Hayek Medaille für Prof. Ernst-Joachim Mestmäcker

14.08.2009

Prof. Mestmäcker wurde für seinen Beitrag zu einer freiheitlichen Ordnungspolitik und zum deutschen und europäischen Wettbewerbsrecht geehrt. Er hat sich mit seinen Argumenten an der Stärkung des liberalen Denkens und am politischen Prozess beteiligt und ist damit konsequent für die Freiheit eingetreten.

In seiner Laudatio bei der diesjährigen Jahrestagung der Hayek-Gesellschaft in Jena würdigte Gerhard Schwarz, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Neuen Züricher Zeitung, den Empfänger der Hayek Medaille: „Ernst-Joachim Mestmäcker ist vor allem Jurist, der sich wie kein zweiter immer wieder mit dem Wettbewerb beschäftigt hat, und zwar nicht nur in einer bloß marktfunktionalen Sicht, sondern im ordoliberalen Verständnis: als Entmachtungsinstrument.“ Und weiter: „Er denkt über die Grenzen von Staat, Gesellschaft und Privatautonomie nach. Dabei ist er in der Ökonomie ebenso zu Hause wie in den Rechtswissenschaften. Das schlägt sich auch im Denken nieder: Die Wirtschaft, das Ökonomische wird nicht Staat oder Gesellschaft unterworfen, aber es wird umgekehrt auch nicht das Recht dem Ökonomischen subsumiert.“

Friedrich August Hayek war ein bedeutender österreichischer Ökonom und Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften. Er gehört zu den wichtigsten Denkern des Liberalismus im 20. Jahrhundert. 1998 wurde die Hayek-Gesellschaft gegründet. Sie fördert wirtschafts-, rechts- und gesellschaftswissenschaftliche Forschungsarbeiten, die das wissenschaftliche Werk Friedrich August von Hayeks aufgreifen.
  • Geändert am: 20.10.2009
  • Top