China-EU School of Law macht europäische Juristen fit für Investitionen in China
10.03.2009
Zur Verbesserung des rechtlichen Dialoges zwischen der Volksrepublik China und den Europäischen Staaten veranstaltet die China-EU School of Law für europäische Anwälte, Rechtswissenschaftler und Unternehmer ein Professional Training zu rechtlichen Grundlagen bei Investitionen in China. Der zweitägige Kurs „Ausländische Investitionen in China – Secrets of a Boom“ findet am 21. und 22. Mai 2009 in Budapest statt und bietet eine umfassende Übersicht über rechtliche Fragen in Bezug auf ausländische Investitionen in China. Dr. Knut B. Pissler vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg übernimmt als Dozent die Einführung in die Grundlagen des Chinesischen Rechts. Als Chinareferent am Max-Planck-Institut hat er über Jahre kontinuierlich die Rechtsentwicklung in China beobachtet und pflegt die langjährige Tradition der China-Forschung am Institut. Zusammen mit Prof. Dr. Stefan Messmann von der Central European University ist er für die Organisation dieses Weiterbildungsprogramms verantwortlich. Die Professional Trainings kosten 800 Euro, Anmeldeschluss ist der 17. April 2009, Vortragssprache ist Englisch.Die Professional Trainings richten sich an alle, für die das Thema „Recht in China“ berufliche Relevanz hat. Eingeladen sind Anwälte, Justiziare, Rechtswissenschaftler und Angestellte aus Unternehmen, die daran interessiert sind, ihre Kenntnisse über das chinesische Recht zu verbessern und praktisches Know-how in Bezug auf die chinesisch-europäischen Wirtschafts- und Rechtsverhältnisse zu erwerben. Im Chinageschäft erfahrene Referenten geben einen Einblick in Rechtswissenschaft und Praxis. Zu den Themen der Veranstaltung gehören Grundlagen des Chinesischen Rechts sowie das Immaterialgüterrecht oder Joint Venture in China. Hochaktuelle Fragen aus dem Kartellrecht, dem Wettbewerbs- und Arbeitsrecht werden umrissen.
Dr. Knut B. Pissler vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg – das Institut ist assoziierte Institution der China-EU School of Law – organisiert die Veranstaltung. In Budapest wird er in die Veranstaltung mit den Grundzügen des chinesischen Rechts für ausländische Investoren einführen. „Für die Professional Trainings konnten wir Referenten und Anwälte mit langjähriger Erfahrung im China-Geschäft gewinnen, die durch ihre Arbeit vor Ort die chinesischen Eigenarten und Gepflogenheiten kennen. Diese Kenntnisse sind für Investitionsgeschäfte in China grundlegend“, führt Knut Pissler aus. „Wir verknüpfen bei unserer Veranstaltung wissenschaftliche Tiefe mit praktischen Erfahrungen. Budapest als Veranstaltungsort wurde bewusst gewählt. In der ungarischen Hauptstadt haben sich sehr viele Unternehmen aus China angesiedelt.“
An der noch jungen China-EU School of Law in Bejing (CESL) unterrichten Professoren und Dozenten vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Hamburg, der Universität Hamburg und der Bucerius Law School Hamburg. Die School of Law möchte mit einem Master-Programm für chinesische Studenten, einem Weiterbildungsprogramm (Professional Trainings) für chinesische Richter und europäische Anwälte sowie mit Beratungstätigkeit europäisches und chinesisches Rechtsverständnis einander annähern. Mit der Durchführung der ersten Professional Trainings „Ausländische Investitionen in China – Secrets of a Boom“ für europäische Juristen gelingt nun ein weiterer Schritt in Richtung Annäherung. Diese drei wichtigen inhaltlichen Säulen der Law School prägen das Rechtsverständnis zukünftiger chinesischer Entscheidungsträger und repräsentieren unser europäisches Rechtsverständnis. Mit einem Förderumfang von 35 Millionen Euro finanziert die EU-Kommission die CESL. Im Bereich der europäisch-chinesischen Rechtskooperation ist sie in den nächsten Jahren eines der herausragenden EU-Projekte.
Weitere Informationen zu den Inhalten der Ausbildung und zur Anmeldung:
Prof. Dr. Stefan Messmann,
Head of Legal Studies, Central European University Budapest
messmann@ceu.hu
oder
Dr. Knut B. Pissler
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Hamburg
pissler@mpipriv.de

