acting in concert im österreichischen Übernahmerecht.
Susan Emmenegger (Basel): Acting in Concert im schweizerischen Übernahmerecht.
Martin Schauer (Wien): Syndikatsverträge im österreichischen Gesellschaftsrecht.
Jan Lieder (Jena): Schuldrechtliche Nebenabreden im Gesellschaftsrecht.
Lukas Glanzmann (St. Gallen): Flexibilisierung der Finanzierungsinstrumente am Beispiel von CoCos und hybriden Anleihen.
Georg Eckert (Wien): Flexibilisierung der Finanzierungsinstrumente im österreichischen Gesellschaftsrecht.

LiteraturHolger Fleischer, Susanne Kalss u. Hans-Ueli Vogt (Hg.), Aktuelle Entwicklungen im deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 2012, Mohr Siebeck, Tübingen 2013, VIII + 311 Seiten.

 

III. Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2013

Fortgesetzt wurde der grenzüberschreitende Gedankenaustausch mit einem dritten Symposium, das am 24. und 25. Mai 2012 am Institut für Zivil- und Wirtschaftsrecht der Wirtschaftsuniversität Wien stattfand. Auf dem Programm standen: Rechtsfragen rund um die Konzernhaftung, Corporate Governance vor dem Deutschen Juristentag 2012, Unternehmensbewertung zwischen Markt und Recht, Umwandlungsrecht sowie Rechtsfragen der Kurs- und Marktmanipulation.  

Literatur: Holger Fleischer, Susanne Kalss, Hans-Ueli Vogt (Hg.), Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2013, Mohr Siebeck, Tübingen 2014, 278 S.

 

IV. Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2014

Das von Holger Fleischer gemeinsam mit Susanne Kalss (Wirtschaftsuniversität Wien) und Hans-Ueli Vogt (Universität Zürich) organisierte Symposium zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat im Jahre 2013 zum vierten Mal stattgefunden.

Bei der zweitätigen Veranstaltung in Zürich am 16. und 17. Mai wurden folgende Themen behandelt:
Christoph Bühler (Zürich): Zwingendes Aktienrecht: Rechtfertigungsgründe und Alternativen.
Susanne Kalss (Wien): Zwingende Vorschriften im Aktienrecht – die Entwicklung im österreichischen Recht.
Klaus Ulrich Schmolke (Erlangen): Joint Ventures – Vertragsund gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten in Deutschland.
Stefan Knobloch (Zürich): Joint Ventures – Vertrags- und gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten in der Schweiz.
Lukas Handschin (Basel): Die Aufl ösung der einfachen Gesellschaft.
Markus Dellinger (Wien): Aufl ösung und Liquidation der österreichischen Gesellschaft bürgerlichen Rechts.
Walter Bayer (Jena): Kapitalaufbringung und Kapitalerhaltung im deutschen Recht.
Peter V. Kunz
(Bern): Grundpfeiler des Eigenkapitals – Kapitalaufbringung und Kapitalerhaltung.
Holger Fleischer (Hamburg): Zur Auslegung von Gesellschaftsverträgen und Satzungen – Notizen aus rechtsdogmatischer und rechtsvergleichender Sicht.
Martin Winner
(Wien): Zur Auslegung von Gesellschaftsverträgen und Satzungen in Österreich.

Hans-Ueli Vogt/Holger Fleischer/Susanne Kalss, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2014, Mohr Siebeck 2014, 271 Seiten.

 

V. Enforcement im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 2015

Gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich und dem Institut für Zivil- und Wirtschaftsrecht der Wirtschaftsuniversität Wien veranstaltete das Hamburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht das fünfte Symposium zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht.

Das Symposium mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fand vom 05. bis zum 06. Juni 2014 in Hamburg statt. Es wurde von Holger Fleischer, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, gemeinsam mit Susanne Kalss von der Wirtschaftsuniversität Wien und Hans-Ueli Vogt von der Universität Zürich organisiert.

Holger Fleischer/Susanne Kalss/Hans-Ueli Vogt (Hrsg.), Enforcement im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht 2015. Fünftes Deutsch-österreichisch-schweizerisches Symposium. Mohr Siebeck, 2015, 334 Seiten.

 

VI. Sechstes deutsch-österreichisch-schweizerisches Symposium zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Im Mai 2015 fand das sechste deutsch-österreichisch-schweizerische Symposium zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Wien statt. Das Symposium mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde von Susanne Kalss von der Wirtschaftsuniversität Wien gemeinsam mit Holger Fleischer, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht,  und Hans-Ueli Vogt von der Universität Zürich organisiert.