Nachwuchsförderung

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat für das Institut seit den Gründungstagen einen herausragenden Stellenwert. Der wissenschaftliche Nachwuchs und die Forschungsgegenstände der Qualifikationsarbeiten sind weitestmöglich in die Forschungstätigkeit des Instituts integriert.
 
Das Institut fördert die Promotionsvorhaben von jährlich ca. 30 Doktorandinnen und Doktoranden. Die Förderung erfolgt in der Regel durch Promotionsförderstellen, zum Teil im Rahmen von Drittmittelprojekten. Diese Stellen werden regelmäßig im Institut und auf der Website des Instituts ausgeschrieben. Viele der am Institut bearbeiteten Promotionsvorhaben werden von den Direktoren und promotionsberechtigten Mitarbeitern betreut. Die Promotionsvorhaben sind darüber hinaus regelmäßig thematisch mit Forschungsprojekten des Instituts oder der Arbeit in Länderreferaten verknüpft. Schließlich werden die Doktorandinnen und Doktoranden angehalten, ihre Dissertation  in einem fortgeschrittenen Stand der Bearbeitung im Institut zur Diskussion zu stellen, insbesondere auf dem Wissenschaftlichen Konzil.

Neben dem Institut fördert die International Max Planck Research School for Maritime Affairs Promotinsvorhaben in- und ausländischer Doktorandinnen und Doktoranden. Die Förderung erfolgt durch Stipendien, die regelmäßig auf der Website der Research School ausgeschrieben werden. Durch diese Einrichtung werden gegenwärtig zwölf Promotionsvorhaben gefördert.  Neben der Finanzierung wird ein "strukturiertes Curriculum" geboten, das begleitende Lehrveranstaltungen und zwei bis drei Treffen pro Semester beinhaltet.
 
Schließlich fördert das Institut im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Ausland auch ausländische Doktorandinnen und Doktoranden, indem ihnen ein Max-Planck-Stipendium für einen kurzen Forschungsaufenthalt am Institut gewährt wird.
 
Das Institut fördert Habilitationsvorhaben in der Regel durch Referentenstellen, auf denen Gelegenheit zur Vorbereitung der Habilitation gegeben wird, oder durch entsprechende Drittmittelprojekte. Seit dem Jahr 1992 bis heute haben sich 22 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut erfolgreich habilitiert, 5 weitere sind ohne Habilitation auf Lehrstühle im Ausland berufen worden.

Über den Kreis der am Institut tätigen Habilitandinnen und Habilitanden hinaus hat das Institut zwei regelmäßig stattfindende Foren eingerichtet, auf denen der wissenschaftliche Nachwuchs seine Arbeiten vorstellen und diskutieren kann: Das alle zwei Jahre stattfindende Habilitandenkolloquium für Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum ist mittlerweile zu einer etablierten Einrichtung geworden. Die im Jahr 2006 erstmalig abgehaltene Postdoc Conference on European Private Law setzt diese Tradition für TeilnehmerInnen aus dem ganzen europäischen Raum fort.

 

Habilitationen

Promotionen/Dissertationen

Professional Advancement

Interne Veranstaltungen

Stipendiaten

 


  • Geändert am: 04.07.2011
  • Top