Dr. Christian Heinze in Expertengruppe "Kreativität und Urheberrecht in der Netzökonomie" berufen
15.03.2010
Christian Heinze, wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, wurde in eine Hamburger Expertengruppe aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen zur Reform des Urheberrechts berufen. Im Rahmen des von der Hamburger Behörde für Kultur, Sport und Medien geförderten und vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung geleiteten Projekts „Kreativität und Urheberrecht in der Netzökonomie“ sollen Vorschläge zur Anpassung des Urheberrechts an die Bedingungen der modernen Kommunikation erarbeitet werden.Die Gruppe aus Wissenschaftlern der Universität Hamburg, des Hans-Bredow-Instituts, der Bucerius Law School, des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht und der Hamburg Media School widmet sich zunächst der Frage, ob Verleger durch ein Leistungsschutzrecht geschützt werden sollen. Diese Frage wird im Dialog mit der Wirtschaft und mit einem internationalen wissenschaftlichen Beraterkreis diskutiert werden. Der Beitrag von Christian Heinze wird sich vor allem auf die Überschneidungen mit den Arbeitsgebieten des Instituts (Wettbewerbsrecht, Internationales Privatrecht, Verfahrensrecht) konzentrieren.
Christian Heinze ist seit 2002 am Institut und forscht unter anderem im Rahmen einer internationalen Max Planck Gruppe zur Entwicklung und Harmonisierung des Rechts des geistigen Eigentums auf europäischer und internationaler Ebene. Er ist Lehrbeauftragter und Prüfer an der Universität Hamburg für die Fächer Urheberrecht und Zivilprozessrecht.

