Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit bei Vertragsschluss
Mit einem Symposium zum Thema "Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit bei Vertragsschluss" würdigte das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationals Privatrecht am 18. und 19. November 2005 die Tätigkeit des ehemaligen Direktors Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hein Kötz, der am 14. November 2005 seinen siebzigsten Geburtstag feierte.
Mit dem Thema des Symposiums ging eine Würdigung der Tätigkeit von Hein Kötz einher, denn der Schwerpunkt des Symposiums lag gerade auf der methodenpluralistischen Betrachtung des Gebiets des europäischen Vertragsrechts.
Auf dem Symposium haben referiert:
Prof. Dr. Wolfgang Ernst, Grundlinien des Irrtumsrechts in der europäischen Privatrechtsgeschichte
Prof. Dr. Holger Fleischer, Irrtum des Verkäufers über werterhöhende Eigenschaften im Spiegel der Rechtsvergleichung
Prof. Dr. Horst Eidenmüller, Druckmittel in Vertragsverhandlungen
Prof. Dr. Nils Jansen, Seriösitätskontrolle existentiell belastender Versprechen: Rechtsvergleichung, Rechtsgeschichte, Rechtsdogmatik
Prof. Dr. Gerhard Wagner, Die Lüge im Vertragsrecht
Prof. Dr. Hans Grigoleit, Sanktionsmechanismen bei Störungen der Willensbildung
Prof. Dr. Florian Faust, Präventiver Schutz der Entscheidungsfreiheit durch das Wettbewerbsrecht
Die Beiträge des Symposiums sind in "Störungen der Willensbildung bei Vertragsschluss" (2007, Hrsg. Reinhard Zimmermann) im Verlag Mohr Siebeck erscheinen.

