Geistiges Eigentum auf globaler Ebene

30.08.2010

Vergleichende Analyse der wichtigsten Forschungsprojekte aus den USA, Europa und Japan beleuchtet aktuelle Positionen im internationalen Kontext.

Das internationale Privatrecht des geistigen Eigentums befindet sich in der Diskussion. Die traditionelle Anknüpfung an das Recht des Schutzlandes und eine umfassende ausschließliche Zuständigkeit des Erteilungsstaates bei registrierten Schutzrechten passen nicht recht zu einer Welt, in der internationale Handelsströme kaum mehr an nationalen Grenzen Halt machen und die Digitalisierung nahezu täglich den Rechtsanwender mit internationalen Sachverhalten konfrontiert.
Dieses Buch bietet eine vergleichende Analyse der drei wichtigsten Forschungsprojekte aus den USA, Europa und Japan zur Reform des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts des geistigen Eigentums. Die Beiträge befassen sich mit der internationalen Zuständigkeit, dem anwendbaren Recht sowie der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile und zeigen anhand von Modellgesetzen Alternativen zum geltenden Recht auf. Es ist inspiriert worden durch die Forschungstätigkeit im Rahmen des gemeinsam mit dem Münchner Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht betriebenen Projekts Conflict of Laws in Intellectual Property (CLIP).
  • Geändert am: 27.09.2010
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