Dr. Alexander Hellgardt mit Deutschem Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet
23.11.2009
Dr. Alexander Hellgardt, ehemaliger Wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, erhielt für seine am Institut erstellte Dissertation den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung 2009 in der Kategorie Geistes- und Kulturwissenschaften.
Der Deutsche Studienpreis richtet sich an alle Promovierte eines Jahrgangs, die ihre Promotion mit summa cum laude oder magna cum laude abgeschlossen haben. Alexander Hellgardt hat mit seiner Dissertation „Kapitalmarktdeliktsrecht“ einen umfassenden Entwurf für eine Neuregelung der Kapitalmarkthaftung vorgelegt, um Investoren besser vor Finanzschäden zu schützen und damit die Jury überzeugt. Er schlägt vor, die Informationshaftung der Unternehmen zu verschärfen und Emissionsbanken, Abschlussprüfer und Ratingagenturen in die Verantwortlichkeit einzubeziehen. Das hilft nicht nur bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen, sondern soll auch die Kontrolle der Unternehmen durch die Anleger verbessern. Alexander Hellgardt arbeitet derzeit an seiner Habilitation und ist Wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht in München.
Die Körber-Stiftung wurde 1959 vom Unternehmer Kurt A. Körber gegründet. Sie ist in einer Vielzahl von Projekten in den Bereichen Internationale Politik, Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft und Junge Kultur engagiert. Die Körber-Stiftung stellt für den Deutschen Studienpreis jährlich Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro zur Verfügung, die in drei wissenschaftlichen Sektionen vergeben werden. Die Preisverleihung erfolgte am 23. November 2009 im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung durch den Schirmherrn des Studienpreises, den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert.
Bericht der Körber-Stiftung