Vortrag eines Gastes am Institut Prof. Dr. Arthur Hartkamp

The General Principles of EU Law and Private Law

Rabel Lecture, MPI für Privatrecht, Hamburg, 25.10.2010, 17:00 Uhr

Am 25. Oktober wird Professor Dr. Arthur Severijn Hartkamp von der Radboud Universität Nijmegen die zwölfte Ernst-Rabel-Vorlesung am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht halten. Er spricht zum Thema "The General Principles of EU Law and Private Law".

Arthur Hartkamp promovierte 1971 an der Universität von Amsterdam, wirkte danach beim niederländischen Justizministerium an der Erarbeitung des Nieuw Burgerlijk Wetboek mit, des Neuen Bürgerlichen Gesetzbuches, das 1992 in Kraft getreten ist. Er war von 1991 bis 1999 Professor für Privatrecht an der Universität Utrecht und wurde 1999 an die Universität von Amsterdam berufen. Von 2001 bis 2006 leitete er die Generalanwaltschaft beim Hoge Raad, dem obersten ordentlichen Gericht der Niederlande, dem er bereits seit 1986 angehörte. Seit 2006 ist Arthur Hartkamp Professor für Europäisches Privatrecht an der Radboud Universität Nijmegen.

Die Ernst-Rabel-Vorlesungen am Max-Planck-Institut für Privatrecht sind ein akademischer Höhepunkt. Mit der Vorlesungsreihe ehrt das Institut alle zwei Jahre seinen Gründer und ersten Direktor Ernst Rabel, einen der international bedeutendsten Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts und Begründer der Rechtsvergleichung in Deutschland.

Die Beiträge der Ernst-Rabel-Vorlesungen greifen aktuelle und grundlegende Themen aus den Arbeitsgebieten Ernst Rabels und des Instituts auf. Eine Stiftung von Frederick Karl Rabel (Bethesda, Maryland), dem Sohn Rabels, sowie die Unterstützung durch den Verein der "Freunde des Hamburger Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht e.V." ermöglichen es dem Institut, diese Vorlesungen alle zwei Jahre zu veranstalten.


Über Ernst Rabel
Ernst Rabel wurde 1874 in Wien geboren. Er war ein Schüler von Ludwig Mitteis, bei dem er sowohl promovierte als auch habilitierte. Rabel lehrte an den Universitäten Leipzig, Basel, Kiel, Göttingen, München und Berlin. Mit seiner Monografie „Das Recht des Warenkaufs“ rangierte Rabel zum Wegbereiter der internationalen Rechtsvergleichung. Im Jahr 1926 gründete er das Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Berlin, heute das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, und wurde dessen erster Direktor. 1937 wurde Ernst Rabel zur Niederlegung seines Amtes als Institutsdirektor gezwungen, 1939 emigrierte er in die USA. Ernst Rabel verstarb 1955 in Zürich.

Interessierte werden gebeten, sich bis zum 11. Okt. 2010 mit dem nachfolgenden Antwortblatt anzumelden.

Datum der Veröffentlichung: 08.09.2010

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  • Geändert am: 04.07.2011
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