Postgraduierten-Stipendienprogramm "Rechtsvergleichende Studien zum eurasischen Recht"
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht hat mit Unterstützung der Volkswagenstiftung ein neues Stipendienprogramm für junge Rechtswissenschaftler aus den Staaten des Kaukasus und Mittelasiens ins Leben gerufen. Im Rahmen eines neunmonatigen Aufenthalts am Institut forschen die teilnehmenden Wissenschaftler zu einem selbst gewählten Thema ihres Heimatrechts im Zivil- bzw. Wirtschaftsrecht, jeweils in rechtsvergleichender Perspektive. Ziel des Aufenthaltes in Hamburg ist es, den Stipendiaten einen Einblick in das westliche und insbesondere deutsche Recht zu verschaffen, ihnen die Teilnahme an internationalen Diskussionen und die Bildung von Netzwerken zu ermöglichen.
Insgesamt sind acht Stipendien zu vergeben. Die erste Gruppe wurde am 14. April 2010 am Institut empfangen. Die zweite Gruppe begann ihren Aufenthalt am 1. Januar 2011. Die dritte Gruppe reiste am 1. Oktober 2011 an. Iroda Djuraeva und Ketevan Giorgishvili sind mit Forschungsvorhaben aus den Bereichen des Verbraucher- und internationalen Privatrechts an den Start gegangen. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten werden sie in deutscher oder russischer Sprache verfassen.

