Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Private Law Gazette
Onlineausgabe Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts


Kooperationen und Austausch

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Austausch von Wissenschaftlern. Das Institut hat mehr oder weniger durchgängig und meist für längere Zeiträume japanische Wissenschaftler zu  Gast in der Bibliothek, die vom Japan-Referat intensiv betreut werden. Umgekehrt fahren Mitarbeiter des Instituts zu Vortragsveranstaltungen, Konferenzen und Forschungsaufenthalten nach Japan. Zudem bestehen Forschungskooperationen.

Kooperation mit der Universität Kyoto

Im Jahr 2008 haben das Institut und die Juristische Fakultät der renommierten Universität Kyoto mit einem Kooperationsvertrag den akademischen Austausch zwischen beiden Institutionen besiegelt. Damit erhielt die bereits seit Jahrzehnten bestehende enge wissenschaftliche Verbindung zwischen dem Institut und der japanischen Spitzenuniversität einen offiziellen Rahmen. Ziele der Kooperation sind der regelmäßige Austausch, insbesondere von Nachwuchswissenschaftlern und eine Intensivierung der projektbezogenen Zusammenarbeit. Die Gastwissenschaftler genießen jeweils völlige Forschungsfreiheit an dem gastgebenden Partnerinstitut, sind aber eingeladen, an dessen akademischen Leben teilzunehmen. Nach Vereinbarungen mit den Universitäten Cambridge und Oxford ist dies eine weitere große Kooperation mit einer ausländischen Eliteuniversität für das Institut.

Zusammenarbeit mit weiteren Partnern

Das Institut arbeitet intensiv mit der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung (DJJV) zusammen. Die 1988 in Hamburg gegründete Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit deutscher und japanischer Juristen zu fördern und die gegenseitigen Kenntnisse der beiden Rechtsordnungen zu vertiefen.

Eine enge Verbindung besteht ferner zu dem Interdisziplinären Zentrum für Ostasienstudien (IZO) in Frankfurt/Main, dessen wissenschaftliche Aufgabe die Stärkung der  Auseinandersetzung mit dem modernen Ostasien ist. Eine kontinentübergreifende Zusammenarbeit ist mit dem Australian Network of Japanese Law (ANJeL) aufgebaut worden, in dem sich australische Rechtswissenschaftler und Praktiker mit Interesse am und Expertise im japanischen Recht zusammengeschlossen haben.