Festheft der Rabels Zeitschrift für Reinhard Zimmermann zum 60. Geburtstag

12. Oktober 2012

Anlässlich des 60. Geburtstages von Reinhard Zimmermann, geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, ist ein Festheft der Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht erschienen. Es wurde dem Jubilar am 12. Oktober 2012 im Rahmen einer Feier am Institut, zu der sich zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland einfanden, überreicht.

Der Tradition der Rabels Zeitschrift entsprechend versammelt das Festheft Beiträge aus dem Kreis der akademischen Schüler Reinhard Zimmermanns. 17 Autorinnen und Autoren behandeln Themen aus Forschungsprojekten, die sie mit dem Jubilar verbinden und die allesamt der historisch-vergleichenden Methode verpflichtet sind. Für die redaktionelle Betreuung zeichnen Phillip Hellwege, Nils Jansen, Jens Kleinschmidt und Sonja Meier verantwortlich.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann hatte von 1981 bis 1988 einen Lehrstuhl für Römisches Recht und Rechtsvergleichung an der Universität Kapstadt inne. 1988 folgte er einem Ruf an der Universität Regensburg. Im Jahre 1996 wurde ihm der Gottfried-Wilhelm-Leibniz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen. Gastprofessuren führten ihn unter anderem nach Oxford, Cambridge, Yale, Berkeley, Chicago, Auckland und Edinburgh. Seit 2002 ist er Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut und seit 2008 zudem Professor an der Bucerius Law School. Zu seinen besonderen Interessenschwerpunkten gehören die Erforschung des Schuldrechts und des Erbrechts in historisch-vergleichender Perspektive sowie die europäische Privatrechtsvereinheitlichung, zudem die Beziehungen zwischen kontinentaleuropäischem civil law und englischem common law sowie die Analyse der Entwicklung von Mischrechtsordnungen, in denen diese beiden Traditionen eine Verbindung eingegangen sind.

Die viermal pro Jahr erscheinende Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht wurde 1927 von Ernst Rabel gegründet. Sie wird vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht herausgegeben und erscheint seit 1946 beim Verlag Mohr Siebeck in Tübingen. Seit 1961 trägt sie den Namen ihres Gründers.

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