Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Private Law Gazette
Onlineausgabe Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts
Sammelprofil

Die Bibliothek ist das wichtigste Arbeitsinstrument für Mitarbeiter und Gäste des Instituts. Als "Juristische Zentralbibliothek" besitzt sie in allen Sprachen und aus aller Welt umfangreiche Bestände zum internationalen Privat- und Wirtschaftsrecht und zu ausländischen Zivilrechtsordnungen.

Sie hat darüber hinaus reiches Material an allgemeinen Nachschlagewerken, bibliographischen und sprachlichen Hilfsmitteln sowie Werken aus Nachbargebieten, vor allem aus den Bereichen des Völkerrechts, des öffentlichen Rechts, der Methodenlehre und Rechtsgeschichte sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Die Literatur ist, nach Ländern, Ländergruppen und Sachgebieten geordnet, in zwei Magazingeschossen untergebracht. In zwei Lesesälen befinden sich die für die Institutsarbeit besonders wichtigen Nachschlagewerke. Hierzu gehören allgemeine Enzyklopädien, Atlanten, einige Zeitschriften, Gesetz- und Entscheidungssammlungen, Handbücher und Kommentare, die Veröffentlichungen des Instituts und Bibliographien.

Da die Institutsbibliothek eine Forschungsbibliothek mit Präsenzcharakter ist, besteht keine Möglichkeit Bücher auszuleihen. Die Bibliothek nimmt nicht am nationalen und internationalen Leihverkehr teil. Ihr Bestand beträgt mehr als 500.000 Bände und Mikroformen. Seit 1992 werden alle Neuzugänge im Verbundkatalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes katalogisiert. Diese Titelaufnahmen werden in den lokalen Datenpool online übernommen. Jährlich kommen etwa 10.000 Bände hinzu. Außerdem bestehen Abonnements für etwa 2.000 – überwiegend ausländische – juristische Periodika. Alle Zeitschriftentitel sind in der Zeitschriftendatenbank bei der Staatsbibliothek Berlin verzeichnet.

Dem Institut steht mit der Bibliothek die wichtigste und umfassendste Sammlung der Zivilrechtsliteratur in Europa zur Verfügung.

Rechtswissenschaftler, die auf den Gebieten des ausländischen und internationalen Privatrechts sowie der Rechtsvereinheitlichung arbeiten, sind dem Institut willkommen und können auf vorherigen schriftlichen Antrag zur Benutzung des Lesesaales zugelassen werden. Jährlich verzeichnet die Institutsbibliothek mehr als 1000 Gastwissenschaftler aus Deutschland und dem Ausland. Ihnen stehen zwei Lesesäle mit 80 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Internetanschlüsse sind vorhanden.