Rabels Zeitschrift

Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht/The Rabel Journal of Comparative and International Private Law (RabelsZ)

Die vierteljährlich erscheinende "Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht" wurde 1927 von Ernst Rabel als das deutsche Zentralorgan und Forum für die Grundlagenforschung auf den Gebieten des Privatrechts, des Wirtschaftsrechts und des Verfahrensrechts in ihren internationalen Aspekten gegründet. Die Fachgebiete der Zeitschrift sind also für alle diese Materien die Rechtsvergleichung und das Auslandsrecht, das Internationale Privat-, Wirtschafts- und Verfahrensrecht sowie die Rechtsvereinheitlichung einschließlich des Europarechts.

Rabels Zeitschrift verfolgt theoretische wie praktische Ziele. Sie versteht sich als Forum internationaler wissenschaftlicher Auseinandersetzung und geistigen Austausches mit der ausländischen Forschung. Dem Gesetzgeber soll sie durch die Vermittlung ausländischer Erfahrungen Hilfe bieten, und sie soll Stellung beziehen zu den Fragen, welche die zunehmende Vereinheitlichung des Rechts durch internationale Abkommen aufwirft. Diese Zielsetzung hat während des nunmehr fünfundsiebzigjährigen Bestehens der Zeitschrift unvermindert Gültigkeit behalten. Die Kontinuität wurde dadurch bekräftigt, daß sie 1961 den Namen ihres Gründers erhielt.

Die Rabels Zeitschrift publiziert grundlegende Aufsätze aus allen Arbeitsgebieten des Instituts, in den letzten Jahren unter verstärkter Einbeziehung wirtschafts- und europarechtlicher Themen. Besondere Beachtung finden die Übereinkommen, Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Gemeinschaften ebenso wie die Übereinkommen der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht, von denen viele auch die Bundesrepublik Deutschland ratifizert hat. Schwerpunkthefte dienen dazu, ein Thema ausführlich und facettenreich zu beleuchten. Als Materialien werden neue Gesetzestexte, Abkommen und rechtsvergleichende Entwürfe abgedruckt und kritisch gewürdigt. Schließlich steht ein umfassender Rezensionsteil für die Besprechung der inländischen, vor allem aber der ausländischen Fachliteratur zur Verfügung.

Seit 1927 sind 70 Bände erschienen. Der durchschnittliche Umfang pro Jahrgang beträgt ca. 800 Druckseiten. Die Jahrgänge werden erschlossen durch Jahresregister sowie durch kumulierende Zehnjahresregister. Weitere Informationen zur RabelsZ und insbesondere die Inhaltsverzeichnisse jüngerer Hefte finden sie auf folgender Seite:

Verlag Mohr Siebeck, Tübingen

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MultiMedia-File Kurzhinweise für Rezensenten (89.2 KB)

Ernst Rabel Vorlesungen

 


  • Geändert am: 30.08.2010
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