Dr. Jan Peter Schmidt mit Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet
17.06.2010
Dr. Jan Peter Schmidt, Wissenschaftlicher Referent am Institut wurde für seine Dissertation zum Thema "Zivilrechtskodifikation in Brasilien" mit der Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausgezeichnet. Die Max-Planck-Gesellschaft würdigt mit dieser Ehrung jedes Jahr hervorragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftler ihrer Institute.Jan Peter Schmidt setzt sich in seiner Arbeit mit Struktur und Inhalt des neuen brasilianischen Zivilgesetzbuchs von 2002 auseinander. Dabei untersucht er eine breite Palette allgemein-zivilrechtlicher Themen und Fragestellungen aus historisch-rechtsvergleichender Perspektive. Die Dissertation ist 2009 in der Schriftenreihe des Instituts „Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht“ erschienen. „Wer die Arbeit aus der Hand legt, hat damit gleichzeitig einen ausgesprochen vielschichtigen und einfühlsamen, aber auch durchaus kritischen Einblick in die brasilianische Rechtskultur unter Berücksichtigung des politischen und sozialen sowie des gesamt-lateinamerikanischen Kontexts erhalten“, stellte Reinhard Zimmermann, Direktor am Institut, in seiner Laudatio fest.
Die Otto-Hahn-Medaille ist mit einem Anerkennungsbetrag verbunden und soll Nachwuchswissenschaftler zu einer späteren Hochschul- oder Forscherkarriere motivieren. Die Auszeichnung wurde während der Jahreshauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Hannover verliehen.

