International Encyclopedia of Comparative Law

Die “International Encyclopedia of Comparative Law“ bündelt Beiträge zur vergleichenden Analyse der Rechtsordnungen der Welt. Zahlreiche Gelehrte aus allen Erdteilen wirken als Autor*innen mit, darunter eine Reihe von aktuellen und früheren Mitarbeiter*innen des Instituts. Die Arbeiten erfolgen unter der Schirmherrschaft der „International Association of Legal Science“.

Seit dem Beginn der Arbeiten an der IECL in den 1960er-Jahren wurden beim Verlag Mohr Siebeck, Tübingen, zuletzt in Gemeinschaft mit Martinus Nijhoff Publishers bzw. Brill, Leiden/Boston, in den Jahren 1971–2018 rund 18.000 doppelspaltige Druckseiten in insgesamt 175 Kapiteln veröffentlicht, die im Wege von 43 Ergänzungslieferungen an die Bezieher verteilt wurden. In diesem Rahmen konnten im genannten Zeitraum 10 Themenbände abgeschlossen werden. Bei diesem wissenschaftlichen Großprojekt wirkten zahlreiche Gelehrte aus allen Erdteilen mit, darunter auch viele Mitarbeiter*innen des Instituts. Das Werk richtet sich in erster Linie an die wissenschaftlichen Rechtsvergleicher, denen eine nach Umfang, Blickwinkel und Geschlossenheit einmalige vergleichende Analyse der Rechtsordnungen der Welt angeboten wird. Es wendet sich aber auch an Gesetzgeber und Richter*innen aller Länder, die zur Fortbildung des Rechts berufen sind. Denn bei der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Regeln sollen die Erfahrungen und Lösungen anderer Länder berücksichtigt werden, um zeitgemäße, optimale und – soweit möglich – einheitliche Ergebnisse zu erzielen. Nach einführenden Länderberichten zu den Rechtsordnungen der Welt erstreckt sich die Spanne der behandelten Sachthemen über die gesamte Bandbreite des Zivilrechts.

Im Institut standen die Beiträge in den vergangenen Jahren unter der persönlichen Federführung von Ulrich Drobnig. Auf diese Weise konnte im Jahr 2017 noch die 43. Lieferung mit vier erbrechtlichen Kapiteln erscheinen, sodass im Jahr 2018 bei Mohr Siebeck in Tübingen der Band V (Succession, hrsg. von K.H. Neumayer und U. Drobnig) zum Abschluss gebracht. Seither obliegen das Projekt und dessen Koordination dem Brill Verlag, der die bisherigen Veröffentlichungsergebnisse der Jahre 1971 bis 2018 nunmehr im Rahmen der „BrillOnline Reference Works“ im Internet anbietet.

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