Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht: jüngste Reformen und wissenschaftliche Standpunkte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

12.07.2010

Aktionärsdemokratie versus Verwaltungsmacht, Verschwiegenheits- und Informationspflichten im Konzern, Beteiligungstransparenz im Lichte moderner Finanzinstrumente, Gestaltungsfreiheit im GmbH-Recht – so lauteten die zentralen Themen, über die Rechtswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am 20. und 21. Mai 2010 im Rahmen eines rechtsvergleichenden Symposiums diskutierten, zu dem Holger Fleischer ans Institut eingeladen hatte.

Innerhalb des Schwerpunktes Europäisches Privat- und Wirtschaftsrecht gehören Gegenwarts- und Zukunftsfragen des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts zu den wesentlichen Forschungsthemen des Instituts. Jüngste Reformen im deutschsprachigen Raum waren daher ein wichtiger Anlass, den grenzüberschreitenden Diskurs über aktuelle Themen zu intensivieren und damit verbundene rechtspolitische sowie methodische Fragestellungen zu beleuchten. 23 Vertreter der deutschen, österreichischen und schweizerischen Zivilrechtslehre nutzten die Gelegenheit zu einem rechtsvergleichenden Austausch, der sich aufgrund der unterschiedlichen Lösungswege und Regelungsansätze in den drei Ländern als äußerst ertragreich erwies.

Ausführlicher Veranstaltungsbericht (Abdruck aller Beiträge in der EuZW [Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht] geplant).
  • Geändert am: 13.09.2010
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